Folge Nr: 42

B2P037 Markus Freiinger (vomLand) – Landwirtschaft, Daten und Direktvermarktung

... von Pfaden die sich trennen und Pfaden die sich kreuzen

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Über die Folge:

Dieser Podcast mit dem Quasi-Landwirten, Fix-Netzwerktechniker und Voll-Startup-Gründer Markus Freiinger zeigt erneut, dass fachliches Fremdgehen durchaus belebend für die eigene Beziehung zur Landwirtschaft sein kann. 

Der frühe und überraschende Tod des Vaters hat das Leben für Markus und seine Familie beschleunigt, intensiviert und phasenweise auch extrem anstrengend gemacht. Es war zuhause immer etwas zu tun, die Familie hielt zusammen. Gleichzeitig hatte Markus auch ein wenig die Schnauze voll von Landwirtschaft und suchte seine berufliche Karriere im technischen Bereich mit der HTL für Elektronik und Netzwerktechnik. 

Sein Fokus auf Automatisierung und Prozessoptierung und seine Erfahrungen aus der Landwirtschaft kreuzten sich jedoch nach ein paar Jahren wieder, es entstand die App vomLand, die es den Landwirten leichter machen soll, ein passendes Angebot und die passenden Kunden zu finden. 

Wie genau das funktioniert und wie das Leben für Markus so spielte, dass es kam wie es kam, dass könnt ihr in der aktuellen Folge hören. 


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Musik:
„Leit hoits zamm“ – Haindling
thx an Jürgen Buchner

„Power to the People“ – Junior Kelly
thx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records
 
… und ein bisserl selbst gesungen
thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle 

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Transcript - B2P037 Markus Freiinger (vomLand) – Landwirtschaft, Daten und Direktvermarktung

Leute, halt's zusammen, sonst dauert's nimmer recht lang.

Auf einmal tut's einen gescheitem Scheberer und dann kracht alles zusammen.

Bauer to the People, der Podcast für Perspektiven rund um Essen, Menschen und Landwirtschaft.

Weil nur durchs Reden kommen die Leute zusammen.

Was?

Was ist perfekt?

Wenn du zufrieden bist, ist es perfekt.

Ja, schauen wir mal.

Das Gespräch am Ende ist.

Wir sind wieder auf Sendung.

Bauer to the People, Folge XYZ.

Wir sind heute... wo sind wir?

Lass doch den Markus sagen.

Wir sind in Brossdorf 77.

Rodendorf.

Genau, in Heiligenkreuz am Wasen.

In der Südost-Steimarkt, ganz leicht würde ich sagen.

Ganz leicht in der Südost-Steimarkt.

Also eigentlich gleich nach Graz.

Über den ersten Berg.

Über den Hühnerberg.

Das heißt, über den ersten Berg sind wir drüber.

Schauen wir mal, wo es uns weitergeht.

Warum es weitergeht, werden wir Ihnen kurz erklären.

Ansonsten die kurze Vorstellung wieder.

Die überaus...

Same shit different day.

Genau.

Charmand und kompetent.

Bianca Blassl aka.

Melaschengummistiefel.

Und der Willi.

Servus Willi.

Servus Bianca.

Grüß euch.

Hallo Markus.

Servus Markus.

Die Einladung.

Wir haben heute wieder mal ein neues Setup.

Die Frau Blassl sitzt da gegenüber am Boden.

Gemütlich gegen den Schrank gelandt.

Wir in deinem Arbeitstimmer.

Wir sind heute nicht am Bauernhof.

Hat aber trotzdem was mit Landwirtschaft zu tun, glaube ich.

Ist nicht glaube ich, sondern ist so.

Und ja, wir sind gespannt, was rauskommt.

Warum es heute geht, darfst du...

Genau, wir sind ja beim Start-up.

Und Start-ups dann ja gut pitchen.

In dem Sinne...

Pitch please.

In dem Sinne...

Pitch please.

Bitte, wir steigen in den Fahrzug.

Fahrzug, wie heißt das Ding?

Aufzug.

Elevator.

Aufzug ein und fahren los.

Du hast bis zum vierten Stock Zeit uns zu sagen, was du tust.

Los geht's.

Ja, also danke mal, dass ihr auch Zeit gehabt habt, dass ihr vorbeikommen seid.

Ich bin der Markus Freynger.

Ich hab die vom Land-App mir ausgedacht.

Und dann mit zwei weiteren Mitgründern umgesetzt.

Ich bin Christian Unger, mein Schwager und mit meinem besten Freund.

Der macht Marketing und Design.

Und unser Thema oder unser Problem, das wir lösen wollen, ist einfach, dass die Landwirtschaft

immer weiter quasi an Bedeutung verliert eigentlich.

Meiner Meinung nach.

Wir haben selber Landwirtschaft daheim.

Und ja, wir haben einfach gesehen, wir haben immer den gleichen Kundenstock.

Wir erreichen nicht wirklich junge Leute.

Und irgendwas muss sich da ändern.

Und nachdem wir den landwirtschaftlichen, wie heißt es, den Ausblick in der Landwirtschaft,

den Agrarausblick, genau, 2025 gelesen haben, haben wir gedacht, aha, schau.

Also anscheinend gibt es da Megaprobleme in der Landwirtschaft.

Bis dato war das für mich nicht so greifbar.

Und vielleicht haben andere Betriebe die gleichen Probleme, wie wir da haben.

Und dann haben wir gesagt, was können wir machen?

Wie müssen wir die Kommunikation zwischen Landwirtschaft oder Landwirt und dem Konsumenten

irgendwie angehen?

Weil da ist, unserer Meinung nach, das Grundproblem daheim.

Und wie reicht das heutzutage am einfachsten?

Über eine App.

Also der Landwirt muss gleich nah am Kunden sein, wie beim Lieferservice,

das die ganzen Bizzerien sind, wie bei Amazon die ganzen Retailer, die halt verkaufen.

Und haben wir uns angeschaut, gibt es sowas?

Nein, gibt es nicht.

Die Lösungen, die es bis dato am Markt gibt, waren unserer Meinung nach nicht

oder haben unseren Anforderungen nicht entsprochen.

Und dann haben wir gesagt, passt, dann machen wir sowas.

Das heißt, unsere App ist dazu da, um in der Region wirklich regional,

also es geht uns nicht darum, dass ein Spargel aus Niederösterreich in Vorarlberg aufschlägt

oder halt dorthin verschickt wird, sondern es geht darum, dass die Leute in der Region wissen,

wo komme ich zu meinem Landwirt?

Was hat der für Öffnungszeiten?

Wann steht der am Bauernmarkt?

Wie komme ich einfach zum regionalen Lebensmittel?

Und das Businessmodell dahinter ist nicht, das Produkt möglichst teuer an den Konsumenten zu verkaufen,

was ja aktuell bei vielen auch der Fall ist.

Also sie kaufen es den Bauern ab, nehmen die Vermarktung ab und verkaufen es dann über einen Onlineshop.

Sondern die Idee ist, das Ganze als Marketing-Tool den Landwirten als Werkzeugkiste zu verkaufen,

sozusagen, um langfristig in dem ganzen digitalen Markt irgendwie partizipieren zu können.

Das heißt, wenn ich jetzt die Bäuerin bin, komme ich zu dir und sage,

okay, ich würde jetzt gerne meine Produkte irgendwie im Internet verkaufen und direkt an den Menschen

und habe aber das technische Know-how nicht, das zu tun und da kommt sie ins Spiel, oder wie?

Genau, wir stellen die komplette Infrastruktur eigentlich zur Verfügung

und der langfristige Gedanke ist natürlich dahinter, dass der Landwirt mit wenigen Klicks

eigentlich fixfertige Marketing-Strategien eigentlich ausgefahren kann

und dass wir auf der App natürlich, in Anführungszeichen, oder Großteils nur Leute haben,

die wirklich ein Kaufinteresse haben und nicht wie bei Facebook,

man kann ja Facebook-Marketing auch machen, aber da erwischt halt Großteils jeden.

Der muss gar kein Kaufinteresse haben.

Das heißt, langfristig ist es irgendwann so, dass alle, die es gewohnt sind,

über das Handy gewisse Sachen zu bestellen, dass der Großteil der Kundschaft vom Landwirt ausmachen wird

und den muss er irgendwie erreichen, weil sonst wird der permanent

vom L.E.H. oder von Online-Shops gefangen.

L.E.H. ist der Lebensmittel-Einzelhandel?

Genau, und hat eigentlich gar keine Chance, weil sein Bedürfnis wieder dort auch befriedigt.

Die ganzen Lebensmittel-Einzelhandel haben ja auch Marketing-Strategien,

wie sie das Regionale gut vermarkten und der Landwirt bleibt theoretisch hinten nach.

Und wir haben mal die Lösung sozusagen dafür, dass man sagt,

dein Produkt kostet gleich viel, wir verkaufen es nicht für dich,

das Geld bleibt auch bei dir, wir haben keine Zahlungsanbindung dahinter

und er kommt zu dir.

Du brauchst eigentlich nur die Registrierung und deine Produkte online.

Ich darf euch jetzt sagen, wir haben ein Problem.

Der Aufzug ist steckenblem.

Wir haben ein bisschen länger Zeit jetzt.

Und die Zeit, die wir jetzt haben, weil alles steckenblem ist,

die möchte ich jetzt nutzen, um quasi da jetzt wieder kurz auszusteigen,

wo immer feststecken und einzusteigen, wieder im Keller oder in der Vergangenheit.

Und jetzt wollen wir mal wissen.

Wir wissen jetzt, was du jetzt tust und was du vorhast, quasi als Bitch.

Und jetzt darf mich mal interessieren oder uns interessieren,

wie ist es denn dazu gekommen, wer bist du, woher kommst du,

was hat dich zu dem gemacht oder zu dem gemacht, der du heute bist

und zu der Idee gebracht hast, das zu machen.

Du kannst dich gerne ausholen.

Ganz schwierig.

Wir brauchen ja deine Eltern, deine Großeltern sind da oft auch.

Ein bisschen mitbeantraten, von oben haben wir schon gehört.

Und fangen wir mal hinten an.

Also gestern, am Dienstag, habe ich ja für eine Masterarbeit ein Interview geben dürfen.

Da haben sie wieder gesagt, bitte hol aus, damit sie viel Material hat.

Und ich habe gesagt, das darfst du zu mir wirklich nicht sagen.

Weil alle, die mich kennen, die würden sagen, da fängt er wirklich bei der Geburt an.

Aber nein, ich verstehe es auf jeden Fall.

Ja, back to the roots eigentlich.

Ich bin in Graz auf die Welt gekommen.

Wir fangen bei der Geburt an.

Und unsere Landwirtschaft gibt es schon seit...

Also immer mal aus dem Haus, das ist 1890, da haben wir ein Zirkel mal ausgeschlagen.

Da war das halt eingegraviert sozusagen.

Und für uns war immer Landwirtschaft präsent eigentlich am Hof daheim.

Wo ist der?

In Fasolzberg.

Also nicht in Graz?

Nein, also in Graz bin ich auf die Welt gekommen, genau.

Und aufgewachsen bin ich in Fasolzberg.

Also das ist jetzt quasi über den Berg.

Über den ersten, über den ich drüber gekommen bin.

Wieder die Tour, Richtung Graz.

Genau.

Am wunderschönen Himmelreich heißt es dort sogar.

Also ich werde es ja nachher eh noch mit mir aufschauen.

Dann kann ich euch das alles zeigen dort.

Und ja, Opa, immer schon Landwirtschaft gehabt quasi.

Und auch sein Opa auch schon.

Und ja, wie man weiß, früher war das halt alles anders.

Also da hat man alles daheim gehabt.

Nicht nur Schweinln oder nur das, sondern man hat halt alles irgendwie gemacht.

Man hat sich selbst versorgt.

Selbstversorger.

Genau.

Handelt auch was oder nur selbst?

War das einfach so geschlossen?

Nein, also wir haben Rose gehabt.

Also wir haben eine schöne Kutschner gehabt.

Mein Urgrossoppa ist auch immer für Hochzeiten und so weiter gefahren.

Aber war halt ein extremer Lebensmensch.

Und die Hälfte von der Wirtschaft ist quasi durch seinen Genuss auch draufgegangen.

Das hast du jetzt aber schön gesagt.

Ja, wirklich.

Mein Opa, vielleicht lernst du ihn ja noch kennen.

Also die Geschichten kann er im FF.

Die wissen wir mittlerweile auch schon auswendig.

Aber er hat das dann mit 22 übernehmen müssen.

Als eins von acht Kindern, war früher normal.

Müssen?

Ja, müssen.

Ist er der Öltere gewesen oder warum?

Der war der Jüngste.

Also komplett eigentlich.

Wir haben irgendwann die Regel gehört, der Ölteste übernimmt.

Also bis jetzt ist die Regel mehr gebrochen worden, als dass sie eingehalten worden ist.

Das ist so meine Erfahrung.

Ja, ist auch wirklich so.

Er war der Jüngste, der sie im wenigsten werden hat kennen, blöd gesagt.

Und dem das Ganze am meisten am Herzen gelingen ist.

Weil sein Vater, mein Opa, war irgendwann so.

Er war einfach nicht mehr zu brauchen auf der Landwirtschaft, weil er so viel geraucht hat.

Er hat einfach zu Tode gesoffen und geraucht, kann man sagen.

Das werden wir nehmen müssen.

Und dann ist es losgegangen.

Der Kampf, der um die 2000er Jahre eigentlich gewesen ist.

Aber warum müssen?

Weil er der war, der am meisten dafür gebrannt hat.

Und er hat es dann genommen?

Oder müssen, weil die anderen nicht da waren?

Oder warum müssen?

Ja, die Brüder.

Also es hat dann auch noch eine Hauptgeschwister ergeben.

Und der Vater hat halt gemerkt, dass wenn der Vater das weiterführt, dass irgendwann

die Kinder nicht mehr einen Tag im Kopf haben und nichts.

Weil wirklich alles drauf geht.

Die Mutter ist dann gestorben.

Schon relativ früh, als mein Opa ein Jahr alt war.

Und dann ist die neue Mutter sozusagen gekommen.

Die war ja gleich alt wie das älteste Geschwister.

Das war ein bisschen schwierig damals.

Und wie dann der Vater sozusagen pensiongegangen ist, hat es geheißen, entweder ich nehme

das oder habe ich das.

Und der Opa hat es dann auch genommen.

Genau.

Und wie alt war er da?

23 oder so, 22.

Also relativ jung war er.

Du bist da 25, habe ich mir schon erklärt.

Ich bin 25, ja.

Ich bin nicht übernommen noch.

No hat er gekriegt.

Nein, ich übernehme ihn jetzt meine Schwester.

Ja, da reden wir dann noch.

Ja, da reden wir dann noch.

Genau.

Ja, also es war dann damals auch wirklich die Hälfte von der Wirtschaft, die ist

draufgegangen für Rechts- und Wahlkosten und die ganzen Verlossenschaften und so.

Also das Verhältnis von meinem Opa zu seinem Vater war dann nicht mehr so tip-top.

Weil er hat natürlich die ganzen Schulden auch mit übernommen.

Und wirklich sagt er bis heute, er hat keinen Quadratmeter verkauft und hat

es aus eigener Kraft heraus geschafft, das alles zu unterhalten.

Die 10 Hektar, was wir noch haben.

Der Opa jetzt.

Der Opa.

Genau.

Und ja, dann 2003 ist mein Papa gestorben.

Der Papa?

Der Papa, ja.

Also mit 40.

Herzinfarkt.

Bei meinem Fußballspiel.

Also ich bin ja ein leidenschaftlicher Fußballer.

Du hast dazu gespielt und nebenbei ist der Papa gestorben.

Genau, im Klo, ja.

Scheiße.

Ja, eben dann auch finden dürfen, sage ich jetzt einmal.

Also weil ich bin halt aufs Klo gegangen und habe gedacht, wo ist er?

Ja.

Ja, war ein einschneidendes Erlebnis.

Und von dort weg hat dann am Mai, ich Vater halt nicht, aber ich habe dann eine kleine

Schwester noch kriegen dürfen.

Also die war noch für meinen Papa.

Waren wir schwanger gewesen auch noch in der Zeit?

Ungewusst noch, ja.

Aber war sozusagen letzte Möglichkeit, ja.

Genau.

Und zu Weihnachten haben wir es dann erfahren, dass sie halt schwanger ist.

Intensive Zeit.

Intensive Zeit.

Ich war da neun Jahre alt, glaube ich.

Ja, acht.

Und ja, wenn du jetzt zurückdenkst an die Zeit und die ganzen Bilder, hast du dich natürlich

alle in deinem Kopf, gell.

Aber du kannst dich gar nicht mehr so dran erinnern, wie schlimm das wirklich war

eigentlich, weil du bist ein Achtjahr halt.

Man lernt auch ein bisschen das Tonnenschirm irgendwie mit der Zeit.

Das stimmt.

Aber zu der Zeit war eigentlich auch schon klar, gut, der Papa war Berufsmusiker

bei dem aus Kirchner und war viel unterwegs.

Wir waren in Dubai, China, Kanada, Australien, die waren bei der Formel 1 drin und alles.

Das war die Philharmonika der Volksmusik.

Das war die Königsklasse, kann man sagen, in dem Fünferthema, genau.

Also Ausfindig und so, ich weiß nicht ob euch das was sagt.

Null.

Fünferthema ist auch ein Fachbegriff wahrscheinlich, oder?

Ist eine slovenische Geschichte halt, also die Oberkleinerthema.

Und ja, er war viel unterwegs und hat halt Werkzeugmacher gelernt, hat daheim

viel gearbeitet und herum dauernd bla bla bla und das war halt einfach alles wahrscheinlich zu viel,

vermute ich mal.

Und ja, irgendwann ist er dann halt umgefallen.

Einfach raus.

Genau.

Und dann war daheim die Entscheidung, okay, die Mama und der Papa wollten das

eigentlich ein bisschen verändern, alles.

Und jetzt hat es halt die Mama müssen allein verändern sozusagen.

Und dann sind wir ein paar Jahre später in die Direktvermarktung eingestiegen

und wir haben halt ein bisschen gearbeitet daheim.

Also es war ja klar.

Arbeiten.

Schwester und ich, genau.

Und also meine Zwillingsschwester habe ich noch.

Schaut so aus wie du.

Nur an die Bart.

Das kriegst du wahrscheinlich noch erwarten von ihr.

Ja.

Nein.

Nein, glaube ich nicht.

Nein, ich wahrscheinlich, ja.

Also wir haben da halt immer müssen helfen und daraus entstanden ist eigentlich

am Anfang mehr oder weniger wirklich, die wir überhaupt keine Landwirtschaft haben.

Was die mal arbeiten mussten.

Also für mich war das, da natürlich hat es einen Stiefvater gegeben.

Der dann auch reingekommen ist und so weiter.

Also ich hab dann natürlich daheim auch müssen ansetzen.

Also ich bin mit dem Traktor gefahren hauptsächlich.

Das war mein Partner.

Weil da war ich beim Papa immer dabei.

Ab wann?

Ab welchem Alter?

Mit 10, 11.

Bin ich mit dem Opa.

Der Opa natürlich schon auch viel machen können.

Hat der Opa ein bisschen die Vaterruhe dann übernommen?

Ist der dann eingesprungen?

Oder sind sie dann?

Ja, ein Jahr schon natürlich auch.

Also sie waren halt, sie sind immer noch geschockt.

Also für sie, wenn der Papa gestorben ist.

2000 war das ungefähr.

2003 hat die Zeitrechnung aufgehört.

Also da.

Da sind die Pläne für die Großwälder, die Übernahme, die Übergabe.

Der war schon, ein Teil war schon übergeben, glaube ich.

Da sag ich jetzt sicher einen Blödsinn.

Aber ich glaube 2004 hat dann, wie die Verlassenschaften alles vorbei war,

hat dann alles der Mama eben gehört.

Und das war ja total wichtig.

