Folge Nr: 288

KI am Bauernhof – Stefan Romstorfer

Pflanzenschutzlisten, Steuererklärungen, Etiketten: Wo KI auf dem Betrieb wirklich hilft.

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Über die Folge:

KI in der Landwirtschaft – nicht am Acker, sondern im Büro: Wie setzt ein Bio-Landwirt KI-Tools im täglichen Arbeitsalltag ein? Darüber habe ich mich mit Stefan Romstorfer von Neuland Bio unterhalten.

Das hier ist die zweite Folge mit Stefan. In der ersten ging es um den Erdnussanbau im Weinviertel und ein KI-gesteuertes Hackgerät. Diesmal haben wir uns seinen ganz alltäglichen Umgang mit KI im Büro vorgenommen, nicht am Acker – hemdsärmelig, praxisnah, ohne Hochglanz.

Stefan ist nicht nur Bio-Landwirt, sondern betreibt in Wien auch eine Web- und Werbeagentur und hat Wirtschaftsinformatik studiert. Das macht ihn zu einem dieser Menschen, die technisch tief genug drin sind, um zu verstehen, was passiert, aber gleichzeitig beide Beine fest am Boden haben. Er zeigt, wie er sich mit KI eine Pflanzenschutzmittelliste erstellt hat, die den neuen rechtlichen Anforderungen entspricht. Wie er Etiketten auf Lebensmittelkonformität prüft. Wie er Fotos hochlädt, um Pflanzenkrankheiten zu erkennen. Und wie KI einen Fehler in seiner Steuererklärung gefunden hat, den der Steuerberater übersehen hatte.

Wir reden aber auch darüber, was KI nicht ist: kein allwissender Freund, kein Ersatz für eigenes Wissen. Und am Ende wird es ein bisschen nachdenklich: Was bedeutet es, wenn uns nach den Händen jetzt auch noch das Denken abgenommen wird? Es sind Impulse und Ideen, keine fertige Anleitung. Wer schon mit KI arbeitet, findet hoffentlich ein paar neue Gedanken. Wer noch nicht angefangen hat, bekommt vielleicht den nötigen Schubs.

Viel Freude beim Reinhören!

00:00:00 Los gehts
Willy fasst die vorige Folge zusammen und gibt einen Ausblick auf die KI-Episode.
00:03:01 Der ChatGPT-Moment
Wann Stefan zum ersten Mal mit KI in Berührung kam und was ihn angefixt hat.
00:08:04 Was ist KI – und was nicht?
KI als Denkpartner, die Grenzen der Maschine und warum man Danke sagt.
00:15:19 Einstieg für Anfänger
Account anlegen, erste Prompts formulieren und die Angst vor dem Start verlieren.
00:21:58 Prompting und Kontext
Warum bessere Eingaben bessere Antworten liefern – und wo die Grenzen sind.
00:30:19 KI am Acker vs. KI im Büro
Autonome Traktoren, Hackgeräte und wo KI in der Landwirtschaft steht.
00:35:05 Praxisbeispiele aus dem Alltag
Pflanzenschutzlisten, Etikettenkontrolle, Krankheitserkennung per Foto.
00:43:29 Direktvermarktung und Textarbeit
Wie KI bei Förderanträgen, Stundenlisten und Arbeitsplanung unterstützt.
00:59:09 Finanzen und Steuererklärungen
KI findet einen Fehler in der Steuererklärung – 15.000 Euro mehr Rückzahlung.
01:07:03 Chancen, Risiken und die Zukunft
Was passiert mit unseren Jobs, wenn uns das Denken abgenommen wird?
01:17:08 Einfach starten
Stefans Appell zum Schluss: Offen sein, dranbleiben, keine Angst haben.

Kurz-Bio Gast:
Stefan Romstorfer ist Bio-Landwirt und Unternehmer aus Auersthal im niederösterreichischen Weinviertel. Gemeinsam mit seinem Bruder Roman bewirtschaftet er einen Ackerbau- und Weinbaubetrieb und baut unter der Marke neuland.bio seit 2016 die ersten Bio-Erdnüsse Österreichs an. Darüber hinaus ist er an der Entwicklung des KI-gesteuerten Hackgeräts VarioChop AI beteiligt, einer Kooperation der Firmen Samo und Ulmanna.