Wenn wir jetzt unseren Teil auch schon gekriegt hätten,

dann hätten wir einen Vormund gebraucht.

Und das war ja total kompliziert eigentlich.

Weil dann hätte die Mama jedes Mal, wenn sie was machen hätten,

müssen den Vormund fragen und so weiter.

Dann hätte ihr einen Vormund gekriegt

und die Mama hätte den Vormund von euch fragen müssen.

Genau, wenn wir wirklich im Grundbuch gestanden wären, sozusagen.

Deswegen hat sie uns müssen auszahlen zu dem Zeitpunkt auch noch.

Also für den Teil vom Papa.

Da kommt einfach alles.

Da kommt es richtig dick.

Also wirklich wild.

Und ja.

Was waren die Pläne damals?

Was hat der Großvater für die Landwirtschaft gehabt

und was wollten deine Eltern dann verändern?

Also wir haben immer einen Schlachttag geführt.

Wir haben gemästert, selber gezüchtet.

Schweine, Schweine, Schweine, Schweine, Schweine, Schweine.

Schweine, Schweine, Schweine, Schweine, Schweine, Schweine, Schweine.

Wir haben auch Kühe gehabt, Milchkühe.

Bis zum Zeitpunkt, in dem der Papa gestorben ist.

Und das war eigentlich mehr so für uns herum.

Das war bei mir immer die Oma, bei immer ihre Kunden gehabt.

Die haben die Milch geholt mit den Dingen und fertig.

Vorerwerb oder Nebenerwerb?

Der Opa im Fullerwerb und die Oma.

Opa, Oma, Kühe, Schweine, Vollerwerb.

Genau.

Und dann, ja, das war natürlich die 2000er.

Das war alles ein bisschen teurer.

Es ist alles immer teurer geworden.

Und man hat auch bei uns auch gesehen,

die Investitionen, die notwendig gewesen wären,

wenn ich jetzt so zurückdenke, als jetzt,

wo ich von dem Ganzen ein bisschen Ahnung habe,

waren schon relativ groß.

Wir haben alte Traktoren, alte Maschinen.

Wir haben nach wie vor sehr alte Maschinen

teilweise im Einsatz.

Das kommt erst jetzt alles schön langsam.

Und auf der Verdienstzeit waren natürlich immer weniger.

Du hast ja nur genau einen ganz kleinen Grad,

wo du als Schweinemäßter den optimalen Preis kriegst.

Und bestimmen und du das der Fleischhocker,

beziehungsweise der Veterinär halt,

der das dann auch anschaut.

Über die Klassifizierung.

Über die Klassifizierung, genau.

Also mit den Güteklassen S und E.

Das gebe ich schon lange her.

Und dann hat die Mama gesagt,

wir müssen nicht direkt vermarktet.

Geht nicht anders.

Das war natürlich einfach der Prozess.

Die Oma und Opa haben die Züchtung über gehabt,

kannst du sagen.

Und sie dann halt auch den Mastbereich,

also mit den Schweinen.

Und wir haben immer mehr produzieren müssen,

aber es ist immer weniger ausgekommen.

Und wir haben da unten, da ist er schlechter,

sozusagen.

Den würdest du eh kennen,

wahrscheinlich als Bauer to the people.

Der Ramsauer.

Mit dem Megaskandal,

den es dort gibt.

Ehrlich gesagt nicht.

Dass er Gammelfleisch,

oder Gammelfleischfleisch,

das für ein DKV war,

halt mitverarbeitet hat.

Die DKV ist die Tierkörperwertung,

das heißt eigentlich zum Entzorgen.

Genau.

Es war verzehrbar, aber es hat halt

nicht den richtigen Entzorgung entsprochen.

Und das muss halt entzorgen.

Und da haben sie dann nachweisen können,

dass er das über lange Zeit auch gemacht hat.

Und ich würde jetzt auch nichts,

weil ich nicht genau die Hintergründe kenne.

Aber sie haben dann natürlich auch mehrmals

schon Kameras und Dinge eingeschleust

und haben das dann halt auch beweisen können.

Und dann haben sie den Hubs genommen.

Und der hat halt auch wirklich weiter geliefert,

das ist ein riesen Schlachtbetrieb.

Und das war derjenige, der quasi von der Region

die Schweine abgenommen hat?

Genau, da sind fast alle hinfahrenweilig.

Also er ist jetzt kein kompletter

Schlachtbetrieb mehr.

Er ist als leger Betrieb, glaube ich.

Aber Schlacht wird nicht mehr in der Region?

Wird noch immer, ja.

Also es gibt ja kleine

Fleischocker, die

halt bäuerlich entstanden sind.

Da fahren wir hin, also in

unserer Gemeinde, Gott sei Dank.

Aber sie werden halt immer rar.

Also die kleinen Schlachtbetriebe,

was eigentlich für die Viecher am besten wäre,

gibt es natürlich nicht. Weil da unten,

da haben sie es dazu, eine Pfercht

auf irgendeiner Stallung, das war es.

Da geht die keine zu uns.

Und da waren Hunderte drin an dem Tag,

und dann ist er zurückgefahren.

Aus Slowenien und sonst überall.

Und ausgegangen ist er als Armer, gibt

ihm das Ekelfleisch.

Und

der hat, wir haben

früher schon gemerkt,

mit dem können wir sowieso zusammenarbeiten

langfristig. Und es kommt immer weniger

raus. Und dann ist der

Stiefvater dazu gekommen, und dann war

wieder Arbeitskraft auch da.

War das auch ein Bauer?

Nein, der Rainer war ein Fernfahrer.

Also wirklich Fernfahrer. Und jetzt

fährt er halt in der Region

ein bisschen. Also nicht so weit, aber er bleibt

in Österreich. Der hat früher halt in Holland gefahren

und viel Obst geliefert

hat er und alles mögliche.

Darf ich kurz zwischenfragen, wie groß

wurde der Betrieb von den Großötern?

Wie viele Schweine, wie viele Rinder,

wie viele Flächen? Wir haben so

5-6

Kühe gehabt.

Dann haben wir

5-6 Müttersauen gehabt,

wo wir halt immer so zwei

belegt haben, kannst du sagen.

Und also

wir haben teilweise echt viele Schweine gehabt, wir waren

schon bei 80 oben, in Summe ja.

Aber ja, also ich sage

mal im Durchschnitt waren wir 250

und 60 Mastschweine, die wir

dann halt auch wirklich verkauft haben.

Welche Haltungsform? Alles normale

Stahlhaltung, also mit... Spaltenboden

oder? Nein, wie heißt

das? Also die

Betonpaneele, was normal sind, eingestrahlt

natürlich, bei den Müttersaunen auch.

Und draußen halt dann der Kotbereich,

weißte ich was halt. Wie heißt das, Bianca?

Haltung, ich weiß nicht,

bei den Kühe gibt es die Außenbereich.

Ich weiß nicht, was

das für ein Stahl ist, also

mit Stroh, Anstreu, Don, keine Ahnung.

Ich kann es ja gar nicht sagen. Mit dem Außenbereich.

Müssen wir jetzt erklären.

Also das war ungefähr so diese Größe,

da ist die Mama, dann ist irgendwie immer

enger geworden, es ist immer weniger

durch EU, Euro etc., sagst du,

die Margen immer enger geworden, das heißt entweder

du wirst größer, damit

es quasi mehr pro Länge...

Was aber für uns de facto nicht gegangen

ist, weil wir hätten müssen einen neuen Stahl

bauen, wir haben so schon Investitionen

gehabt, den wir tätigen hätten müssen, also

Renovierungen usw. Und da kannst du

einfach sagen, ja passt, dann machen wir dreimal so

groß, weil wer macht es denn, ich bin zu jung gewesen,

der Opa wird immer älter und die Mama war,

wie sie es gemacht hat, mehr oder weniger

allein. Also leicht überfordert.

Also was muss ich machen?

Und da war halt die Chance Direktvermarktung

da und wir haben

immer auch schon ein bisschen

Schweinl zurückgeholt vom

Schlachthof, auch für die eigenen natürlich,

für die eigenen Sachen. Also Schlacht halt

zurückgeholt, ja. Genau, also nicht

über den Schlachtbetrieb verkauft, sondern wirklich

dann daheim fertig aufgearbeitet und für den eigenen

Verbrauch. Also das Nahau war ein bisschen da

und das haben sie dann

intensiviert und... Bei wem war das

das Nahau da? Bei der Mama. Und beim Opa natürlich,

hat der Opa früher auch immer schon.

Wir haben auch früher ein Brot gebraucht.

Opa, werden wir den heute kennen?

Ja, normal schon.

Ich glaube schon.

Ja, und dann

ist es losgegangen. Die Entscheidung

Direktvermarktung machen. Das heißt,

weil sie gemerkt hat, auf der einen Seite wird es eng

und wir brauchen eine Alternative.

Ja, aber wirklich direktvermarktung,

dass du sagst, wir haben es zwar noch immer

zum Ramsau-Auf-in-Miersen,

weil wir irgendwo

es nicht besser gewusst haben

und ein bisschen alternativlos waren

und das hat ja auch funktioniert.

Also die Schweine sind lebend

da zurückgekommen.

Und dann haben wir im Anfang immer mehr

halt selbst zum Vermarkten. Also das,

was wir selber brauchten, haben wir eh gewusst

und was wir dazugenommen haben, haben wir dazugenommen.

Und so ist es losgegangen.

Und dann

sind wir relativ gut

in der Region angenommen worden.

Waren Sie die Ersten oder waren Sie was Besonderes?

Oder warum?

Also vor allem durch die Connections,

die der Papa gehabt hat.

Also dass man sagt, okay, Musiker,

die Mama, die waren ja viel unterwegs früher.

Also wir haben relativ breit

hat man die Mama gekannt

und über die sind wir halt auch ins Vermarkten gekommen.

Also dem dann das Fleisch halt bei uns geholt.

Aber in der Region selbst

bist du meistens

die Schwersten, bis du dort akzeptiert wirst.

Dass du direktvermarktest.

Warum?

Ja, zum einen

ist keiner von uns flyern gegangen

oder hat das irgendwo

werbetechnisch kundgetan,

dass wir jetzt direktvermarkten.

Du hast halt einfach die Leute angerufen, die es gekannt hast.

Natürlich waren die Nachbarn auch dabei.

Aber von den Nachbarn allein kannst du auch nicht leben.

Und wie alle Bauern

haben wir halt am Anfang auf Mundpropaganda

gesetzt. Und das hat halt in den Kreisen,

wo man die Freundschaft gehabt hat.

Und das war halt auch weitläufig.

Das war zum Glück ein großes Netzwerk.

Das hat natürlich auch viel besser funktioniert, als wenn du es in der Region

besuchst.

Aber war das wie denn die Mama

oder wie ihr schon umgestellt habt auf

Direktvermarktung im Vollerwerb immer noch?

Oder ist es heute auch noch im Vollerwerb?

Das ist bei uns total schwierig zum sagen,

ob das Fullerwerb ist.

Also die Mama führt das, glaube ich, offiziell,

haben wir jetzt mal geredet,

mit 30 Stunden.

Das hat halt auch ein bisschen rechtliche Gründe.

Weil sie hat ja noch die

Witwenpension und so weiter.

Da muss ich auch immer aufpassen.

Für sie geht keiner anderen Tätigkeit nach.

Sie macht nur Landwirtschaft.

Also von dem her kann man schon sagen,

Vollerwerb.

Das ist die einzige Tätigkeit dann?

Genau.

Und ja, das war eigentlich

dann

der Startschuss, weil meine Großeltern haben es

Fullerwerb gemacht. Dann Mama und Papa

sind inzwischen voll hacken gegangen. Papa ist gestorben.

Mama hat Friseurin gelernt,

hat das auch bis

vor 4, 5 Jahren noch gemacht.

Weil Mama immer schlechter zusammen gewesen ist

und dann schaut, dass wir bei den Oldies daheim sind.

Deswegen ist er so fest frisiert.

Genau.

Ich war immer beim Friseur.

In ganzen Lockdown-Zeiten.

Und dann ist es aber so

wieder entwickelt, dass auch eine Person davon leben kann.

Mehr oder weniger.

Arbeiten müssen natürlich trotzdem die ganze

Familie. Das ist klar.

Das hat sich bis dauernd nicht geändert.

Du bist immer noch voll dabei.

Alle.

Ja, meine

große Schwester. Ich bin eigentlich nicht der jüngere Bruder.

Zuling-Schwester halt.

Die kleine Schwester greift nicht so

viel zu. Muss natürlich auch.

Ich.

Sabine.

Sabine ist meine Frau.

Die ist schon verheiratet.

Entschlossen. Die Geschichte haben wir vielleicht

damals Zeit, dass ich die erzähle am Schluss vielleicht.

Ist auch speziell gewesen, wie das

alles passiert ist.

Und natürlich der Raini, also der Stiefvater.

Und meine Mutter.

Mit der Hauptaufgabe.

Und was du vorhin gesagt hast, die Größe.

10 Hektar.

4 Hektar Volt.

3,5 Hektar.

Ockerfläche.

Und der Rest ist so 4 Hektar Wiesen.

So kleine Wiesenflächen.

Und es geht sich aus mit dem Futter?

Nein.

Also es geht sich...

Es ist hier ausgegangen. Mittlerweile nicht mehr.

Wie tats da?

Der Schwager hat das gleiche nochmal

oder ein bisschen weniger in Grün

bei einem daheim. Das ist bis nächstes Jahr

verbrachtet und dann würden wir es dazu nehmen,

wenn es es ergibt oder wenn es passt.

Die gleiche Flächennummer, also verdoppeln.

Genau. Also Volt ist halt eh das,

wenn es passt oder der sich recht

zusammenkramt bei uns. Also da ist eh nicht so tragisch.

Aber Ocker und die Sachen halt.

Zirka. Also 2,5 Hektar

ungefähr kommen dazu.

Also 2,5 Hektar Fläche.

Und sonst natürlich auch dazu geachtet.

Ein bisschen drum und rum.

Wie tut es ja jetzt?

Futter zu kaufen einfach?

Ja, also bei den Bauern in der Region

gibt es auch zwei,

die Flächen

oder die Futter einfach einlagern

und einfach dann halt verkaufen.

Und dort kaufen wir dazu.

Bei uns zwei Rahne tut er für uns dreschen

und die Sachen, die wir selber nicht machen können.

Und sonst

die Kraftfuttergeschichten für die

Bauern. Aber alles geht

technikfrei. Mittlerweile war früher auch nicht so

wichtig, aber seitdem wir

direkt vermarkten, ist das Thema

erledigt sozusagen. Also von Soja jetzt halt.

Habt ihr immer noch Kühe und Schweine

oder nur mehr Schweine? Nein, wir haben auch keine.

Wir haben früher ganz früher Pferde gehabt und Rose und alles.

Also wir haben das alles ein bisschen weggemacht.

Wir haben viel zu verarbeiten, es ist nichts dabei ausgekommen.

Das heißt, wir haben

nicht mehr selber züchten. Wir holen die eben

beim Bauern in Fasernsberg.

Dort wo wir auch viel

uns holen sozusagen.

Der züchtet

für uns teilweise aktuell

in einem Stall. Und wir tun uns da natürlich

aus. Also im Freilaufbereich.

Das Mesten und dann

veredeln die Produkte.

Also rein Schweine. Welche

Rasse? Bio oder konventionell?

Ist konventionell.

Hat aber Platzgründe eben.

Und Rasse

ist, kann man sagen, Edelschweinbetreuer.

Also das ist so die Standard.

Das rosarote Schwein.

Das rosarote Schwein, was man kennt.

Manchmal hat es schwarze Flecken.

Genau.

Also der erste Schritt war

die Direktvermarktung. Und der zweite Schritt

war dann, okay, wir

stehen jetzt stolltechnisch dann auch

irgendwie an. Uns taugt das nicht so.

Es ist laut, die Viecher sind voll

hysterisch. Was heißt stolltechnisch anstehen?

Vom Platz her natürlich.

Also es gehört

auch wieder investiert.

Und was machen wir?

Also der nächste Schritt war dann

gut, die Mama hat das irgendwo gesehen.

Eine wirkliche, komplette Freilandhaltung.

Komplett draußen.

So wie es sein soll.

Und dann haben wir gesagt, passt.

Schauen wir uns das an. Vor allem Parallelbetrieb.

Was taugt es die Leute?

Es ist natürlich ein Haufen Arbeit mit Einzahlen.

Also am Anfang dann parallel noch mit

zur Schlachtervieren und Direktvermarktung, oder?

Na dann war es schon komplett Direktvermarktung.

Inner und draußen parallel, oder?

Wie ist der Unterschied?

Ich hab Schweineln gehabt, die war es nur draußen.

Also Freilandschweine quasi und?

Und Stahlhaltung ganz normal.

Und wie war das?

Also durch die Vorarbeitung, die machen wir auch selber.

Die haben wir einfach auch gesehen.

Die Schweineln leben einmal viel länger.

Das heißt, du führst das viel länger.

Die ganze Stahlgeschichte.

Wie lange sie leben, hängt ja davon ab.

Ja, wenn du direktvermarktest, leben sie sowieso länger.

Weil du das Fenster nicht treffen musst,

wenn du es zum Schlachtervieren musst.

Ja.

Aber dadurch, dass wir dann

einfach eingesehen haben, okay, gut,

wenn wir selber vermarkten, haben wir natürlich auch was davon,

wenn die Stiegel noch ein bisschen größer sind, sag ich jetzt mal,

bist du aber auch eingeschränkt, weil sie halt sehr wenig Bewegung haben.

Also die Trimmer werden teilweise so groß,

weil sie halt nicht, weil sie kann natürlich...

Halt der Fett, oder?

Genau, der Fettanteil ist halt auch, bei dem normalen Schwein ist nicht so groß, aber...

Du bist halt, wenn du da irgendwann sagst,

okay, die müssen jetzt auch weg, sozusagen.

Und dann war halt auch

die Geschichte wieder,

wie entwickeln wir uns weiter?

Es gibt die Freilandhaltung komplett.

Probieren wir es, ne?

Und durch die Verarbeitung dann

sind auch die ganzen

Stahlprobleme weggefallen, ne?

Da husten oft und

das Schwanzl beißen und das Zähnensweg

und was man da früher machen hat müssen,

was sich so eingebürgert hat über die letzten 60 Jahre,

da ist alles weggefallen, ne?

Also durch die Beschäftigung draußen...

Genug Platz.

Genug Platz.

Komplett. Da gibt es keine Probleme.

Die unterhalten sich,

hätte ich fast gesagt. Die spielen miteinander,

natürlich. Aber

es gibt dann auch schon ein paar

Quellgeister, natürlich, da drinnen, ne?

Die andern ein bisschen...

Die quoten so. Ja, genau.

Die sind ein bisschen ärgern, ne? Aber es gibt keine

Schwanzl beißen. Du siehst ja, dass sie alle

happy sind. Also durchs

Entkringeln sozusagen, ne?

Stopp. Was?

Ja, also wenn das Schweinl

den Ding zum Beispiel komplett gerade

abhängen lässt, dann ist er oha.

Geht ziemlich gut. Also wie beim Hund, eigentlich.

Wenn der so einen Schwanzl einzieht,

abhängen lässt, so quasi hinten... Dann hat er Angst, ja,

zum Beispiel, ne? Genau. Und bei den Schweinen ist es auch so,

dann fühlen sie sich total unwohl, ne?

Das kringle Schwanzl, wenn es wirklich

kringlig ist, quasi, dann passt es.

Genau. Ah, schau, schau!

Spannend. Ja. Ich hab nicht gewusst.

Ist doch schön. Aha!

Ja, und man hat ja früher den ja wegzwickt,

ne? Ja. Ja, es tut mir

heute noch. Ja. Wir nicht mehr, deswegen.

Genau. Ja.

Na, aber die sagen, sind alle weggekommen

auch, gell? Und hat auch ganze Stress

beim Fuhren. Sie freuen sich jetzt, wenn wir

kommen und gehen gar nicht weg und

zwicken da überall rein, weil sie

geil drauf sind, sozusagen, ne?

Und früher bei der

Stallhaltung, wenn du reingekommen bist, waren

alle weg. Also dann waren alle davon

gerannt, ne? Das heißt, ich hab sie

immer händisch gefuhrt heute noch.

Warum sagst du damals davon gerannt?

Was? Kannst du das irgendwie ...

Sie haben geschlafen, wahrscheinlich.

Dann hat sie aufgewägt, schrägt und weg.

Genau. Okay.

Genau. Und vom Fleisch her selber?

Also merkt man beim Schlag selber,

bei der Fleischqualität oder ...

Wir haben eine Zeit lang Fotos hängen gehabt.

Stallhaltung und draußen, ne?

Spannend. Und du hast wirklich gesehen,

dass sie länger leben, dass sie mehr Bewegung haben.

Jetzt sind die Teile größer, natürlich, das ist ja klar,

weil sie natürlich auch größer werden.

Futter war das Gleiche, oder? Komplett gleich, natürlich.

Und du hast einfach gesehen, dass das Fleisch

viel mehr von der

Konsistenz behaltet.

Also von dem Saft, würde man jetzt mal sagen.

Es ist viel

kompakter. Und wenn du das

auf einen Kruller oder was aufgelegt hast,

es geht einfach nicht so zusammen, ne?

Es ist ja das Fleisch, was ich ...

Fleisch ist ja der Muskel, ne?

Richtig.

Genau. Die sind zusammenhangen,

die haben ja eben kocht gelernt und da

hat es im Hirn nicht gehabt. Das Fleisch ist

der Muskel. Das, was ich bei meinem Arm,

das riesige, was da aufgeht,

das ist ja Fleisch.

Ja, so ist es.

Man sagt ja auch, es heißt halt nur Fleisch,

es ist ja Muskelfleisch. Also das, was du verarbeitest,

das ist wirklich das Muskelfleisch.

Ja. Das heißt, ich kann schon den,

wenn ich jetzt sage, trainiert das Schwein,

also sprich eins mit Auslauf, das halt mehr Muskeln hat,

weil es halt mehr unterwegs ist, ist das Fleisch

deswegen kompakter, weil es halt ein trainierter

Muskel ist sozusagen, oder? Kann man diesen

Schluss ziehen? Ja, sicher. Kann man ziehen, ja.

Also die artgerechte Haltung sage ich jetzt

einmal auch.

Sie sind einfach lebendiger, sie fressen

lieber.

Also das Schwein ist einfach grundsätzlich viel

gesünder als das andere.

Das war der Eindruck, dass ich jetzt gerade

kein kompaktes Fleisch hätte, weil ich viel zu viel

vom Computer sitze und Podcast schneide.

Und ich glaube, momentan

wird mein Fleisch wahrscheinlich auch eher

zusammenfallen. Also das könnte ja

daran arbeiten theoretisch. Könntest du

machen, ne? Aber jetzt sage ich mal,

wie wirst du gehalten? Freilaufend?

Ich halte mich selber, bin halt

keine Schwester mit mir umgehend.

Ja, aber du wolltest jetzt was sagen,

eh noch im Thema, oder? Nächstes Thema?

Ja, dann bitte.

Das heißt, ihr habt heute alle Schweine draußen?

Alles draußen. Und wie das?

Es gibt ja die afrikanische

Schweinepest, wo

die Auflagen recht hoch sind,

weil man ja große Angst hat, den ganzen Europa,

dass da was passiert, weil die

diese Krankheit tatsächlich einen Schwein

ziemlich schnell sterben lässt. Und da

gibt es jetzt hohe Auflagen. Genau.

Also wir sind grundsätzlich nicht

im Krisengebiet

oder in der Nähe gibt es keine Krisengebiete

bei uns. Aber du hast natürlich grundsätzlich

immer die Auflage, dass du ein Dreifachzaun hast.

Das heißt, du hast draußen einen Zaun, dann musst du einen

Fixen haben. Also entweder Hul.

Außen hast du außerhalb von dem Fixenzaun.

Man kann sich den Zaun so vorstellen, dass du

einen Fixen hast. Dann brauchst du

außerhalb einen und innerhalb von diesem

Fixen. Und der Fixe muss halt gewisse

Richtlinien haben, gewisse Tiefe

in der Erde, gewisse Höhe.

Genau. Gewisse Stabilität braucht er.

Und du brauchst dann Abstand

zwischen diesen Zäunen immer, damit das Schweindl

von draußen, also das Wütschwein,

theoretisch, nicht zum Schweindl von drinnen

kann natürlich. Und dann gibt es eigentlich

kein Problem. Eigentlich.

Eigentlich, ja. Genau.

Also der Veterinär hat das alles abgenommen

bei uns. Also es sind alle, wie sagen wir,

Weideflächen, alle kommissioniert natürlich.

Sollte was passieren, also sollte es im

Umkreis einen ASB-Fall geben,

dann braucht man,

als Landwirt, wenn man das machen will,

einen Stoll. Wo du es reinkommst.

Wo du es reinkommst. Wenn es aber einen Fall gibt,

muss es sowieso alle umbringen.

Wenn es bei dir im Hof einen Fall gibt.

Nein, in der Gegend. Nur in der Gegend.

Also du brauchst den Stoll,

aber du darfst es dann trotzdem nicht

eintun. Aha, das habe ich nicht gewusst.

Okay, cool.

Ja.

Aber es gibt auch viele Betriebe, die ihre

Unterstände, die sie gebaut haben,

so gebaut haben, dass das auch ein

Stoll ist oder wäre. Dann brauchen die

zumindest nicht so einen großen Stoll wie wir.

Also ein großes Anführungszeichen. Also nichts Großes bauen,

damit ich nicht reintun darf. Genau.

Wir haben die Kommentarfunktion bei unseren Podcasts

und so weiter. Also wenn da irgendwer noch eine

Zusatzinfo hat, gerne kommentieren.

Und wenn ich mich nicht richtig informiert habe

oder falsch informiert bin, bitte.

Wir würden uns natürlich freuen, wenn wir es trotzdem

wissen. Aber wir haben auch mit Jäger

und mit ...

Also Jäger sind da ja sehr

in dem Thema drin, natürlich, ASB.

In der Übertragung. Genau.

Und da ist erstaunt, dass du es

wirklich ...

Bei der Geflügelbeis ist das gleiche gewesen.

Heulen muss dann, oder? Du musst.

Genau. Und du hast dann auch ...

Du kannst dann vielleicht wieder

ein Neich einsetzen, aber im Stoll, das kann

mag sein, aber ... Genau.

Also wenn es in der Gegend einen Fall hat, hast du ein Problem.

Und was hast du jetzt gelernt

in deinem Leben, dass du da bist, wo du bist?

Gute Frage.

Ich bin natürlich

ganz normal Schullaufbahn, aber

ich war immer schon Technikaffin

oder mich an Maschinen und Computer

interessiert eigentlich. Und

ich bin HTL gegangen, habe dort

Elektronik und Netzwerktechnik gemacht.

Also dort auch in dem Fach

maturiert. Dir war schon klar, dass du nicht

Landwirtschaftsschweige bist. Genau.

Was denn? Wir waren

einfach als Jugendlicher, das ist

viel zu viel Aufwand, viel zu viel

zeitlicher, viel zu viel Freizeit,

den ich da opfern muss, weil ich absolut nichts davon habe.

Also für mein damaliges

Empfinden natürlich. Und dadurch, dass

mein Papa so früh gestorben ist und

wir leider die viel zum Tun gehabt haben,

händlisch, weil halt nichts automatisiert ist,

haben halt alle ein bisschen zubegreifen.

Permanent Wochenende, Abend, wir sind von der

Schule daheim geblieben, haben gewisse Sachen gemacht.

Wenn zum Schlachterfahren waren, die Mama keine Zeit gehabt hat,

dann bin ich halt gefahren. Tag dafür

hab ich ja schon mal alle gemacht. Und dann

war das halt zum Tun, zum

Machen. Also es war keine positive...

Es war...

Es war einfach nur Arbeit, oder? Es war einfach nur

Arbeit. Also positiv wäre schon da gewesen, aber es waren

viele negative Assoziationen, die du mit

gehabt hast, wo du gesagt hast, nein, mach ich nicht.

Genau. Und wir haben einfach auch gewusst,

also als Jugendlicher in dem Ding warst du

ja nicht, wo soll denn das hinführen?

Keine Perspektive. Ja, was

tue ich mit meiner... Da kann eine Perspektive

auch geben oder so, gesagt, du

nimm die Hand und sag, du, das wird schon, das und das

machen wir, das Ding, oder?

Überhaupt nicht, eigentlich. Das war einfach immer so Gegenwart

und Zukunft. Das war halt immer Arbeit, ne?

Dann sind wir gehasen, ja, ich muss eigentlich lernen, was

ist jetzt wichtiger? Das bisschen lernen oder

dass die Arbeit halt

gemacht wird, ne? Zum Beispiel, ne?

Das war immer so, Schulgarn ist halt eher

nicht so

die Aufgabe, oder?

Das ist nicht Arbeit, das ist Freizeit quasi.

Genau. Das kannst du ja im Abend machen, oder so.

Ja. Aber

ja, deswegen haben wir dann einfach

entschieden, ich für mich,

ich mach einen Teil, ne?

Und schau, dass ich

einen gescheiten Beruf hab. Und

die Zeit, die ich dann daheim aufenden

muss, die muss ich sowieso aufenden. Und

so lange, wie es geht, geht's halt, ne?

Genau. Und Schwester hat nicht so

negative Erfahrungen gemacht, weil die hat sie dann

dafür entschlossen. Das war jetzt vor

zwei Jahren jetzt da, ne? Ach so. Was hat das da gedauert?

Extrem. Also wir haben beide

gestruggelt eigentlich mit dem

ganzen. Ja.

Auch aus persönlichen Gründen

natürlich auch Familienkonstellation,

sag ich jetzt mal, ne? Also war nicht so einfach

immer. Ja.

Und

irgendwann hat es dann trotzdem den Punkt gegeben,

wo das Anfang Spaß macht, ne?

Also du siehst natürlich, du bist

älter, du siehst am Arbeitsmarkt,

wie es läuft, du

kriegst den ganzen Stress mit, natürlich.

Also ich kann nur für mich reden, natürlich. Ich hab

dann eine Netzwerktechnik, also ich hab in der Branche gearbeitet

bei einem Systemintegrator für

hochtechnologische Geschichten eben

für Firmen halt, ne?

Also kompliziertes Zeug. Viel kompliziert,

genau. Und bin dann auch

dort auch schon einmal ausgeschieden nach zwei Jahren,

weil ich mir gedacht hab, boah, das ist

überhaupt nicht mehr Leben, ne? Kompliziert oder

zwar?

Viel zu viel Arbeit. Viel zu...

Viel zu viel Arbeit. Ja wirklich, also

Arbeit, die du gar nie... Also wir haben ja meistens

da noch arbeiten müssen, wenn alle anderen

nicht gearbeitet haben, weil am Netzwerk kannst du

nur dann was machen. Wenn alle schlafen. Genau, wir haben

Schulen, wir haben

Krankenhäuser, wir haben

Energieversorger, wir haben große

Industriefirmen als Kunden,

und da kannst du nur dann was machen, wenn alle anderen

nicht arbeiten. Oder wenn zumindest wenig los ist.

Und... Stimmt ja.

Dann die Landwirtschaft, die sie immer dabei gewesen.

Also die Arbeit hat ja nie aufgehört eigentlich in dem Bereich,

ne? Und dann irgendwann hast du halt auch einen...

Ach so, ich hab's nie aufgehört nebenbei

zum... Nebenbei zum Mitarbeiten, ne? Genau.

Und ja,

dann hab ich mir gedacht, ich mach mich selbstständig.

Also ich probier irgendwas

eigenes aufzuziehen.

Und hab's einfach gemacht.

Also gar nicht so viel darüber nachgedacht,

sondern bin's einfach angegangen.

Bin dann von meiner ehemaligen Firma

auch wieder gebucht, also halt

dazugenommen worden für gewisse Sachen, weil ich im

IT-Bereich selbstständig war.

Und wollte dann eben die Sabine heiraten.

Und hab mir dann gedacht,

ich brauch trotzdem auch für den Zeitpunkt,

ich brauch was Fixes. Also ich kann nicht

heiraten und Family und das mir alles vorstellen,

wenn ich natürlich

ein fixes Einkommen hab.

Und dann bin ich wieder zu NTS-Truck, dem

ich dann wieder genommen worden sozusagen, weil es eh keine

Leute gibt, die... Techniker

sind gefragt, ne? Genau.

Genau. Und ich hab immer super mit Kunden

kennengelernt, hab mich gut

verkauft, hab die Firma gut verkauft,

hab die Sachen gut gemacht. Und dann

hab ich dann zwar einen leichten

Switch gemacht zum anderen Bereich, aber

bin dann wieder aufgenommen worden sozusagen, ne?

Okay. Und

das ist jetzt eigentlich dann schon der Start

von der Formulant-App gewesen. Also das war

2019.

Weil da wollte ich für die Mama dann halt so

ein bisschen was leichteres implementieren

in unserem Betrieb, weil der Vertrieb

und wie das alles ist, es stehen immer die

Leute vor der Tür und es ist immer alles

telefonieren und dann rufen sie wieder zurück

und die Mama ist wieder nicht beim Telefon zum

Eintrag fürs Frischfleisch und

ich sag irgendwas, machen wir da eine Website oder sonst

irgendwas, ne? Also du hast da quasi

mit der Mama mitgelitten. Ja, genau.

Aus persönlicher Betroffenheit.

Aus dem Automatisierungsgedanken,

den man einfach in einer HTL und in so einer

Netzwerk- oder IT-Firma einfach

irgendwie immer haben muss.

Wie kann ich mit möglichst wenig Arbeit

einen maximalen Output generieren,

beim Kunden natürlich auch.

Und das war dann der Start auch von dem

Gedanken von der Formulant-App,

genau. Schau, wie schön sich da jetzt

diese beiden Karriere-

Wege quasi zusammenfinden.

Wir waren aber lange im Keller dafür.

Jetzt auch, ne?

Du sagst mir, wir starten im Keller jetzt wieder.

Wir waren eh lange im Keller, oder?

Jetzt sind wir im Erdgeschoss.

Ja.

Der Lift steckt noch immer, wir haben noch Zeit.

Wenn der Lift aufgeht, müssen wir aufhören, aber der Lift steckt.

Wir hängen drinnen.

Ja, ich hab heute die Pfeife und Nuss zum Magus bei der AC.

Aber jetzt sind wir quasi

in der Gegenwart, was

ein bisschen bei der Direkturmarktung, was wir vorher

vergessen haben, noch zum Fragen oder darüber reden,

was, welche Produkte werden jetzt gerade

vermarktet? Und wie hat das

die Mama dann am Anfang gemacht?

Und dann kommen wir im Prinzip

logisch und konsequenterweise dorthin, wo wir jetzt

sind, ne?

Also es ist immer Frischfleisch

vom Schwein und

veredeltes, also gesäugtes

Würstel und solche

Speck und solche Sachen natürlich verkauft werden.

Dann haben wir

noch Kernöl gehabt und das

standard Thema in der Steiermark.

Eigenes Kernöl, also

für die eigenen Kürbis. Genau.

Immer nur eigenes Kernöl. Genau.

Und dann, ja,

eigentlich sind wir draufgekommen, gut, immer Mais

und immer, also die Mama hat sich da echt

nix in dem

Bereich gelernt, alles machen müssen.

Für ihr aber klar, der Papa hätte es

weitermachen wollen, sie macht es auch weiter.

Kostet es, was es will halt, ne?

Und sieht sich dann auch immer so

sukzessive mit dem nächsten Thema beschäftigt, ne?

Wenn das auch noch mal gut war, dann

das nächste, was ihr halt ein bisschen gestört

hat, war halt auch die Kulturen, die wir angebaut

haben, dass es halt immer das Gleiche war, ne?

Mit Mais und mit Kürbis.

Und natürlich Gästen

für die Schweine, ne?

Und dann ist es irgendwann mit der Idee gekommen, ja,

dann machen wir halt Sonnenblumen, ne?

Vogelfuhr, das ist wurscht, oder

mach Sonnenblumenöl, ne?

Dann haben wir das gemacht, ne?

Mittlerweile gibt es Sonnenblumenöl

und viele

oder viele, einige Senior, ne?

Und Leute, die einfach gerne Vogelfuhr machen,

die das daheim machen, die kaufen mal Vogelfuhr, ne?

Genau. Und

sonst haben wir

nix im Sortiment.

Also nur eigene Produkte. Genau.

Also keine Produkte von befreundeten Betrieben

etc. Das kommt jetzt dann im Herbst.

Also dass wir einen Hof laden. Wir werden es dann nicht sehen

abends, also wir sind da schon am

planen. Also dann gibt's noch gar keinen Hof laden, sondern

wir haben einen Verkaufsraum gehabt

mit Vitrine fürs Frischfleisch.

Und das war's, ne? Das war's.

Da ist man gekommen, hat reingeschaut,

wart ihr dann da und hat euch das Geld gegeben,

hat geredet und ist wieder gegangen. Genau.

Die Eier waren nicht mehr, also Eier haben wir auch gehabt,

oder haben wir auch aktuell immer noch recht viel,

also wenn ihr es mitnehmen wollt, dann könnt ihr es mitnehmen.

Die Hähner werden nie so erwähnt,

das ist irgendwie so. Die rennen auf jedem Hof abwarten.

Das ist interessant,

weil man fragt, welche Viecher

habt, das, das, das, das, das.

Ja und die Hähner kommen dann auch irgendwann.

Bei jeder Frage an der Schlange bis jetzt,

haben wir wirklich immer gehabt Eier.

Bis es nicht der einzige ist.

Aber Eier gibt's natürlich auch

und

ja.

Eier. Eier. Aber wirklich so,

das war noch immer light on,

da ist der Verkaufsraum, da geht man rein,

kassiert direkt, also nichts automatisiert

oder sonst was, redet noch und fährt wieder.

Das heißt, es muss immer wieder da sein.

Es war, es ist ja de facto immer wieder da gewesen,

bis die Oma halt an der

Opa rausgekommen ist und irgendwas hat's immer

gedauert, dann haben sie immer die Einfahrt verstellt

und dann wirst du ein oder aus, wenn es geht

oder nicht und dann wirst du wieder warten.

Da kommt man ins Rehen, freut sich. Natürlich freut man sich,

aber wenn man einen Stress hat,

freut man sich natürlich auch

irgendwo ein bisschen.

Und ja, dann ist es eigentlich letztes

Jahr, wie das alles entstanden ist,

diese ganze, also nicht nur ich, wenn ich da vom Land

hab, dass mir das Thema Landwirtschaft

eigentlich doch viel mehr

am Herzen liegt, als ich es eigentlich zugeben

will, aktuell auch noch, und

als ich da zugehen wollte,

ist dann auch die Entscheidung gekommen, wer übernimmt,

wer baut das Auszugshaus, wie können wir alle

beieinanderbleiben oben, weil

durch das, dass der Babakstamm ist, haben wir

schon ein sehr spezielles

Familienverhältnis, sag ich jetzt noch mal.

Und die Mama will uns natürlich auch nicht

wie sagt man,

fortziehen lassen.

Gehen lassen, haben wir halt.

Und wir wollen aber eigentlich, es will keiner weg.

Wir haben so einen schönen Platz da oben.

Achso, dann seid ihr hier einig.

Aber die Frage, wer übernimmt,

ich bin immer gesagt, ich will unternehmerisch auch was

zusammenbringen, das heißt,

ich kann nicht immer meine, mit all den Optionen

bis zum Schluss aufhalten, wir brauchen Planungssicherheit,

wenn du es nicht mehr übernehmen willst

in die Wirtschaft, dann kannst du es übernehmen,

die Steffi, also meine Schwester.

Steffi ist wie alt?

Gleich alt, 25, meine Schwester.

Und die Familienverhältnisse,

also meine Schwester und ich,

gleichzeitig mehr oder weniger,

sie hat einen Antrag gekriegt, und ich

habe es natürlich gemacht.

Was? Antrag? Heiratsantrag.

Sie ist auch schon verheiratet.

Also wir sind immer im Gleichschritt,

wie die Zwillinge halt so sind.

Was hat sie im Sternzeichen eigentlich?

Jungfrau.

War lustig das, ne?

Zwilling.

Nein, meine kleine Schwester ist der Zwilling.

Der nicht Zwilling ist der Zwilling.

Und jetzt hat sie halt

sich durch die Familie,

dass sie vieles klar gründen

und hat einen Ehemann quasi,

oder ist am heiraten,

und war dann auch schon schwanger,

und hat jetzt eine Nichte gekriegt,

also sie hat eine Tochter gekriegt,

war natürlich klar gepasst,

also sie ist bei der Mama dabei,

und der Schwager, Martin,

macht halt die anderen Sachen sozusagen.

Und ja,

dann habe ich eigentlich aber auch gemerkt,

wir haben keine Zahlen,

wir haben keine Informationen,

wir wissen eigentlich nicht, wieviel die Wirtschaft abwirft,

wir wissen nicht, wieviel wir ausgeben.

Es werden 100.000 Sachen gemacht,

eigentlich,

und ich habe dann zu meiner Schwester gesagt,

ihr müsst da viel Geld investieren,

damit das

noch euch übernehmbar ist,

ob jetzt durch die Marie

oder die Tochter,

ich meine nicht,

ihr müsst viel Geld investieren, ist euch das bewusst?

Weil wir müssen schauen,

dass das weiterläuft.

Also wir sind jetzt

an einem Punkt, wo wir wachsen müssen,

als Betrieb.

Weil?

Ja, ich finde halt, wenn die

Steife das übernehmen will,

und ihr Plan ist es halt auch so weiterzumachen,

und was ich nicht

von dem mehr oder weniger leben kann,

dann ist das,

in der Konstellation bis jetzt,

nicht möglich, weil der Raini,

also der Stiefvater sozusagen,

hat einen Job, wo er von 6 bis 2 ungefähr

in LKW unterwegs ist,

und im Winter daheim ist.

Und der Martin

ist auf Montage auf Großbaustellen

in Deutschland und

da in der Region.

Und mir immer gesagt, ja,

ich möchte auch einen kleinen Bad

irgendwo übernehmen, also wir machen jetzt

einen Mast Hühner,

war ja selber was, aber ist

eher unwichtig jetzt

für den Bad.

Wir müssen uns entscheiden,

wir müssen automatisieren,

weil wir alles mit der Hand machen,

das Food abmischen, und das ist alles

mit dem Kievel,

vom Shit-Boden sagen wir halt,

vom ersten Stock an.

Shit-Boden, also

Shit-Boden.

Und dort holen wir alles mit dem Kievel

und laden es halt in den Mischer rein,

und von dort wieder mit dem Kievel zu den Schweinln

und so.

Das haben wir gesagt, das kannst du eigentlich nicht

dein Leben lang so machen, es ist schwere Arbeit,

und es gibt Automatisierungsmöglichkeiten,

aber du brauchst einen Platz dafür.

Und dadurch, dass ich

das große, alte Stock bei der Umbau,

dort kommt hoffentlich mein

Haus ein, wenn es genehmigt wird,

dass ich oben bleiben kann, dann fällt Platz.

So, jetzt müssen wir investieren,

um mehr Platz zu schaffen,

aber kostet natürlich vor allem ja jetzt

durch Corona viel, viel, viel

Geld. Und wie ist der Plan,

das Geld wieder einzukriegen? Ja, wie viel

verdienen wir überhaupt über die Landwirtschaft?

Das ganze halt zum

Andenken, zum Reden,

zum der Prozesses angestoßen wurden.

Und dann haben wir halt mal aufgeschrieben, wie

effektiv sind wir überhaupt?

Wenn man die ganze Zeit mal einrechnet, dann

sind wir eh komplett uneffektiv,

aber dass wir zumindest einmal sehen,

wie viel kostet unser Schweinl,

wie viel vermarkten wir?

Wo sind die Sachen,

wo wir am meisten handwerkliche

Sachen machen? Wo können wir da

investieren, was können wir da machen?

Und das Gleiche halt auch bei

anderen Sachen. An dem Acker bauen, wir

müssen immer mehr zukaufen.

Geht aber eigentlich auch nicht, wir wollen das ja selber machen.

Also wir wollen

unsere Sachen selber anbauen.

Wir wollen bessere,

besseren Wechseln bei den

Ackerkulturen haben.

Fruchtfolgen. Wir brauchen dafür mehr

Platz, weil du kannst nicht so leicht

investieren. Ja, sonst wächst es

wenig. Braucht kein Förder. Genau.

Dann haben wir einen Acker

hernehmen müssen, oder wollten wir einen Acker hernehmen,

um mehr Platz für die Schweine zu haben.

Sie haben zwar einen Auslauf gehabt unten, aber uns war das dann doch

zu klein.

Das waren dann doch 2000 Quadratmeter,

aber doch zu klein einfach.

Weil du vorher gefragt hast, Bio, Bio brauchst 300

Quadratmeter pro Schwein.

Und da kannst du mal

einiges einzahlen, damit sich das ausgeht.

Und deswegen haben wir gesagt, passt,

der Acker, wo am wenigsten Licht

hinkommt, der ist mitten im Wald

an, den nehmen wir her und den zahlen wir ein.

Hast du das gerade 300 Quadratmeter

pro Schwein gesagt? Ja.

Bio-Vorordnung. Auslauffläche.

Nein, Auslauf ist wieder was anderes.

Freilandfläche.

Das ist wegen dem natürlichen

Schafverhalten und

durchgelesen.

Wie gesagt, berichtigt es mich, wenn es

andere Informationen gibt.

Aber im Biobereich, zum Beispiel

der Labanke ist der größte

und der bekannteste.

Der hat ja 15 Hektar einzäunter

Schweine.

Und das haben wir nicht.

Wir würden es gerne Bio machen, weil die Leute

sagen, Bio, Freiland, ich weiß nicht, das ist das gleiche.

Da haben wir ja schon mal geredet darüber.

Und deswegen haben wir gesagt,

oder müssen wir, deswegen wollen wir

investieren, weil

der Villa ist da, was zu machen.

Es ist sehr viel

für meine Eltern investiert worden in die Direktvermarktung.

Neuer Aufarbeitraum und so,

damit man den gesetzlichen Anforderungen

überhaupt nachmachen darf.

Genau.

Und es muss weitergehen.

Und wie es weitergeht,

sind wir jetzt noch am

finalisieren.

Aber wir haben 5,1% ist sozusagen

ausgereitet und da käme auch der Hofland dazu.

Aber heißt, wachsen heißt, weiter

in die Direktvermarktung investieren?

Auf jeden Fall.

Weil ihr schafft dann in letzter Konsequenz,

wie weit geht Wachstum?

Bis zu dem Punkt,

wo man mit dem

minimalsten körperlichen

Aufwand, sage ich jetzt mal,

nicht das Maximum

auserholt, aber

fürs Tierwohl, für gute

Produkte natürlich auch, die man verkauft.

Und auch in der Region natürlich bleibt.

Also ich glaube nicht, dass wir

Sachen verschicken, also Schweinefleisch sowieso nicht.

Da haben wir etliche Anfragen gehabt,

haben wir nie gemacht, weil es einfach ein Schass ist.

Fleisch zu verschicken,

das ist ein Riesenaufwand.

Also so sukzessive,

Schritt für Schritt, müssen wir sagen,

wir können davon leben.

Die Investitionen, die wir tätigen

müssen, werden durch die Einnahmen

das gleich sehr aus. Das passt.

Und...

Ja, es passt für uns.

Also Wachstum geht nie

ins Unendliche, das ist ja eine

Kapitalgesellschaft immer schwierig.

Oder im Kapitalismus so.

Aber du brauchst

eine gewisse Größe, meiner Meinung nach, als Landwirt,

um das Fullerwerb führen zu können,

weil du musst auch für die Zukunft

einfach bereit sein.

Und wenn die Marie, wenn wir das jetzt

einfach so lassen würden, wie es ist, und die Marie

übernimmt das zum Beispiel in

1,5 Jahre, in 25,

30 Jahre, wenn sie

will, dann kannst du

auch nicht sagen, und wenn es

dann Auflagen gibt, dann machst du das.

Also die Marie, ja.

Du musst einfach Schritt für Schritt

investieren, damit, wenn wieder

Änderungen kommen, dass du nicht den Riesenbergen

Investitionen hast, sondern

halt sukzessive auf dem Weg

bist und uns die leichter machst.

Weil nur dann haben auch die

Jungen die Möglichkeit,

das Jungsein

zu genießen und nicht nur hacken zu müssen.

Das war bei uns ja das Problem.

Dass der Bock auf die Landwirtschaft

immer weniger wird, weil es nur körperlich arbeiten muss.

Ich glaube, jetzt haben wir eine gute

Überleitung zu dem, was du jetzt tust,

weil du hast gesagt, du möchtest dich auch beteiligen,

du möchtest auch mitarbeiten.

Und so, wie du jetzt gesagt hast,

mit der Automatisierung etc. beträgt,

vermute ich jetzt mal,

der Part, den du hast,

die Arbeit, die du beiträgst,

ist die Arbeit, die dann nicht mehr gemacht werden soll.

Genau.

Genau.

Wir zählen gar nicht Stunden,

weil wir, wie gesagt, wir alle arbeiten

da oben. Und wenn

das nur an Euro wert wäre,

oder wenn es nur 10 Cent wären,

dann würden wir es zusperren.

Weil das rendiert sich einfach nicht.

Und die ganze körperliche Arbeit,

die der Raini aktuell hauptsächlich macht,

du merkst das einfach auch bei ihm.

Er hat Kreize, er hat Schulter,

er hat die Hände.

Das geht einfach rein.

Das ist bei Martin das gleiche, wenn er das machen will.

Und da bin ich halt einfach auch ein

mehr oder weniger Beinhard und sage,

das müssen wir anders machen. Punkt.

Da gibt es keinen Weg dann vorbei.

Und ob das jetzt mit einem Wachstum

geändert hat oder nicht, eine gewisse

Automatisierung muss her.

Aber haben sich da die Generationen geändert?

Weil früher haben sie einfach geschöpft.

Dann haben die gejammert so auf die Ort.

Das war jetzt bewusst so.

Und jetzt schaut man einfach drauf,

nein, mach ich nicht, will ich nicht mehr.

Ist das bei euch so?

Siehst du, das ist generell so eine Tendenz,

dass die Übernehmer, die Jungen,

da mehr drauf schauen auf Freizeit,

auf Lebens-,

Work-Life-Balance, wie es so schön heißt.

Das ist ein ganz normaler Unternehmertum,

als Angestellter ganz normaler.

Also du kannst ja nicht 80 Stunden arbeiten

und davon ausgehen,

dass du dann

keine Spuren hinterlässt.

Egal, was du arbeitest.

Und in der Landwirtschaft ist es wirklich so

von Sechse bis mindestens einmal Sechse

und darüber hinaus am Abend.

Und ich glaube, die Generation,

der Generationwechsel, der jetzt

mit meiner Alter, 25 oder vielleicht

30 Jahre, die sind da viel schon offener.

Aber auch nicht alle.

Also es ist eine reine Einstellungs-Sache.

Aber ist Landwirtschaft wirklich eine Arbeit?

Also wenn jetzt jetzt

irgendwer damit gesagt, Landwirtschaft

ist wirklich nicht aus Arbeit, sondern

ist wirklich aus Lebensstil. Landwirtschaft,

Landwirt sein ist ein Lebensstil. Und da

verschwimmt dann oft die Arbeit in der

Freizeit. Das kann man jetzt

positiv und negativ sehen. Wie siehst du das?

Das hat speziell gar nichts mit der

Landwirtschaft zu tun.

Ich bin auch Gründer. Ich sage Startup.

Gut, ein paar sagen, wir sind eins.

Wir haben einfach eine App. Aber

Startup Lifestyle ist auch

eine Lebenseinstellung.

Und die Studierenden,

die ihr Leben lang am liebsten studieren würden,

das ist auch eine Lebenseinstellung.

Also wenn für dich die Arbeit,

die du gern machst, keine Arbeit ist,

dann ist das deine Lebenseinstellung.

Dann passt das auch.

Trotzdem sollte man es nicht auf Kosten,

Gesundheit und der Familie machen.

Weil wenn man Familie hat

und wenn man viel arbeitet,

dann passt das auch. Aber du musst deinem Körper

einfach auch Auszeiten geben.

Aber Landwirtschaft ist wahrscheinlich die

schönere Arbeit, die man machen kann,

weil du hast das Privileg,

dass du Grund besitzen kannst.

Und du entscheidest, was damit passiert.

Ich glaube schon, dass viele das gern

machen würden vielleicht, aber

wir haben die Möglichkeit.

Und wir sollten auch wirklich

etwas Schönes draus machen.

Und jetzt geht es darum, draus zu machen.

Arbeit ein bisschen leichter machen,

ein bisschen automatisieren.

Jetzt gibt es viele Unternehmer, die nennen sich

Startups neuerdings, wie es vor 100 Jahren zu

ein neuer Unternehmer war, ein Jungunternehmer

oder ein Firmengründer.

Ein Geschäft.

Aber ihr seid jetzt

ein Startup.

Ihr nennt euch Formland.

Und du hast das vorher schon ein bisschen

gepitcht. Der Lift steht nach wie vor.

Wir stecken immer noch fest.

Jetzt machen wir das Ganze ein bisschen ausführlicher.

Was ist bitte, warum braucht

man euch?

Und warum werdet ihr erfolgreich sein?

Was ist jetzt wirklich der Sinn und Zweck

hinter dem, was ihr dotiert?

Wie funktioniert das jetzt eigentlich?

Also der Sinn und Zweck

unserer App ist,

für den Konsumenten aus der Sicht

gesehen, regionale Lebensmittel

die Verbindung zum Land wird

einfach

wie möglich zu gestalten.

Das muss jetzt gar nicht sein, dass du

Produkte bestellen kannst.

Sondern einfach, dass du weißt,

wann hat der offen, dass wir das Thema

wegkriegen, dass du immer da sein musst.

Was gibt es für

Möglichkeiten, um regionale Produkte zu

kaufen? Und wenn ich

die Möglichkeiten teilweise nicht habe,

um auf den Bauernmarkt zu fahren oder

was auch immer, dass ich mir die Produkte

reservieren kann, zu dem

Zeitpunkt abholen kann, wo ich dann

Zeit habe.

Die Zielgruppe ist natürlich

mein Alter, unser Alter,

Leute, die im digitalen

Zeitalter groß geworden sind,

um einfach dem Landwirt langfristig

eine Perspektive zu geben,

wie er zu seinen Kunden kommt.

Weil Landwirte sterben,

gleich wie normale

Menschen sterben, aber die Betriebe sterben

natürlich und werden nicht

im Alltag geführt. Und

viele Betriebe trauen sich einfach auch nicht,

in die Direktvermarktung einzusteigen,

weil du Auflagen hast, weil du

Räumlichkeiten brauchst, weil

das eine Arbeit ist, die die nie machen

haben müssen. Also wenn du Schweine

messtest, dann ist Schweine

zerlegen und veredeln. Das ist ja

komplett andere Arbeit, komplett andere

Perspektive, dass du das angehst.

Und Kundenbetreuung und das Ganze

natürlich auch.

Und diese großen

Betriebe wird es wahrscheinlich immer geben,

aber die Leute, die den Sprung machen,

werden halt wahrscheinlich

der Großteil von den Betrieben, die wegfallen.

Weil ich glaube nicht, dass 25%

der Direktvermarkter wegsterben werden.

Das glaube ich nicht. Ich glaube, dass die anderen Direktvermarkter

steigen wird, hoffentlich.

Trotzdem, wenn man sich das

anschaut, der LEH

macht dann da Sparbiller

und Hofer, glaube ich,

über 80%. Lidl,

Borkane und in der

Landwirtschaft bzw. Direktvermarktung

bis bei 3%, zwischen 2 und 3%.

Und da ist auch das Thema,

was uns oder was mich so stört,

es gibt keine Daten, es gibt keine

Informationen aus dem

Bereich der

Direktvermarktung, aus der Landwirtschaft,

wo man wirklich sagen kann, wo man den

Landwirten auch Perspektiven geben kann, wo man sagen kann,

ok, du wirst vielleicht

mit deiner großen

Ockerwirtschaft oder mit dem wirst du vielleicht nicht

in die Direktvermarktung gehen, aber es gibt

D&D und D&D-Möglichkeiten.

Das ist zwar vielleicht die Aufgabe von der Kammer,

aber die haben auch keine Daten, anscheinend.

Und wir wollen halt

Was waren Daten?

Daten wären, dass du über ganz

Österreich z.B.

eine Bedarfskarte erstellst, also

was machen Landwirte?

Wie funktioniert es

in der Region? Was heißt das?

Was machen Landwirte? Also z.B.

da unten in der

Südsteinmark unten, in Dresling,

der hat eine Ölmühle, immer schon gehabt.

Und jetzt macht er

eine Fischzucht. Und hat ganz

viele Fische, ist aber ein Landwirt

eigentlich. Gibt

auch viele Fischzüchter.

Mittlerweile im Norden von Graz

und so weiter.

Und ich glaube einfach, dass

das engstehende Gedenken,

ok, ich kann Schweindeln, ich kann Milch, ich kann

Rinderfleisch

und so weiter und so fort kann ich machen.

Mehr gibt es nicht.

Die Landwirte mussten dafür mehr an Dollar

anschauen und brauchten auch ein bisschen Informationen

zu holen. Wie kann das

funktionieren? Wie kann ich...

Was braucht es überhaupt? Also den 50.

Google zu bauen, dann vielleicht

nicht in der Region, sondern vielleicht was anderes.

Genau. Also wenn man sich das wie eine Torte

vorstellt, dann wäre unser Endausbau

so, wir wissen...

Von eurer App?

Genau, von der App. Also wir

wollen die Daten, die wir gerne hätten,

die wir den Landwirten dann zur Verfügung

stellen wollen, ist, wir wissen jetzt,

über Österreich gesehen, ok, es gibt

Milchgelder, es gibt Alpaka-Wolle,

es gibt Schafwolle,

die man in Pellets pressen kann.

Ich habe die Wochen jetzt erst gehört, aber noch nie gehört.

Muss ja gar nichts

mit Direktvermarktung vielleicht zu tun haben,

oder mit Lebensmitteln an sich.

Und da erstellen wir dann

halt einen großen,

ganzen Kuchen. Und

in den Regionen, weil uns

gibt es ja quasi regionsbezogen,

mit einem 30 km Radius, dass

wirklich der Umsatz in der Region bleibt,

gibt es da jetzt eigentlich alles zu der

Aufteilung, was es österreichweit gibt.

Und wenn es das nicht gibt, warum

gibt es das nicht, ist das vielleicht wegen

örtliche Geschichten, weil

Bergziegen vielleicht eher lieber am Berg sind, als

südlich von Graz zum Beispiel.

Aber wir wollen dann

die Bedürfnisse,

die es in Salzburg gibt, wird es

wahrscheinlich in Niederösterreich oder in der

Aufteilung auch geben. Und wie

kann der Landwirt oder was kann der Landwirt

umsetzen, wenn er

was Neues machen will. Also grob gesagt ihr wollt das Angebot

und Nachfrage zusammenbringen?

Das Angebot,

das es österreichweit gibt, überhaupt

erfassen und daraus

verwertbare

Informationen für den Landwirt erstellen, dass er

für die

Nachfrage ein Angebot hat.

Das heißt, es ist nicht

nur die Möglichkeit,

für mich als Mensch, der jetzt die App aufmacht,

in der Nähe, wenn ich jetzt starte,

vom Land, zu suchen,

wer verkauft was und wo kann ich es

mir dann reservieren oder holen und wie ist das,

sondern tatsächlich auch eine

Erhebung zu machen, was gibt's

schon, wo ist der Bedarf und

wo kann sich das überschneiden? Genau, du lieferst

mit deinen Informationen,

also was du bestellst

und was du für demografische

Informationen uns gibst, also

Alter und Geschlecht zum Beispiel,

einfach auch Informationen, wo wir

den Landwirten ansagen können,

nicht nur, dass es den Bedarf anscheinend

gibt, weil du bist

30, wie ist das jetzt da,

du bist augenscheinlich eine Frau

und du hast gewisse Präferenzen in

deinem Konsumverhalten

und wir haben, du bist jetzt

in Wien zum Beispiel oder in der Wien-Umgebung irgendwo daheim

und wir haben, weiß nicht,

10% da Anteil

an genau der gleichen Zielgruppe

und dort funktioniert das,

weiß ich nicht, sagen wir,

ja, Bergziege, Bergziegen

Käse zum Beispiel, funktioniert in Wien

gut, weil da gibt's viel, viel Berg, ne?

Aber bei den Berg nicht, weil dort haben sie eh genug davor.

Genau, aber

das gibt's da jetzt nicht, aber wir wissen, dort

funktioniert's und jetzt zeigen wir, dass den Landwirten

zum Beispiel an, das kriegst du jetzt als Konsument

nicht mit, aber wir zeigen dem Landwirt

an, okay,

da gibt's einen Markt und nicht

nur, dass es einen Markt gibt, wir haben auch gleich die Kunden

für die, auf der App.

Das ist die langfristige Idee, damit

auch diese Perspektiven endlich

in die Landwirtschaft reinkommen. Was soll

ich machen? Das gibt eh schon alles.

Was will man?

Ja, genau, das eine ist,

du vermittelst quasi den Landwirten

mit seinem Produkt an den Kunden dort, wo es

will. Auf der anderen Seite,

ich glaube, mir ist mit dem Begriff Information

auf der anderen Seite und Daten, weil über Daten

denke ich an Zahlen. Was du vorhin

gesagt hast, ist, wenn ich jetzt in einem Betrieb bin und ich weiß nicht,

wie es weitergeht.

Was ich jetzt mache, das funktioniert jetzt nicht mehr,

geht jetzt zurück,

ich brauch eine Alternative. Ich hab jetzt eine Halle,

ich hab jetzt das stehen, ich weiß jetzt nicht, was ich machen soll,

ich werd Schweinemast, Transmonit oder so,

ich kann nix mehr verkaufen.

Ich will aber nicht aus der Landwirtschaft aus,

ich hab das gelernt, ich will da weitermachen.

Ich will den Betrieb nicht verkaufen. Dann kann ich bei dir

auch schauen,

es gibt einen Riesenbedarf, an etwas,

von dem ich noch nie was gehört hab, was ich sag mal Algen.

Ich hab eine Halle,

da konnte theoretisch meine Algencontainer einstellen.

Es gibt in Österreich

offensichtlich einen größeren Bedarf.

Würdet ihr den Vorschlag machen,

geht doch in Richtung Alge, der ist

am Markt, der ist scheinbar da, ist noch nicht?

Genau.

Das gibt es aktuell noch nicht.

Wir brauchen ja

Daten, wir brauchen die Informationen.

Wir brauchen es auch, wenn es geht, natürlich österreichweit,

ist ja klar. Aber das ist

der langfristige Gedanke,

was ich mir wünschen würde, dass man das wirklich schaffen,

dass wir da Anreize

setzen, wie du sagst, für etwas,

was natürlich in Österreich dann schon jemand

gemacht haben muss.

Und wo wir auch

Referenzen dazu haben, wie wird es angenommen,

wie oft werden die Sachen angeschaut,

wie werden die bestellt,

wie weit verbreitet sind die usw.

Und in welcher Region

wird es gut passen.

Und da können sich die Landwirte einfach

die Informationen anschauen und sagen,

ok, das mag ich nicht, das mag ich nicht,

aber das wäre vielleicht die Idee, das kennt

ich, zu meinem speziellen Umfeld, zu meinen

Räumlichkeiten, die ich habe, passen.

Weil das wissen wir ja nicht,

ich kann dir immer nicht sagen, das ist das Beste

für dich, weil ich weiß nicht, was er gern tut

und ich weiß auch nicht, was er daheim hat.

Und zu jedem hinfahren, schwierig.

Aber wenn sie ein Angebot

kriegen, aus was man probieren kann,

da muss ich selber abschätzen,

wie professionell mache ich das, mit wieviel

Investition mache ich das, oder will

ich es einfach mal probieren.

Das heißt, das ist eigentlich so die langfristige

Mission und die App ist

quasi das Mittel

zum Zweck, um die Daten zu erheben.

Genau. Spannend.

Und blöde Frage, wo verdient

ihr euer Geld?

Wir sind in der MVP-Phase.

Erklär das bitte, MVP.

Wir sind in der Phase,

wo wir uns auf was

geeinigt haben, was wir

mit dem geringsten

Budget, mit dem geringsten

Kosten, den wir aktuell haben wollen,

entwickeln wollen.

Das Minimal Viable Product, glaube ich.

Genau. Ihr habt die Abwechslung nicht auswendig

gewusst.

Also das quasi mit dem geringsten Aufwand

Prototypen testen kannst.

Genau.

Und die Idee ist halt

zu horchen.

Also eine zu horchen, Widerstände zu erkennen,

zu schauen,

was geht, was geht nicht.

Speziell im Vertrieb und speziell im Marketing

und so weiter.

Ja, und in der Phase befinden wir uns eigentlich noch.

Wir haben 100 registrierte Betriebe

und wir haben 40, die online sind.

100 registrierte Betriebe. Von wieviel möglichen?

Also unseren Informationen nach,

das ist auch immer schwierig, bei Direktvermarkten, das

fängt da ein bisschen, gibt's

Anscheinungen zwischen

35.000 und 50.000 Direktvermarkte in Österreich.

Wie gesagt,

Spannend ist ziemlich groß, weil

immer nicht ganz sicher, wieviel es wirklich sind.

Man spricht ja von 162.000

Betrieben. Landwirtschaftsbetriebe.

Genau, da gibt's ja landwirtschaftliche

und forstwirtschaftliche Betriebe.

Und davon wird ja wieder

ein potentialer Anteil in die Direktvermarktung

eingerechnet.

Ja, da reden wir teilweise davon,

dass in Oberösterreich allein 10.000 sind.

In der Steiermark kommen ungefähr 7-8

oder 9.000.

Genau, das sind also Dinge, die mir einfach stören.

Bei der Landwirtschaft kann man andere fragen,

wieviel Direktvermarkte da gibt's.

Keine Ahnung.

Ich sag immer, ich glaube eher

schwammiger. Ich mein, es ist wahrscheinlich definiert,

aber es wird halt wahrscheinlich

sehr schnell verwendet.

Ich rechne jetzt Leute dazu,

die zwei Monate im Jahr Produkte haben.

Ich rechne Erdbeerbauern dazu.

Also das kannst du ja rechnen,

wie du wirst.

Deswegen haben wir gesagt, 35.000 bis 50.000,

ca.

Wir zum Beispiel, unseren Betrieb,

findest du weder bei Genussregion

beider auch, du findest uns nirgends.

Und wir sind aber, wir vermarkten aktuell,

heuer vielleicht

um die 70 Schweine direkt.

Warum finde ich das nicht?

Weil unsere, also der Meinung

von der Mama, bis dahin,

sie das Nüsse bringt.

Außer, dass die 100 Leute anrufen

im Monat und die auf irgendeiner

Plattform gerne dabei hätten.

Sobald du dein Telefonnummer irgendwo drinnen hast,

bimmelt es nicht, dann ruft dich so einer

wie ich an.

Und will dir was Tolles verkaufen.

Ja, und von den 35.000 bis 50.000

muss man mal überlegen,

haben wir mit viel Aufwand

maximal

7.000 bis 8.000

Kunden.

Den Rest findest du nicht.

Das kann jetzt gut oder schlecht sein,

aber du findest es nicht.

Du musst sehr viel Aufwand betreiben.

Wie habt ihr die gefunden?

Ist das Handarbeit oder hast du sie automatisiert?

Nein, es ist teils teils.

Also die Datensätze sind sehr schlecht,

sehr alt,

auch was die

Bauernmärkte angeht,

was man außer Kulturnetz.

Komplett falsche Informationen

rundherum. Also es interessiert einfach

niemanden, das zu warten.

Und dann verstehe ich schon, dass an Kunden

dann einfach irgendwann sich denkt,

ich fahre einfach zum Piller.

Ja, aber es ist genau das. Du stehst mitten,

bist vielleicht irgendwo auf Urlaub

oder wohnst in einer Region

und hättest gerne die Möglichkeit

zu gucken, wo du siehst,

rund um mich herum gibt es das und das

und das, was ich vielleicht irgendwo beim

Bauern kaufen könnte.

Das haben wir schon viel probiert, oder?

Also diese Landkarten, wo ich was finde,

das habe ich schon gefühlt 55

gemerkt, dass irgendwer das gemacht hat.

So richtig den einen, wo ich jetzt sage,

da schaue ich drauf,

den hätte ich jetzt nicht im Kopf.

Also ich hätte nicht im Kopf.

Ich habe es nicht im Kopf.

Es gibt ja auch so Openswass-Geschichten,

Themen, wo du die eintragen kannst

und so weiter. Aber wenn der kein Geld verdient,

der Betreiber, dann

wird das halt auch treffeln.

Irgendwie so. Und dann gibt es halt Regionen,

wo das Bild verbreitet ist vielleicht.

Von der Kamera gibt es ja

das Schmankerlnavi auch.

Da ist auch viel zu viel zum Lesen.

Und es ist auch alles so alt.

Und überhaupt nicht für

die Zielgruppe App.

Also da kriegst du ja Augenkrebs,

wenn du dir das anschaust.

Aber trotzdem ein Haufen Geld kostet.

Und wir haben uns halt gedacht,

jetzt finden wir 7500 und die werden

von allen gefunden. Und denen geht es alle nicht schlecht.

Das Problem haben wir natürlich auch jetzt,

vor allem in Corona-Zeiten,

die haben alle nicht mehr Kapazitäten zum Verkaufen.

Und jetzt kommst du als einer von vielen

Biobringern und Markter und was es alles gibt

und sagst denen,

that's the future.

Genau.

Ich schaue es mir an, schiebe es mir durch.

Genau, nie wieder.

Und deswegen sind wir auch dabei, das Business-Modell

ist

der MVP-Phase.

Das Produkt und die Idee

und die Dinge sind mega geil.

Sagt jeder Landwirt

und sagt jeder, mit dem wir darüber reden.

Jeder, mit dem wir reden,

findet auch super, was wir tun.

Aber es tut keiner was

und es gibt da keiner Geld.

Genau. Und bei uns ist es auch so.

Und deswegen sind wir, du fragst, wie wir Geld verdienen.

Aktuell zahlt der Landwirt

einen jährlichen Lizenzbetrag

für die Software.

Aber ohne zu viel da

fix mich nicht am Nocken zu lassen,

bin ich dabei, das ganze wegzukriegen.

Also, dass der Landwirt das komplett gratis verwenden kann

und dass wir über

Freemium-Modelle, also mit Dinge,

die er dazubuchen kann, wenn wir groß sind.

Du bietest einen relativ großen

Prozentantal von deiner

Softwarelösung gratis an.

Zwischen Free und Premium.

Also gratis und bezahlt.

Genau. Und du hast dann so

elementare Features, die einen

sehr spezifischen Mehrwert haben

und die für dich verlangst du Geld.

Genau. Und die sind auf Zeit zum

abschließen oder für immer.

Je nachdem, wie du das Freemium-Modell...

Das Pricing-Modell, was dann immer wichtig ist, glaube ich.

Genau. Und meine Entwickler

sind da beinhart. Leider und

Gott sei Dank. Aber...

Gleichzeitig. Aber ich bin halt

sehr intuitiv und ich muss sofort

für die Probleme eine Lösung haben.

Und ich bin dann schon wieder 27 Schritte weiter.

Super.

Daran schaue ich beim Geiger auch. Das ist ganz schwierig.

Aber ich weiß einfach,

ich habe dieses

intrinsische Gefühl,

dass ich... Ich muss jetzt nicht

nochmal 400 Power anrufen,

dass ich weiß, dass das so, wie es jetzt ist,

Saufelaufwand ist.

Natürlich Betriebe dabei sind und das zahlen.

Also du brauchst das MVP gar nicht.

Jetzt brauche ich das nicht mehr.

Jetzt würde ich wissen,

Bauern sind schwer zu erreichen.

Da kannst du 100.000 Euro Marketing-Budget ausüben.

Hauen.

Du wirst dich gleich schwer

tun.

Der Bau ist ganz klar.

Ich gebe viel Geld aus oder

ich investiere meine Zeit in etwas.

Was kriege ich, wenn ich jetzt

nicht mehr produzieren kann?

Weil unser Kunde ist ja der Direktvermarkter.

So what?

Aber das heißt, es ist so,

du kannst im Prinzip

den Mehrwert nicht bieten, weil sie

eh alle...

Corona war nicht planbar. Also wir haben das ja vor Corona

gestartet, auch die

Entwicklung. Und auch das ganze Modell

und so weiter. Und auch mit den

Wachstumszahlen, die wir gefunden haben im Netz.

Also dass die Betriebe

teilweise auf Direktvermarktung umstellen.

Und das sind natürlich auch Betriebe, die

keinen Kundenstamm haben, die in ihrer Region

neu sind, die sie erst beweisen müssen

und so. Und wir wollen jetzt

in der Steiermark relativ klar

testen. So viel wie geht und so

günstig wie es natürlich geht.

Und wenn wir es dann österreichweit

machen, dass wir wirklich

eine hohe Conversion Rate haben, also

eine hohe Rate von

Leuten, die sie dann registrieren.

Und wir trotzdem nicht auf der Strecke bleiben

mit den Kosten, die wir haben.

Weil App-Entwicklung ist halt sauter.

Das ist einfach so.

Das ist jetzt die Frage der Finanzierung,

eigentlich aufgelegt.

Eigenmittel, also

Friends, Families,

eigentlich nur me, myself

und me.

Ich mit meinen zwei Mitgründern

natürlich. Wobei man dann

fairerweise sagen muss, die Software kostet uns

zum Tag aktuell

einfach an nichts. Weil sie es selber machen.

Weil sie es selber machen, genau.

Aber rechnest du dann schon wieder die Arbeitszeit nicht?

Also sie versuchen

sie natürlich an

Entwicklungspläne und so weiter alles zu halten.

Es ist echt schwierig, weil

es gibt dann immer jemanden, der kommt mit Neuche

den um die Ecken und will den natürlich gleich umgesetzt haben.

Das bin dann ich.

Aber

man muss einfach die Kirchen

im Dorf lassen. Man muss dann auch ehrlicherweise

einfach hergehen

und immer wieder sie hinterfragen.

Und immer wieder sagen,

weiß ich nicht, war das jetzt gut?

Kann man das so machen? Kann man das so

beibehalten und so weiter?

Ja.

Und deswegen bin ich ja dankbar, dass sie

hartnäckig sind. Aber

ich bin der Meinung, dass wenn der Landwirt dafür was zahlen

muss in der jetzigen Phase,

wo wir aussehen müssen,

um

den Anschluss nicht zu verlieren, sag ich jetzt mal.

Weil einer, der die Produkte einfach vom Bau abkauft

und dann weiterverkauft, wie Markt oder Biobringer,

die tun sich einfach leichter, weil die sagen passt.

Ich kann das ungefähr abschätzen.

Das ist ein Produkt von 5% teurer.

Dass ich meine Kosten decken kann.

Und bei uns ist es halt so, wir wollen das Produkt

so günstig wie möglich dem Konsumenten

anbieten können. Also er bietet es ja über uns

dem Konsumenten an, der Landwirt.

Und der Landwirt

muss den Mehrwert erkennen,

der da vorhanden ist.

Ihr müsst ihn ja mal erklären.

Klar. Also er muss auch mal die Zeit haben, dass er überhaupt

dass er mal dort hinkommt zum Erklären.

Genau.

Und ich glaube, dass man da mit dem

Fremium

oder mit den Fremium-Möglichkeiten, die wir hätten,

dass das auch funktionieren könnte.

Ein Thema natürlich, allgegenwärtig

ist natürlich auch Werbung.

Ich will zwar keine Herren,

AK Konsument würde ich es hören,

aber es muss halt irgendwer,

irgendwer muss die Aufwände irgendwie

zahlen.

Und man muss jetzt nicht

Google nehmen.

Auf keinen Fall. Man kann auch selbst

verkaufen. Nachhaltige Unternehmen,

die zur eigenen

Einstellung passen.

Ja, und irgendwo da oder dazwischen oder

nur Fremium wird irgendwie der Weg

in Zukunft hoffentlich sein. Und da

sind wir jetzt aktuell dabei,

so viel Daten wie möglich zu sammeln, dass meine

Programmierer ruhig schlafen können dann,

wenn sie es umsetzen müssen.

Genau.

Wie wichtig ist

das Thema Förderungen da

in dem Fall für euch? Also Unternehmensförderungen,

ein leidiges Thema. Also

in der MVP-Phase ist es sowieso

schwierig, über das

Thema zu reden, weil wir einfach nicht genau

wissen, wie erreichen wir den Landwirt am besten,

auf was reagiert er am

besten,

und wie können wir die Plattform aufbauen.

Bei einer Förderstelle, wir haben das Thema

schon hundertmal durch eigentlich,

Anruf und das Erklär.

Was macht das mit Förderung,

Förderstelle? SFG zum Beispiel,

FFG, genau.

Dann haben wir dann Consultant-Credit in dem Bereich,

einfach um das

abzutasten, abzuklären, ob

es förderbare

Sachen gibt.

Und in dem Bereich muss man einfach sagen,

Österreich ist das Land der Förderung, das stimmt.

Aber halt auch nur dann,

wenn du sowas

verrücktes, vor allem in der Softwareentwicklung

machst, dass die Wahrscheinlichkeit

extrem hoch ist, dass du scheiterst. Dann kriegst du

Risikokapital natürlich.

Und auf der anderen

Seite kannst du natürlich

in der MVP-Phase einfach schon schwer

sagen, wie das Businessmodell wirklich genau

ausschaut. Und die wollen natürlich alle einen Businessplan

haben, aber der ist

in seiner Vollständigkeit halt noch nicht da.

Also wir müssen einfach nur testen,

was

für ein Modell

springt der Land bei dem Besten an.

Wie kommt es hier

zu den Daten? Weil sobald, ich habe

so ein bisschen dieses klassische Plattform-Problem,

je mehr Info siehst, desto mehr Nutzer kommen

und je mehr Nutzer siehst, desto mehr Info kriegst.

Und irgendwie beißt dir die Katze in den Schwanz in irgendeiner Uhr

anfangen.

Also wir wissen auch, dass das vor allem

das Thema, was ich vorher erklärt habe,

mit dem Kuchen und mit den ganzen Daten,

die verarbeitet werden und so. Also da ist

die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass wir

Förderung vielleicht kriegen würden.

Aber dafür muss halt wirklich das

Businessmodell dann dahinter fix stehen.

Also da gibt es schon Möglichkeiten.

Ja, beschreiben kannst du

das Businessmodell.

Das steht ja, wenn du das beschrieben hast, im Endeffekt.

Genau.

So ist es.

Wenn ich jetzt da

in die Höhle der Löwen begiebe,

sagen wir mal, Banken und Investoren

oder sonst irgendwas, dann

wirst du mit Fragen einfach glächern und

da hackt es eben schon.

Also bei dem fixen Thema jetzt,

zahlt der Landwirt jetzt was oder nicht,

zum Beispiel,

haben wir zu wenig Daten und die Daten kriegen wir nur

durch mich halt.

Ja, das finde ich den ganzen Tag.

Deswegen ist meine Stimme ein bisschen

in Mitleidenschaft gezogen.

Super, dass wir dann einen Podcast machen.

Ich hoffe, mein Herz nicht.

Nächstes Mal meist unser Büttel.

Aber es geht ja nicht anders, du erreichst einen

Landwirt auch nicht.

Wie willst du zu solchen Daten kommen?

Einfach anrufen und fragen.

Ja, wenn wer draußen Ideen hat,

hin und wieder heuchtet uns ja auch wieder zu.

Vielleicht, wenn ihr Ideen habt, dann meldet euch bitte.

Oder wenn ihr Daten habt,

wo sie es gerne hingeben.

Oder so, aber ja.

Kippt es ein bei uns.

Schaut euch die E-App an.

Ja, sind auf der Webseite auf jeden Fall.

Kann man sie bei dir erheben, wenn sie es.

Also ich hätte jetzt,

wenn ich jetzt ein Landwirt wäre

und ein Landwirtin, genau,

und Bauer to the People ruft auf,

dass ihr vom Land

meine Daten wollt. Ich wüsste jetzt nicht, was ich tun soll

und was ihr von mir braucht. Vielleicht kannst du das nochmal erklären.

Für einen Landwirt.

Einfach auf unsere Webseite gehen,

sich die E-App abladen.

Das kostet dir sowieso nichts.

Schauen, ob das was für einen ist oder nicht.

Und wenn er eine Idee hat,

was geändert werden kann

oder wie immer,

dann mir anrufen

oder unsere E-Mail schreiben.

Das heißt, ihr seid eigentlich kein fertiges Unternehmen,

weil ihr schaut ja auf der Webseite aus wie fertig.

Also kann ich mich einlocken,

das geht ja auch alles.

Die Firma ist ja auch gegründet,

aber es ist

am Anfang.

Genau, wir sind am Anfang.

Ihr habt halt das Glück, dass ihr euch die App

selber entwickeln konntet.

Das ist der Hauptkostenfaktor.

Das Thema Gründerteam ist ja ganz, ganz

ein wichtiges bei einem Startup.

Du, wie praktische Erfahrung,

haben deine Kollegen auch

einen landwirtschaftlichen Background?

Ich bin der mit dem Hauptbackground,

und dann gibt es natürlich

die Fahrradautos dabei.

Wir haben das Fenster aufmachen müssen,

wir produzieren nicht so viel heiße Luft,

aber der Baum ist nicht so groß

und es ist halt hausbar.

Dieser Kompromiss ist halt ein bisschen die Soundqualität.

Ihr werdet es uns verzeihen.

Wo waren wir jetzt nochmal?

Ich war gerade draußen.

Ah, beim Gründerteam.

Genau.

Gründerteam ist das Wichtigste

in dem Thema.

Wenn die nicht mitziehen

und durch dieses Tal durchwohlen mit dir,

dann funktioniert es nicht.

Und wir haben das Glück, dass das teuerste,

wobei wir könnten fürs Marketing auch gleich

viel Geld ausgeben,

wäre natürlich auch ein Schaden,

aber das teuerste aktuell ist das Entwickeln

von der App an sich.

Und da haben wir das Glück, dass uns das erst

irgendwann treffen wird,

die Kosten, die da verursacht werden.

Und sie natürlich

auch bestrebt sind,

auch wenn es dann Wiederaufwand bedeutet,

wenn es bis als Modell leicht verändert wird.

Weil sie natürlich auch was davon haben.

Klar.

Und da sind wir froh, dass das so

funktioniert hat natürlich.

Mit Sparger und besten Freude.

Ja, aber es ist notwendig, glaube ich,

man braucht am Anfang einfach irgendwie ein Setup,

wo man testen kann, entweder Kapital

war in einem Fall nicht notwendig.

Ihr habt ja nebenbei eure Jobs, oder?

Das heißt, geht's alle drei nebenbei arbeiten,

habt's alle nebenbei eine Einkommensquelle

und macht das momentan eigentlich vom Land

in eurer Freizeit, ist das so?

Genau.

Beim Christian sitzen natürlich

1,5 bis 2 Entwickler aktuell.

Am Anfang waren es eigentlich viel mehr,

weil der ganze

Aufbau halt notwendig war

von allem.

Und jetzt haben wir halt zwei, die das betreuen.

Die machen nur das.

Und wer zahlt die?

Der Christian.

Der hat eine Firma?

Ja.

Die hat Entwickler,

ganz normal, Angestellte

und Leute, die am Unternehmen an sich

beteiligt sind, also das Gründerteam

von dieser Entwicklungsfirma.

Und da sind halt zwei Leute

für uns sozusagen da.

Und das heißt quasi die Pro Bono-Aktion.

Genau.

Sie haben noch

ein Projekt gesucht,

das sie umsetzen können,

weil sie kein Direktor,

wie sagt man,

also du kannst sie relativ schwer als Dienstleistung

buchen, sag ich jetzt mal,

wenn sie was umgesetzt haben.

Das ist eigentlich nicht ihr Geschäftsmodell,

sie entwickeln Services in einem ganz anderen Bereich,

von dem sie leben können an sich.

Ja,

und das war aber trotzdem so da

das Thema, was Nachhaltiges machen zu wollen,

weil sie halt im Hochfinanzbereich unterwegs sind

und das ist nicht so nachhaltig.

Und dort halt

Algorithmen entwickeln.

Dann sagt man, mach mal was Nachhaltiges, das passt gut,

Corona ist gekommen, ihre anderen zwei Sachen,

was sie gerne gemacht hätten, sind dadurch weggefallen,

Event Software.

Und dann hat es gepasst,

sozusagen.

Und der Wolfi hat seine

Werbeagentur, das ist mein bester Freund ihm.

Ah, der hat wieder Werbeahnung.

Genau, der hat die Ahnung. Und ich war den Fall am Anfang

bei meinen ersten zwei Projekten gemacht vor zwei

oder zweieinhalb Jahren, dass ich alles selber gemacht habe.

Und das ist

nicht so intelligent.

Intelligent, wenn du keine anderen Möglichkeiten hast,

machst du das natürlich. Aber für die Dinge,

die ich aufsehen wollte, war es halt nicht machbar.

Also du brauchst

Leute, die im Skillbereich komplett

ergänzen und die halt einfach

mitsehen können.

Das war damals nicht der Fall.

Wie weit

angenommen

euer Businessmodell wird jetzt funktionieren?

Klassisches,

mit einem Startup kommt immer das Wort

Exit an.

Im Techbereich werden die Unternehmen

mit dem Ziel auch gegründet,

dass man es zwei, drei Jahre später

möglichst viel Geld an irgendeinen großen verkauft.

Wie ist denn das bei euch?

Ich würde nicht Exit

wollen.

Gerade nicht mit einem Techstartup, mit Daten,

wo du quasi auf dem Gold der

des 21. Jahrhunderts sitzt?

Nein,

aus dem einfachen Grund, weil ich glaube,

dass man ein digitales Business

sehr

effizient betreiben kann.

Ich glaube nicht, dass ich,

mein Ziel ist es, da gibt es von Tim Ferriss

die Vier-Stunden-Woche.

Das sage ich oft dazu.

Die Vier-Stunden-Woche, nicht der Vier-Stunden-Park.

Da erklärt er halt,

wie er

sein

Handelsunternehmen,

wie er das so digitalisiert

und umgebaut hat, dass er

nur mit Managementfunktionen

geblieben ist und das Controlling

und so weiter und das hat halt

theoretisch Vier-Stunden in Anspruch genommen.

Und ich denke mir,

es muss gar nicht so extrem sein, aber

ich möchte das Baby immer als

meines behalten und ich möchte mich

irgendwann aus dem operativen Vertrieb

ausnehmen können und ich möchte

das immer als meines, weil ich will

meine Säle nicht verkaufen,

auch schon gar nicht bei den Landwirten, weil ich glaube, dass das ein

Thema ist, was das sehr schnell als

Bumerang trifft vielleicht.

Und ich wisse da gar nicht,

was ich mit so viel Geld dann machen würde.

Weil ich glaube, alles das, was ich gerne hätte,

das kann ich mir auch so erarbeiten.

Das ist nicht das, was ich mit so viel Geld tun würde.

Ja, also gestern habe ich zum Beispiel

gelesen, dass ein Deutscher

mit Migrationshintergrund,

ich weiß jetzt gar nicht, wo er her war, aber

die Eltern sind geflüchtet,

der einer der Mitgründer von YouTube war,

der ausgewandert ist,

weil der Rassismus

in Deutschland nicht gepasst hat

oder der Familie generell nicht.

Und der ist dann halt noch

irgendwo in Amerika, L.A. oder was auch immer.

Rassismus, weiß man jetzt, Amerika ist auch ein Thema.

Aber dem dann

YouTube aufgestellt und die haben es ein Jahr

später verkauft für...

Nix.

Naja, nix. Also wenn man jetzt weiß...

Aber die haben, glaube ich, 1,7 Milliarden,

haben es, glaube ich, außen gekriegt, bin mir jetzt nicht sicher.

Also quasi nix vor Blasen, ja.

Vor Blasen denk ich.

Bei Zahlen muss man bei mir ein bisschen aufpassen.

Der Mittelfinger geht schon wie ein Berichter.

Aber es gibt ja ganz viele Exits.

Also Runtastic und auch Spock.

Ist es wieder zurückverkauft worden?

Also man liest es natürlich schon.

Aber es ist weder geplant,

noch

haben wir uns mit dem Thema irgendwie befasst.

Wir befassen uns eigentlich nur immer damit,

wenn uns jemand fragt, ob wir es machen würden.

Und dann sagen wir nein.

Jetzt.

Ich frage die Frage immer gerne

bei den Start-ups, weil ich es dann gerne in 5 Jahren,

wenn es dann noch gibt und wenn es dann vielleicht verkauft

und gerne noch einmal fragen wird,

was ist denn in der Zwischenzeit passiert,

dass der Meinung geändert ist.

Was müsste denn passieren, dass der Meinung ändert?

Ist doch eine gute Frage.

Ich glaube, wir sind vielleicht gesundheitlich,

nicht mehr die Möglichkeit haben,

das alles so zu betreiben.

Also dass das alles

viel zu viel wird.

Dass es andere Projekte gibt,

die vielleicht viel wichtiger sind,

die ganz andere Hintergründe haben zum Beispiel.

Vielleicht auch

wohltätige Sachen gibt es ja oft

bei Leuten,

die die Firmen wirklich verkaufen

mit 50, 60 Jahren.

Lange genug für Geld verdient.

Jetzt gehe ich

Kinder oder

in die Philanthropie.

Genau, in die Philanthropie.

Also sowas vielleicht.

Aber aus dem reinen kapitalistischen

Gedanken aus,

den man natürlich trotzdem haben muss, wenn man eine Firma gründet,

würde ich das trotzdem nicht verkaufen,

weil

mir nichts einfallen würde, was ich ändern müsste.

Gesundheitlich.

Oder dass du sagst,

ich gehe jetzt in ein anderes Projekt,

das einen viel größeren,

wichtigeren Impact noch hat, als das, was wir jetzt machen.

Aber

ansonsten würde mir nichts einfallen.

Jetzt ist mir wieder erklärt,

was ihr macht mit den Daten vorher.

Ich habe das dann aufgeschrieben, zwischendrin vergessen.

Jetzt habe ich es mir aufgeschrieben, damit ihr es dann auch noch fragt.

Die Frage gekommen,

das, was du gesagt hast, mit den Betrieben vermitteln

und einer dann aufzorgen,

über die Daten, die

ihr dann erhebt.

Nicht die Quantität, die Zahlen, sondern eher die Info,

welche Business-Modelle gibt es noch,

was gibt es Neues.

Weil ich mal aufgeschrieben habe, Mitbewerb.

Mitbewerb ist ja eigentlich die Kammer.

Das ist ja im Prinzip ja auch

die Beratungstätigkeit der Kammer.

Betrieben

zu zeigen, welche Möglichkeiten

sie haben.

Wie siehst du das?

Da hast du recht.

Es ist ja auch grundsätzlich

ein bisschen ein schwieriges

Thema bei Landwirten,

was ihre Vertreter betrifft.

So Dinge wie

Gutes vom Bauernhof oder

Genussregionen oder so weiter.

Da ist man zwar oft dabei, aber viele wissen auch nicht, warum

sie da dabei sind.

Oder mehr ist nicht so bekannt.

Und die Beratungsstellen in der Kammer

sind notwendig.

Und es passt auch so.

Da gibt es wichtige Leute und

ich telefoniere mit Füllern auch, was unseren Betrieb

betrifft. Und du wirst auch kompetent

beraten.

Das ist überhaupt kein Thema.

Aber digital

ist das halt alles nicht.

Ich finde

auch die Belegbarkeit fehlt irgendwo.

Man hat

das Gefühl,

dass in der Kammer

sich das ein bisschen eingeschlichen hat.

Ja, es war halt auch immer schon so.

Und so werden wir es halt auch weiter machen.

Und wir wollen halt

das wirklich mit Daten

und mit handfesten

Erfahrungswerten mehr oder weniger

über ganz viele Betriebe gerechnet

belegen können.

Dass der Landwirt das wirklich auch schwarz auf

weiß weiß.

Es gibt ja auch

von Bachler Christian

gibt es ja auch das Thema, dass er da

mehr oder weniger fehlberaten worden ist

mit seinem Milchroboter,

der den Milchstall einer gebaut hat.

Der da mit der Kammer geredet und auf einmal

war dann auch alles anders.

Und wir wollen halt schon

die Bauern reden nicht so viel untereinander,

haben auch nicht die Möglichkeit,

dass du als Steirer mit den Tiroler Bauern

redest.

Genau, aber

über die Apps

soll es dann halt schon möglich sein,

dass du aus Erfahrungswerten lernst,

ohne einen Beratungstermin,

bei der Kammer

buchen zu müssen oder dort hinfahren zu müssen.

Sondern du kannst da wirklich anschauen,

wo funktioniert es,

warum funktioniert es vielleicht dort

und kann es für mich funktionieren.

Genau.

Also im Prinzip schaut es hier

Kammer 2.0?

Pa, würde ich es nicht sagen.

Kammer macht auch

andere Sachen politisch.

Also nicht politisch, also rein

die Informationsseite quasi.

So ein bisschen die modernere Art

der Datengeschichte.

Der Beratung und so weiter.

Landwirtschaftsberatung.

Vielleicht

greift irgendwann utopisch

die Kammer auf

uns zurück, datenmäßig.

Oder es gibt da andere Kooperationen wie immer.

Man muss nicht mehr im Wettbewerb denken,

man kann ja in Kooperationen denken.

Genau, also ich glaube,

dass vor allem die Landwirte,

die sind sehr viel unterwegs,

die sind ja auch wirklich oft

fühlen sich fehlgeleitet.

Das kann man glaube ich schon so ein bisschen

sagen. Und ich glaube,

dass da auch viel Bedarf ist

und den Schuhen muss ich halt auch wie eine Anziehung,

die kann man halt.

Die vertreten, die sind

berufsstand und die ganzen Leute.

Und wenn es da

kollektive Themen gibt,

die ja entweder

nie wirklich besprochen worden sind,

oder immer so ein bisschen wegdiskutiert worden sind,

dann kann sich das nur die Kammer

eigentlich aufs Kerbholz holen.

Die Daten,

von denen du,

über die wir jetzt direkt und indirekt

viel reden, glaubst du, gibt es die wirklich nicht?

Also gibt es die Daten einfach nicht?

Sind die so verstreut, dass wir sie nicht haben?

Oder glaubst du schon,

dass es die schon irgendwo gibt,

aber es wird nichts damit gemacht?

Also es gibt

vereinzelt Daten.

Sie sind schwer lesbar.

Also schwer lesbar heißt,

sie sind nicht so aufbereitet, dass

man schlaut aus wird.

Und automatisiert

schwer interpretierbar wahrscheinlich.

Genau. Und das ist auch wieder nur sehr

punktuell in gewissen Bereichen

der Fall.

Und das bringt dann auch wieder nichts, weil du brauchst da

Evidenz. Also du musst wissen, ob

das da stimmen kann, was da steht.

Und wenn es eine Studie gibt,

bei der 2000 Leute gefragt

worden sind,

weiß ich nicht, ob das 2018,

wenn das 2018 war, kann das 2021

oder wenn das 2015 war, kann das 2021

schon wieder sich stark verändert

haben. Und wir würden da natürlich,

wir sind halt immer

live dabei sozusagen.

Deswegen, ich glaub schon,

dass es vereinzelt Daten gibt

zu verschiedenen Sachen, aber dem müsstest du halt auch

alle zusammen suchen. Das tust du halt auch nicht.

Du brauchst ein Angebot

und müsstest halt da relativ

mit wenig Zeit davon, das du ja anschauen können

als Landwirt, sag ich mal. Jetzt immer, wenn man

von Daten redet, redet man dann quasi im nächsten

Satz auch von Datenschutz.

Was heißt das für euch?

Was würdest du

jetzt einem Menschen wie mir oder vielleicht

besser einem Landwirten, der sagt, ja, jetzt hat er

meine Daten und normalerweise hat man

meistens ohne wirklich

faktisches Wissen dazu, so wie es bei mir ist,

Angst um die Daten. Was

tut der jetzt damit irgendwie? So eine

latente Angst, dass damit jetzt irgendwas

passiert, was ich dann nicht mehr unter Kontrolle

hab.

Was sagt... Erstens, was

da jetzt praktisch da? Und was sagst du dann

jemandem um diese

Bedenken wahrscheinlich zu...

Zum anderen kann ich sagen,

wie gesagt, meine Programmierer kommen aus

der Finanzwelt, sag ich jetzt mal.

Und

alle möglichen Daten, die

vermeiden lassen,

dass wir sie speichern, die speichern wir auch nicht.

Weil die wollen wir nicht haben, wir wollen nicht dafür

verantwortlich sein, wenn wir gehackt werden oder so

und solche Daten

wechseln.

Also wir wollen zum Beispiel keine

Kontainformation oder sonst

irgendwelche Sachen aktuell haben.

Es kann sein, dass es beim Freemium-Modell ein bisschen

einfacher wird, wenn man sowas hinterlegen kann.

Aber wir

tracken überhaupt gar nichts noch aktuell.

Tracken was? Nichts. Wir

kriegen es nicht mit.

Weiß ich nicht.

Speziell irgendwas. Also wenn du bei

Facebook zum Beispiel dir einloggst

und du unterwegs bist oder auch bei Google,

die wissen, wo du bist, wann du wo bist,

die wissen auch,

wenn du irgendwas

googlest, dann haben die ganzen

Services untereinander, sind halt

verknüpft mehr oder weniger. Und du kriegst

eine personalisierte Werbung, auf der es hin

anzeigt und so weiter. Das gibt's bei uns

alles nicht. Das Einzige,

was wir... Echt jetzt oder sagst du jetzt?

Das gibt's aktuell auch nicht.

Wir spiegeln dieses Misstrauen immer wieder.

Ja, ist klar.

Das Einzige, was wir natürlich machen wollen

für ein Landwirt, ist,

welche Produkte sind angeschaut worden,

wie lange sind die angeschaut worden. Gibt's da

einen Grund, warum die nicht bestellt wurden,

sondern beim anderen schon und so weiter. Solche Themen

schauen wir uns schon an. Aber wir wollen

dem Konsumenten die Informationen,

die er uns freiwillig liefert, durch sein

Konsumverhalten nicht verkaufen,

was ja das Geschäftsmodell

ist oder auch von anderen, sondern wir wollen

es dem Landwirt zur Verfügung stellen.

In anonymisierter

und

kategorisierter Form sozusagen. Also was

wir zum Beispiel aktuell erheben,

also wenn es uns freiwillig natürlich

gibt, das Alter

und das Geschlecht. Und das

ist schon mal eine sehr grobe

Aufteilung, kann man sagen.

Damit du überhaupt mal ein Gefühl kriegst,

was was ist. Genau.

Und du musst uns nicht das genaue Geburtstag

sagen, sondern uns reicht ja schon mal das

Jahr ungefähr.

Das sind schon mal Grundinformationen,

wo man den Konsumenten ein bisschen

einordnen kann.

Und was wir halt auch noch erheben, das hat

andere Hintergründe gehabt, wo

bist du vegan, vegetarisch oder ohne

Präferenz, aber da wollten wir einfach Fleisch und so weiter

gleich aussortieren.

Aber das wird man dann theoretisch

auch wissen.

Wißt ihr dann eigentlich, was ist

Ursula Gruber,

Geschlecht, was ihr da so angibt

und wisst ihr das dann?

Oder wird das dann so weit anonymisiert, dass

eigentlich nur noch wisst, weiblich, dreißig,

wohnhaft, sonst irgendwas? Genau.

Und was kriegt dann der Landwirt dann davon

übermittelt? Der Landwirt hat dann

diese, wie soll ich sagen,

die personifizierte

Zielgruppe oder diese Gruppen von

Zielgruppen, so auf die Art.

Und der hat keinen Namen, der hat

keine Geburtsdaten von einer

alles, was die persönlich identifiziert,

darf sie bei Datenschutz nicht weitergeben.

Und ich glaube, wenn wir es wollen würden,

meine Programmierer

werden es so machen, dass wir es nicht einmal selber wissen, wahrscheinlich.

Also die Daten werden zwar verarbeitet,

aber wir haben genauso nur die

Informationen, die der Landwirt

hat, theoretisch.

Weil wir können ja nichts machen damit.

Also uns geht es ja um die Gruppen,

die sich herausbilden und

herauskristallisieren.

Und die wollen wir

den Landwirten zur Verfügung stellen.

Das ist ja ein bisschen so in der Statistik, weil das einzelne

Individuum ist fast schon

Fahrt, weil die interessiert

was größere Käufergruppen dann machen,

damit du dann nicht die entsprechend ansprechen kannst.

Und was man auch sagen muss, und da

darf man leider auch nicht naiv sein,

der Lebensmittel-Einzelhandel beschäftigt

ganze Abteilungen damit,

Kundengruppen zu erstellen und auf die Kundengruppen

möglichst optimale

Ausrichtung

im einzelnen

Angebot anzubringen.

Also das darf man ja nicht vergessen,

die Radiohörer und die Fernsehschauer

und man liefert überall

Daten. Also du kannst

auch digitalisieren.

Genau. Und die JÖ-Karten,

also ganz freely home,

ist der größte Datenlieferant.

Und das ist

offiziell bekannt, dass die ja Daten

an das Gesundheits-, also

an das GKK und so weiter, oder eh mal

GKK liefern. Also steht da drin

in den Statuten.

Das ist dann aber jeder Wurscht, weil da kriegst du ja ein paar Punkte.

So ist die Gesellschaft

halt. Wenn du jemanden offiziell

sagst, wir machen mit deinen Daten

was Gutes, dann wird es vielleicht

bei uns, wenn die Leute sich auflegen,

die verwenden unsere Daten. Aber

wenn du ein Facebook-Profil hast oder wenn du

eine JÖ-Karte hast,

dann bist du... Schenkst du es her.

Ja. Und da haben Riesen-Konzerne

was davon und die verkaufen diese Daten.

Wir verkaufen

die Daten oder wir verkaufen

die Daten nicht. Also wir nehmen

viel zu wenig Daten überhaupt jetzt mal

ein oder auf. Du verkaufst die Information

aus den Daten als Information

über die Aggregierte, oder? In der Gruppe

dort? Genau.

Also wir erstellen zum Beispiel nicht wie bei Facebook

oder dass du zum Beispiel

was ergangen gäbe ist.

In Amerika zum Beispiel, wenn du die bewirbst du,

dann kann der Unternehmer bei

verschiedenen Consultant-Firmen

einen Datensatz von dir bestellen.

Der hat dann ein relativ genaues Profil von dir,

was postest du, was hast du für Einstellungen,

bist du mal irgendwo

irgendwo draufgefallen und so weiter. Und diese Datensätze

gibt es und die kannst du auch kaufen.

Und wenn du eine hochbegleitete

Position irgendwo haben willst,

dann wird das wahrscheinlich hinter den

Kulissen gang und gäbe sein, dass du dir

solche Informationen kaufst. Weil es ist viel wichtiger

im Vorhinein zu wissen, wer das ist,

als im Nachhinein dann auf die Pappen

zu fallen. Und solche Dinge

wird es bei uns nicht geben. Also wir erstellen

wieder ganz genaue Profile, um aus dir

noch einen genaueren

noch einen gläsernen

Menschen zu machen und die noch

besser mit Werbung zu treffen,

sozusagen. Ihr macht die gläserne Direktvermarktung

sozusagen, oder?

Nein, also wir

wollen den Konsumenten

kategorisieren, aber einfach

den Landwirt

zu unterstützen, um den Konsumenten

best zu verstehen. Weil es ist nicht nur die eine

Richtung, dass der Konsument den Bauer

verstehen muss, sondern es muss ja der Bauer

den Konsumenten verstehen. Der Bauer tut den

Bibl und Bibl tut der Bauer.

Ja, nur dass es bei uns über die Gesellschaft

und die Gesellschaft geht.

Genau, wir betrachten halt

den Konsum an sich,

den Lebensmittelkonsum.

Deswegen glaube ich,

dass solche Dinge einfach irgendwo

ein bisschen herkehren.

Klar, wenn du offiziell weißt,

als User, dass der

jetzt was mit meinen Daten macht,

ich kenne die das ärgern oder kenne sie das nicht ärgern.

Ich kenne viele Leute, die sobald

bei WhatsApp die Information jetzt da war,

weiter passen, ist mir wurscht.

WhatsApp ist mir wichtiger, also

meine Reiz schreiben ist mir wichtiger, als die Daten,

die da futsch sind oder die verarbeiten.

Ich glaube, dass es

gerade in dem Feld,

auch wie bei uns, was unser Ziel ist,

ja Bewusstsein schaffen, weil man einfach nicht

weiß. Und ich weiß bei mir, dass ich

genau über Datenschutz,

über das, was ich da jetzt unterschreibe,

wenig was. Es ist mir auch wurscht

de facto. Also ich

möchte dieses

Tool nutzen oder möchte

dieses Angebot nutzen, deshalb gebe ich es einfach

her und lese mir das nicht durch. Es ist mir wurscht.

Was man sich auch fragen muss,

in diesem globalen

Bereich jetzt, also die Dinge, die man

nutzt, Social Media oder andere Sachen,

wenn du es nicht machst,

kriegst du trotzdem Werbung, aber

halt eine Werbung, die dich überhaupt nicht interessiert.

Und das muss man auch bewusst machen. Das

ist dadurch dann nicht auf, dass du

keine Werbung kriegst,

sondern du kriegst nur Plätze,

die dich nicht interessieren. Das muss man

halt auch bewusst sein. Das ist halt die Frage,

was ist jetzt schlimmer. Ich weiß nicht, wenn ich nur

Plätze kriege, die mich nicht interessieren, bin ich nicht ständig

in der Versuchung, dass mich irgendetwas interessiert.

Das ist auch wieder super.

Das gibt es ja nicht

gut oder schlecht,

sondern

dann ist es halt zwar nicht personalisiert und du wirst,

wie du sagst, vielleicht nicht so verführt,

aber auf der anderen Seite sind die

Algorithmen auch so gescheit, wenn sie wissen,

wenn du wirklich keine Kaufenreise hast,

dann warten sie auf deinen nächsten Suchverlauf und schicken

dir das nächste.

Analog gesprochen.

Aber wo glaubst du,

dann geht die Reise

zum Beispiel in eine Direktvermarktung hin?

Langfristig?

Darf ich da noch eine Frage zwischen schreibt, die hast du extra

aufgeschrieben, nämlich bevor du sagst, wo sie hingeht,

hätte ich gerne noch vor dir gewusst,

was ist für dich persönlich

Direktvermarktung?

Direktvermarktung ist für mich,

wenn ein Landwirt

seine Produkte,

die er mit seinen eigenen

Händen erzeugt,

sag ich jetzt einmal,

mir ist ein Teil automatisiert,

in einem halbwechselnden Rahmen,

Mengen meinst du?

Mengen, ja, was

natürlich kann man teilweise auch vorgeben,

es gibt ja Statuten,

in der Region verkaufen.

Direkt am Hof?

Oder über Automaten?

Das ist komplett egal, also da würde ich den Landwirt

nicht wirklich einschränken wollen,

weil ich war bei so vielen Betrieben daheim

und ich denke mir oft,

du willst einen Hof verkaufen,

würde ich nicht machen an deiner Stelle.

Ich würde schauen, dass ich

einen Automaten wo hinstelle, wo ich eine bessere

Frequenz habe.

Du kannst daheim einen kleinen Raum

einrichten, wo, wenn jemand vorbeifährt

oder wie immer, aber ich würde

den Standort als Mittelpunkt wählen

zum Beispiel. Und da würde ich den Landwirten

frei handlosen eigentlich,

wie sie Vermarktung gestalten.

Vielleicht auch zusammenarbeiten mit anderen

Betrieben, ist ja egal eigentlich.

Wo da aber schon wieder

das Problem wird mit gewerblich

wiederverkaufen, das ist auch nicht so einfach, aber

für mich ist Direktvermarktung

wirklich, für mich das kann man auch,

wenn man es besser macht,

muss man vielleicht die Tomaten nicht selber

produzieren, man kann es vielleicht

mit einem befreundeten Betrieb

weiterverarbeiten, ist für mich auch noch

Direktvermarktung.

Aber es muss halt schon

der Großteil der

verarbeiteten Produkte

und der Arbeit

an sich soll halt

vom Hofbetreiber oder von Leuten am Hof

gemacht werden und halt ganz wichtig

in der Region verkauft werden.

Und wo glaubst du jetzt, vor allem die Frage

von Bianca, wo geht die Reise hin glaubst

in 10, 15, 20?

Also wir wissen ja, dass

Betriebe aufhören,

das wird sie ja wissen,

sonst würdet ihr auch nicht machen, was ihr macht.

Das heißt, es wird weniger

Landwirte geben und es wird

hoffentlich mehr Landwirte geben, die in die Direktvermarktung

einsteigen.

Das heißt,

ich hoffe, dass die,

geht es eigentlich darum, was ich hoffe

oder was ich glaube, was passiert?

Was glaubst du, was passiert? Was du glaubst.

Das hoffen, da kommen wir dann noch hin.

Also ich glaub, ehrlich gesagt, dass

sehr viele Betriebe,

die auch in der Direktvermarktung sind,

trotzdem aufhören werden,

weil die gesetzlichen

Rahmenbedingungen einfach immer schwieriger werden,

in Summe. Und weil auch das Thema Tierwohl

und andere Dinge immer schwieriger

umsetzbar sind, weil du viel Fläche

brauchst und auch viel Bio immer mehr Flächen brauchst

und so. Und viele

sie das nicht leisten können

oder einfach das Angebot einer da ist,

an dem Platz.

Und ich glaube, dass das

gewisse andere

Ort von Direktvermarkter

speziell im Gemüsebereich und so, dass das

immer weiter gut funktionieren wird.

Und

ja,

langfristig glaube ich trotzdem nicht, dass wir

einen riesigen Boom an Direktvermarkter haben werden.

Also ich glaube nicht, dass

ein Landwirt, der sein Leben lang wirklich

100 Hektar bewirtschaftet hat

und einen Stall mit 1000 Schweinen

gehabt hat, dass der irgendwann auf die Idee kommt

und sagt, ich gehe jetzt direkt vom Markten.

Wieso glaubst du das?

Weil das eine komplett andere Perspektive ist.

Die sind teilweise auch komplett abgeschieden,

vom Schlag.

Und dem Förder bleibt

die Perspektive,

wie kriege ich meine Produkte verkauft?

Außerdem brauche ich den Platz fürs

Verarbeiten. Ich habe die ganzen rechtlichen Anforderungen,

wie diese Räumlichkeiten ausschauen müssen.

Und natürlich kann ich auf

den Bauernmarkt fahren, aber das ist ja auch

ein Problem.

Aber das heißt, unterm Strich glaubst du, die Direktvermarktung

wird weniger?

Nein, ich glaube, dass es auf einem

halbwechselnden Level

bleiben wird, so wie es auch vielleicht jetzt ist.

Aber man muss

sich mit dem Thema ernsthaft auseinandersetzen, wenn man das

machen will. Und

es wird schwieriger, so professionell

aufzutreten. Genau, weil

die Kommunikation ist ja ein Problem.

Das wissen wir ja alle. Und

wir wissen aber auch gut, vor allem in der Schweinehaltung

oder im Tier

Nutztierhaltung

gibt es die größten Diskrepanzen

eigentlich, wobei auch die

Gemüse und andere pflanzliche

Betriebe damit kämpfen, mit Glyphosat

und dem und dem. Also es gibt ja überall

Reibungspunkte.

Aber

wir wissen auch nicht, wie lange

Direktvermarktung mit Freilandschweinen

möglich ist oder mit Hühnern

in der Freilandhaltung.

Es muss ja nicht genau das sein, aber

wenn du jetzt sagst, okay, die Direktvermarktung

bleibt so ungefähr auf dem Level, weil

jetzt zum Beispiel die Marie, deine kleine Nichte,

so alt ist wie du jetzt zum Beispiel,

und dann wird es ungefähr

auf dem Level stagniert sein, wo

siehst du dich dann als

vom Land?

Als vom Land?

Ich sehe mich hoffentlich als treibender Motor,

der Perspektiven aufmacht

für Landwirte, auch für Leute, die

gar nichts mit Landwirtschaft zu tun haben und vielleicht was anfangen

wollen, weil wir ja einen Markt liefern.

Ja aber auch für diesen Schweinemesser doch, oder?

Der tausend Schweine gehabt hat und dem die Perspektive fehlt

für die Direktvermarktung. Wäre das nicht

ein

potenzieller Betrieb, der

dann über euch, wie du sagst,

Perspektive kriegen könnte?

Möglich, ja, möglich, aber mir fehlt

die Fantasie teilweise,

dass das

funktionieren kann,

weil ich kenne viele Direktvermarkter

mittlerweile und ich weiß auch, wie die

ticken und ich weiß auch

wie die reden und also

da ist schon die

Kommunikation so relativ gut

und die können auch sie

gut verteidigen, sag ich jetzt mal,

gegenüber so 0815 Anschuldigungen teilweise

und

man hat sich ja entschieden als Landwirte,

der wird nicht mit einem

3000er Stahl angefangen haben oder mit einem

40000er Händelstahl, sag ich jetzt mal.

Der wird wahrscheinlich auch in die Richtung

gegangen sein und nicht in die Direktvermarktung.

Klein, aber qualitativ

und hochwertig und es wird dafür Gründe

gegeben haben und die Frage ist,

ob sie die Gründe jetzt so signifikant geändert

haben, weil der Arbeitsaufwand in Direktvermarktung

ist nicht unerheblich

und wenn der große

Flächen hat, dann wird er die

auch weiter bearbeiten und bestellen müssen

und der

einzige Unterschied ist, dass im Stahl

weniger Viecher drinnen sind zum Beispiel

oder dass

Leute brauchen, die beim Gemüse

ernten oder bei den Sachen helfen

oder beim Verkaufen natürlich auch helfen.

Wenn du jetzt einen Großmarkt

bis jetzt geliefert hast und dann willst du direkt

vermarkten. Also ich hoffe

natürlich, ich hoffe wirklich,

dass auch von der Gesetzgebung her

und von Ställen, die

das beeinflussen können mit Subventionen

und mit Anreize,

dass es nicht immer schwieriger wird

für Landwirte und die immer

erfinderischer sein müssen, um

die Produkte verkaufen zu können,

dass da einfach die richtigen

Ansätze halt gewählt werden

in Zukunft. Aber wenn

ich die letzten 15 Jahre hernehme

und dann in die Zukunft denke,

dann glaube ich,

dass der Anteil an Direktvermarkt

trotzdem nicht so signifikant

viel größer geworden ist, weil

wie gesagt, ich telefoniere mit viele

und die machen das auch schon 20 Jahre. Die haben das auch immer

schon gemacht, oder immer,

aber schon lange halt. Und

ich hoffe einfach trotzdem, dass

die Eigenversorgung in Österreich

auch durch Landwirte zum gewissen

Tal getragen werden kann. Und dass

dann so Betriebe wie wir,

oder auch wie andere

in Österreich das ein bisschen

mit anstoßen,

das offen sein und...

Das ist ein kleiner Aufruf jetzt, oder?

Ja, genau.

Ja, und dadurch, dass halt

viele Betriebe aufhören, gibt es natürlich auch die Möglichkeit

für Freunde, die komplett aus dem anderen Eck kommen,

Landwirtschaft zu machen.

Wie siehst du

Quersteiger?

Die Worte sind ein bisschen falsch.

Quereinsteige in die Landwirtschaft.

Siehst du da viele Möglichkeiten jetzt in der Zukunft?

Also zum Beispiel so, wie ich es mache.

Ich mache jetzt im Herbst meinen landwirtschaftlichen Facharbeiter

auf zweiten Bildungswege.

Also die Sachen gibt es ja.

Wenn du, glaube ich, 6 Jahre

Teilzeitberufserfahrung hast, kannst du das machen.

Ist eine super geile

Geschichte meiner Meinung nach. Für die Landwirte

fühlen sie natürlich ein bisschen benachteiligt,

aber ich finde das gut.

Und es soll auch

vielleicht

noch mehr beworben werden.

Der Beruf oder die Berufung,

die Lebenseinstellung in der Landwirtschaft, was du vorhin gesagt hast.

Genau.

Die Flächen gibt es.

Wobei man muss grundsätzlich dazu sagen,

ja es gibt sie, aber je nachdem wo

es ist in Österreich.

Also ich habe mich zum Beispiel viel damit beschäftigt.

Ja, Quereinsteigen, haha lustig, aber wenn du

weder Land noch Hof hast, kannst du eigentlich scheißen gehen,

das musst du mal zahlen.

Man muss wirklich sagen,

das habe ich vorher gesagt, wir haben die Möglichkeit,

wir haben das schon.

Man muss sich mal überlegen, wie schwierig das ist,

als Quereinsteiger

Landwirtschaft betreiben zu wollen.

Sag mal, du hast

ein Wiesen oder so.

Du kannst nichts machen.

Du darfst nichts errichten im Freiland, weil du bist kein Landwirt.

Aber selbst wenn du einer bist,

ich wäre zum Beispiel einer von meiner

Ausbildung her, ich dürfte das machen.

Ich bin ein Diplom-Ingenieur,

dürfte das alles tun, könnte

heute bei der Kammer diesen Weg

einschlagen, würde eine Betriebsnummer

kriegen, bräuchte dafür

nur einen Hektar Land, den hätte ich sogar.

Und dann...

Und dann brauchst du

die Wirtschaftsgebäude,

du musst irgendwo wohnen, du musst einfach investieren.

Und von null auf

wie soll denn das funktionieren?

Kannst du da irgendeinen

Gespritzen suchen

oder irgendeine Stiftung, die das

super findet und sonst kannst du es privat finden.

Oder du gehst Perspektive Landwirtschaft zum Beispiel.

Genau.

Liebe Perspektive Landwirtschaft, wir haben nicht vergessen.

Wir kommen.

Wir machen noch einen Podcast an dieser Stelle.

Jetzt sind wir abgeschweift.

Machen wir ständig.

Vor allem mit mir.

Nein, nur mit dir.

Wenn du so in die Zukunft schaust,

wohin geht denn die Reise

vom Land

und was sind so die nächsten Ziele?

Auf jeden Fall relativ schnell

die MVP-Phase abschließen

und dann mit ein paar

große Knaller

auf uns aufmerksam machen,

die wir schon geplant haben.

Knaller?

Ja, aber wo wir halt wirklich auch das fixe Business Modell

auch dafür brauchen.

Sonst machst du ja irgendwo

ein bisschen

verspülst du deine Glaubwürdigkeit natürlich.

Die nächsten Ziele sind dann

einfach das auf Österreich

mal auszurollen,

flächendeckend zu schauen, wo gibt es die Betriebe,

die sich mal von sich aus dafür interessieren

und dann natürlich auch

Betriebssuchungen, die wir von uns aus

auf vertrieblicher Sicht einfach registrieren wollen.

Nächstes Jahr dann?

Ja, genau.

Buschenschank ist natürlich

ein Thema, gehört für uns auch

in der Landwirtschaft dazu

und haben natürlich auch jetzt über die Corona-Zeit

ein bisschen gelitten,

und da sind wir auch mal schauen, ob wir da

die mit aufnehmen können in unser

Konzept, genau.

Aber ansonsten geht es

einfach wirklich immer in erster Linie darum,

flächendeckend in Österreich Betriebe zu registrieren

und User

zu registrieren.

Und es geht uns auch jetzt nicht darum,

so schnell wie möglich die Daten

zu verarbeiten und dem Landwirt anzuzeigen

immer, sondern einfach

um regionale

Produkte in

den Regionen, wo sie halt dann zu finden

sind, einfach mal so optimal wie möglich

dem User zu präsentieren. Also da werden wir

auch noch viel dazulernen vermutlich,

um das Engagement

und um die Conversion

von Bestellungen und so weiter

zu steigern

und einfach den Landwirten

zu beweisen, dass das

unumgänglich ist in der Zukunft.

Dass du als Landwirt auch diesen

digitalen Vertriebsweg einsteigen musst

und dass jeder mit seiner eigenen Webseite

und seinem eigenen Onlineshop und so weiter, dass das

nichts bringen wird, auf lange Sicht.

Was wird, glaubst du,

jetzt müssen wir, weil du sagst immer Österreich,

dann wahrscheinlich deutschsprachiger Raum,

Dachregion und dann Wörtherrschaft oder

wo sind die Grenzen von unserem Land?

Raumse Country dann irgendwann einmal

oder?

Ja, wir haben...

Also wir

haben natürlich schon den Plan

südliches Deutschland irgendwann natürlich,

Schweiz,

wo auch noch ein bisschen

kleinstrukturierter möglich ist,

oder Direktvermarktung,

Lichtenstein, Belgien, Frankreich

und so, das sind ja alles riesige

Agrarwüsten teilweise,

also das sind ja mega Betriebe dort und auch

wenn es Deutschland, also Norddeutschland

und schließlich Holstein und so weiter,

da gibt es Direktvermarktung de facto

ja nicht, wirklich

oder wenig

und das nördliche

Italien natürlich, also da

Südtirol

genau

es ist halt alles recht speziell, also

Südtirol ist auch sehr viel in

Genossenschaften und so organisiert, es ist alles ganz

anders da als bei uns,

aber das ist so der Plan, aber

ich möchte ja

meine Landwirtschaft, ich möchte ja unseren

Betrieb daheim bewirtschaften können

und ich möchte ja unseren Hofladen machen können und unsere Händel und so weiter,

also die Wörtherrschaft jetzt wahrscheinlich

nie werden, aber

habe ich kein Problem damit.

Wenn du jetzt

denkst, wir haben mal

gehört und das fand ich sehr schön, dass es

mir irgendwie in Erinnerung geblieben,

Tradition ist es, das Feuer weiterzugeben

und nicht die Asche anzubeten und wenn

wir jetzt an Digitalisierung

denken und vom Land

ist eine App, wofür braucht es

Digitalisierung unbedingt

und was

kann man mit Digitalisierung nie

ersetzen?

Das ist also ein bisschen die Grätsche, die wir probieren

eigentlich ehrlich gesagt, also

Digitalisierung ist seit

Jahren der Motor in ganz Europa

um Wachstum zu garantieren

irgendwie, also Effizienz

zu steigern und

ja, einfach vielleicht

der Schritt immer zu einem bisschen besseren

Leben, sage ich jetzt mal,

oder einem einfacheren Leben

und Digitalisierung ist einfach

auch in der Landwirtschaft notwendig,

um diese ganzen

Möglichkeiten, die der

Mitbewerb, also sage ich jetzt mal Lebensmittel

eins landen, schon seit Jahren nutzt

und sehr gut nutzt, für sich zu

nutzen, so wie es für den Landwirt oder für

die Landwirtschaft halt angepasst

notwendig ist. Und was

Digitalisierung nie ersetzen wird,

speziell in der Direktvermarktung ist

die Verbindung

vom Landwirt

zu einem kleinen Produkt und das er auch gern hätte,

dass der Konsument, der das kauft,

das auch wertschätzt, weil das

spiegelt sich dann am meisten zu einem Preis wieder

und dass einfach die

Kommunikation zwischen

den Landwirten und zwischen

Landwirt und Konsument

einfach offline am besten

funktioniert und

in der Region am besten funktioniert,

weil, wie ich schon mal erkläre darüber,

wenn ich jetzt

meine Gülle ausfüre, zum Beispiel,

dann mache ich das nicht dort in Wien zum

Beispiel, weil über einen Online-Shop

mein Schweinefleisch in Wien das verkauft hat,

sondern ich füre das bei uns

dort, wo die Ecke halt sind, die

Bewirtschaft aus und wenn mich dort

keiner ernst nimmt oder halt

ja, wenn ich dort nicht

verwurzelt bin und mich nur

anhören muss, dass die Luft verpasst und immer

dann am Sonntag fahre ich und wenn ich

meine Weisse wechsle, als ich hänge, dann

wirst du das auch irgendwann nicht mehr machen, weil

die Wertschätzung fällt einfach komplett

und deswegen glaube ich, dass regionale

Vermarktungskonzepte

langfristig immer der richtige Weg sind,

auch wenn es kurzfristig ganz

viel Schmerzen und

ganz viel Aufwand betreut,

aber die Landwirte müssen auch

akzeptieren, dass sehr

viel Kommunikationsarbeit halt auch

notwendig ist in der Region

und wie gesagt, da wollen wir ja

diese Offline-Notwendigkeit

mit der Online-Notwendigkeit

irgendwie ein bisschen versuchen,

zu verbinden.

Schwierig, aber ich glaube,

die, die das machen, die Landwirte,

die das auch bis jetzt schon gemacht haben,

die haben auf jeden Fall

davon profitiert auch jetzt in der Corona-Krise.

Auf jeden Fall.

Ich habe mir da

einen Punkt aufgeschrieben,

Thema Investitionen, Investoren,

da haben wir vorher eh schon kurz das Thema

gereift.

Seid ihr aktuell auf der Suche

nach Investoren? Was wäre der richtige Investor

für euch, wo ihr sagt,

den nehmen wir, das wäre cool?

Oder ist das überhaupt kein Thema?

Oder ist das gar kein Thema?

Bzw. würdet ihr auch zu, was ist das Ding,

zwei Minuten, zwei Millionen oder

Hölle der Löwen, wie es in Deutschland heißt,

würdet ihr da auch hingehen und dort pitchen?

Wir würden dort hingehen und

pitchen, aber nicht,

aber nicht um Investoren

zu kriegen. Also das darf man

offiziell schon rechnen.

Jetzt geht es nicht mehr hin,

jetzt ist die Diätswoche.

Vielleicht vorher,

vielleicht könnt ihr es noch einschneiden,

dass alle, die jetzt Hölle der Löwen

oder zwei Minuten, zwei Millionen da beteiligt sind,

jetzt bitte kurz weghören.

Es ist ja eine

Fernsehshow und das wird ja,

was dort vor der Kamera passiert,

heißt noch gar nichts.

Also Landschaftleben

ist ja dort gewesen.

Schaufsland, Entschuldigung, Schaufsland.

Weil sie eben

alle gleich heißen.

Genau, da müssen wir ein bisschen drüber reden.

Und wir haben schon drüber,

aktuell erstaunt ist,

von Investoren auf

der Seite, wäre man

natürlich, sage ich jetzt mal,

wenn ich App-technisch denken würde,

wäre der logische Connect

von Vantastik, also der

Gschwandner,

aber ich würde es nicht

übers Herz bringen. Ich würde es nicht übers Herz bringen,

einen Investor da reinzulassen,

weil der Investor hat

ganz spezielle Wünsche.

Und das sind zwar,

sie verkaufen sich gut als vielen Tropen,

alle miteinander, aber sie sind meistens keine.

Und ja,

solange es möglich ist,

die Firma nicht sterben lassen zu müssen,

ohne Geld irgendwie

bei einem Investor anzuheuern oder

über eine Bank werden wir es nicht machen.

Wir spielen natürlich oft mit dem Gedanken,

was wäre, wenn wir jetzt 100.000 Euro zur Verfügung hätten,

was würde sich ändern? Und das würde

sich aktuell nicht viel ändern.

Wir müssen aus der NWP-Phase aussehen,

wir müssen Daten

oder Erkenntnisse gewinnen,

nicht nur Daten, also Sveni, wir müssen

Erkenntnisse gewinnen und

ja,

ich bin

der,

der am meisten gegen solche ganzen Sachen ist.

Also natürlich Programmierer und so weiter

haben da nicht so

diese tiefe

Verbundheit auch mit der Landwirtschaft.

Aber ich bin,

ja solange es geht,

bin ich da dagegen, dass wir das machen.

Weil,

gab es aber irgendwann, wo du sagst,

nicht eine Person, die jetzt einen Namen hat,

aber was müsste

die Person oder die

Investorin oder so mitbringen, damit du

sagst, das ist eigentlich ok,

das ist cool.

Das ist echt schwierig, also du musst,

wenn du es wirklich machen musst

und der Nutzen

für alle, Landwirt, Konsumenten,

uns und dem Investor

wirklich klar

erkennbar ist,

dann muss,

ja, dann muss man sich das natürlich im Detail genauer

anschauen, aber dann soll er

wirklich, jetzt kann man

sagen, der Weinbauer natürlich.

Du darfst dir was wünschen.

Wie heißt das schon wieder?

Der Weinbauer.

Aber das sind für meine Meinung nach auch keine optimalen

Kandidaten. Also es wäre wahrscheinlich so

ein Mix aus einem

Bauer, oder der,

der aus dem Bereich auf jeden Fall kommt,

der aus unaufwendlichen

Gründen viel Geld gemacht hat.

Und der einfach ein Verständnis dafür hat,

wie es in der Landwirtschaft zugeht

und was es dann heißt, wenn er als Investor

bei uns dabei wäre. Also einer, der nicht

quasi dann in drei Jahren

quasi wieder verkaufen würde.

Das auf schnelle Geld aussieht.

Genau, der einfach klar sagt,

ohne das jetzt irgendwie unterstellen zu wollen,

aber das war so.

Man weiß es ja nicht,

aber, genau, also du musst,

es darf sich am Businessmodell dann auch nichts

ändern. Also so schnell.

Also ich soll euch arbeiten lassen.

Genau, also

wenn du dann Investor klickst,

dann hast du eh die Daten oder die Erkenntnisse

gesammelt und kannst ihm präsentieren,

dass sein Geld trotzdem gut angelegt ist.

Aber das Problem,

was ja meistens mit Investoren kommt,

ist, dass der Zeitpunkt,

wo der seine Kohle

zurückkommen will, oder seine Refinanzation,

der wird ja

relativ stramm gesetzt, meistens.

Und da hast du halt,

ja, sicher Probleme,

wenn du ein bisschen strugglest,

weil dann hast du halt jemanden,

der dir dann sagt, so,

na jetzt, wir müssen, wir haben das vor,

wir müssen das machen.

Und es reicht ja der eigene Anspruch

auch schon.

Ich glaube der häufigste Gedanken,

der da gemacht wird, ist, dass viele glauben,

dass das Geschenk das gehört.

Das ist bei Förderungen kein Geschenk, das gehört.

Also was du da Zeit investieren musst,

in die ganze Papierarbeit,

was die alles von dir wissen wollen,

da sitzt du vor 100.000 Fragezeichen.

Und das ist für Investoren

das gleiche Thema. Nur, dass du dann

auch eine spezifische Person dahinter hast,

mit eigenen Interessen

und mit persönlichen Befindlichkeiten

desentwickeln können und so weiter und so fort.

Also, also im Prinzip

wird er nie geschenkt,

von keiner Seite, sage ich jetzt mal.

Aber im Prinzip, der Investor muss

einsteigen, muss dann quasi auch freien sein,

muss dann dabei sein. Teil des

Unternehmens, die gleichen Ziele, Ding

und der Geld. Genau. Oder

Investor, sage ich jetzt mal ab,

vielleicht jemand, der sagt, okay,

ich hätte gerne einen kleinen Prozentanteil, aber

ich bringe ein großes Netzwerk mit.

Muss auch oft gar kein Geld sein.

Also, wenn du super

vernetzt bist und

unterstützen kannst in einem gewissen Bereich

und dem ganzen eine gewisse

Wertehaltigkeit

berechnen kannst

zu dem ganzen, dann ist das auch kein Thema.

Also,

es gibt ja trotzdem mal Leute, die solche

Projekte wirklich aus tiefster Motivation

machen wollen und nicht aus einem finanziellen Return.

Na, schauen wir mal, ob du es jetzt, wenn du überzeugt hast,

es werden jetzt ja durchschnittlich 1,5 bis

2 Milliarden Menschen,

allein in Österreich.

Von dem her ist sicher der eine oder

andere dabei. Warte mal, ich höre gerade

die

Aufzugfirma sagt gerade, der Techniker

steht oben und

der Aufzug geht gleich wieder. Also, wir sollten

ah, super, Aufzug

geht gleich wieder. Das heißt, wir sollten

überleiten, wir haben jetzt noch wahrscheinlich 2 Minuten

oder sonst irgendwas, bis wir wieder

die letzten Fragen stellen.

Und jetzt sollten wir Bianca

die letzten Fragen stellen. Du hältst es da auch nicht, glaube ich.

Ich hätte da was, ja.

Oh Gott.

Alles cool, gute Frage.

Wir haben eigentlich schon fast drei letzte Fragen.

Ja, doch.

In einer utopischen Welt,

wo du dir was wünschen kannst,

was würdest du an unserem

Lebensmittel, an unserem Essenssystem

ändern, wenn du könntest?

Jetzt haben wir ein paar Wünsche.

Na ja, wir sind draußen.

Fangen wir mal an,

mit dem Wichtigsten.

Also, ich würde nicht meine

Perspektiven und

meinen Wissenstand verteilen

auf der ganzen Welt, sondern ich würde

grundsätzlich mir wünschen, dass

jeder Mensch sie

ganz intensiv mit Ernährung

und mit dem, was seinen Körper

wirklich braucht.

Und im Endeffekt, wenn du

was Scheiße isst, dann geht es dir irgendwann scheiße.

Und ich würde

einfach das irgendwie

mir wünschen, dass

die Leute ganz genau wissen,

was ist ein gutes Lebensmittel, was ist ein schlechtes

Lebensmittel. Oder halt,

wo muss es hingehen,

damit jeder sich seine eigene Meinung

bilden kann, ob er jetzt Fleisch essen will oder nicht,

zum Beispiel,

aber sich die qualitative, hochwertige

Produktschiene

durchsetzt.

Und dann müssen alle mit.

Dann müssen die Produzenten mit.

Und dann gibt es

auch keine, was weiß ich, aus China

100.000 Importe und so weiter, weil

wir haben ja alles da.

Wer soll das machen?

Der Genie.

Der Flasche-Reiben-Flasche.

Nein, aber ich glaube, man darf nicht davon ausgehen,

dass die eigene Wahrheit

die einzige Wahrheit ist.

Aber ich glaube, wenn jeder für sich wissen wird,

was seinem Körper wirklich gut tut,

also es ist immer so ein schleichender Prozess,

dass man

vielleicht immer dicker wird oder

dass sich Krankheiten entwickeln

aus Antibiotika und verseuchten Fleisch

zum Beispiel.

Das sollte einfach

viel leichter erkennbar

sein. Dann würden es die Leute nicht machen.

Und dann hätten

wir im Lebensmittelbereich

wahrscheinlich nicht so große Probleme

und Landwirte würden einen viel größeren

Problem haben in Österreich.

Es würde auch vielleicht andere Probleme

einfacher machen, zu lösen, was jetzt der

Umwelt CO2 angeht.

Transparent eigentlich.

Genau.

Das wäre vielleicht so ein Wunsch,

der relativ am Kern

irgendwo wäre

und der relativ einen großen Impact hat.

Hoffentlich.

Möchtest du noch was sagen dazu oder sonst habe ich noch eine Frage, oder?

Ja, da will ich dich auch gerne was fragen.

Oder du hast da in der Richtung noch etwas zu sagen.

Nein, echt nicht.

Wir sind noch nicht weit von der Küche.

Du hast unseren Podcast nicht gehört,

deswegen weißt du nicht, was ich dir frage, was

nächstes kommt.

Wenn ich jetzt um mich eine Küche in den Kühlschrank

aufmache, kann ich ja dann machen.

Was finde ich da?

Da musst du die Chefeinkäuferin fragen.

Aber wir bemühen uns,

dass wir wirklich, also Gemüse

gibt es nur beim vom Landbauer

Bredl Fleisch gibt es nur, also

Fleisch oben, Fleisch, wir kaufen

wirklich de facto kein Fleisch.

Das ist mir eigentlich ganz bewusst gewesen.

Wir nehmen wirklich nur das Fleisch von uns oben.

Selbstversorgung.

Ja, bis zu einem gewissen Grad vielleicht.

Fleisch und Gemüse?

Fleisch und Gemüse wirst du finden.

Du wirst Käse finden.

Wahrscheinlich vom Billa,

bin ich mir jetzt nicht sicher.

Wir haben leider keinen Käsebauern da.

Aber wenn es in einem Jahr kommen würde,

dann würden wir wahrscheinlich nur Produkte finden,

die wir im eigenen Hofland verkaufen, weil

wir haben recht geiles Sortiment

sammeln gestellt.

Mir würde nichts einfallen, was ich jetzt noch

woanders kaufen müsste.

Du hast da die Connection, da kriegst du Rabatt.

Ich wäre in Naturalien bezahlt, kann man sagen.

Aber ansonsten

wirst du

nicht viel finden,

glaube ich.

Und wenn dann? Shame an Sabine.

Ich kann sie nicht einmal wehren.

Oh, ich weiß die letzte Frage.

Was ist sie denn?

Haben wir noch vergessen, was zu fragen?

Oh, das ist die vorletzte.

Das hätten wir aber vor die zwei

gewusst. Aber haben wir irgendwas vergessen,

was du eigentlich noch unbedingt

loswerden willst, was wir noch gar nicht gesagt haben,

was total wichtig war?

Für den Hörer?

Ich bin ja ganz schlecht im Gendern.

Ja, wie ich auch.

Nein, du.

Scheiß Leiber.

Muss er nicht.

Fühlt dich nicht gezwungen.

Ladet euch die App ab und sagt uns,

was euch gefällt und was euch nicht gefällt.

Direkt dir.

Gut.

Wenn es das war, dann hätte ich jetzt noch

das, was ich gemeint hab mit letzter, was ich so

tendenziell entwickeln kann, als Dings, bla bla bla.

Jetzt mach ich eine absichtliche Pause.

Ich hoffe,

sie haben so viel.

Genau, die Zuhörerinnen

und Zuhörer auch wahrscheinlich.

Aber die letzte Frage, oder das, was ich sage,

hast du jetzt vielleicht noch für den Abschluss

für uns irgendein bedeutungsschweres

Zitat, mit welchem

wir diesen Podcast heute

abschließen können? Ein Gedichterl,

ein Zitaterl, ein Liederl, kannst du aber singen?

Das bei uns daheim

als Bild hängt.

Und was ich auf meinem Oberarm detailliert hab,

und zwar, die Welt lebt vor den Menschen,

die mehr tun, als ihre Pflicht.

Vielen Dank für den Podcast.

Auf Wiederhören.

Danke, Markus.

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