INFOS ZUR FOLGE
neuland.bio (Stefan & Roman Romstorfer, Bio-Erdnüsse aus dem Weinviertel)
www.neuland.bio
neuland.bio auf Instagram
www.instagram.com/neuland.bio.erdnuss
neuland.bio auf Facebook
www.facebook.com/neuland.bio
Samo Maschinenbau (Hackgerät VarioChop, Thomasroith, OÖ)
www.samo-gmbh.at
VarioChop AI Hackgerät (KI-gesteuerte In-Row-Hacktechnik)
www.samo-gmbh.at/hackgeraet-variochop
YouTube-Video zu VariaChop AI (damit man sich auch was vorstellen kann :)
www.youtube.com/watch?v=FTduEZq-BFo
Ulmanna (KI-Kamerasysteme für Hacktechnik, Tschechien)
www.ullmanna.eu
Erste Folge mit Stefan Romstorfer - Erdnüsse aus Österreich
www.bauertothepeople.at/podcast/287


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thx an Jürgen Buchner

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thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle 

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Transcript - KI am Bauernhof – Stefan Romstorfer

Stefan: Dann kommt einmal ein Blödsinn, dann kommt einmal kein Blödsinn und so tut man

Stefan: sich jetzt vorhanden und dann sieht man immer mehr Beispiele,

Stefan: wo man sagt, okay passt, da kann man sich unterstützen und dann

Stefan: kommt der nächste Schritt, wo man sagt, okay passt, warum gebe ich das denn

Stefan: jeden Tag ein oder warum mache ich das dann immer?

Stefan: Das kann man das System ja automatisch schicken, das kennt ja das schon alles.

Stefan: Was das für Chancen sein kann natürlich auch, weil wir können ja viel mehr finden,

Stefan: wir können viel mehr heilen jetzt durch diese Sachen. Aber man muss halt einfach

Stefan: die Gefahren sehen und die Möglichkeiten sehen und das ist halt das Wichtige,

Stefan: dass man beide Sachen sieht.

Willy: Grüße! In der letzten Folge habe ich mich mit dem Stefan Romstorfer von Neuland

Willy: Bio über den Erdnussanbau im Weinviertel und die Entwicklung einer KI-gesteuerten

Willy: Hacke für den Ackerbau unterhalten.

Willy: Ja, und weil der Stefan Wirtschaftsinformatik studiert hat und nebenher auch

Willy: noch eine Web- und Werbeagentur in Wien betreibt, was man jetzt macht,

Willy: wenn der Tag 24 Stunden hat,

Willy: habe ich die Gelegenheit genutzt und mich mit ihm gleich noch über seinen Einsatz

Willy: von KI im landwirtschaftlichen Alltag unterhalten.

Willy: Was könnt ihr euch also von dieser Folge erwarten? In erster Linie Impulse und

Willy: Ideen für euren Einsatz von KI im landwirtschaftlichen Alltag,

Willy: die man dann aber auch leicht auf den allgemeinen Einsatz übertragen kann.

Willy: Für Einsteiger bieten wir quasi einen Erstkontakt zur Nutzung von KI und für die von euch,

Willy: die schon etwas mehr Erfahrung im Umgang mit KI haben, ein paar grundlegende

Willy: Gedanken zur Nutzung von KI, über die man dann gerne auch ein bisschen konstruktiv

Willy: streiten, vulgo diskutieren kann.

Willy: Viel Freude auf jeden Fall beim Reinhören und beim Reinschauen.

Willy: Bist du bereit? Passt, dann starten wir jetzt einfach mit der angekündigten

Willy: Mini-Spezial-Folge zum Thema KI.

Willy: In der ersten Folge haben wir ja über den Einsatz von der KI am Acker gesetzt.

Willy: Und so ein bisschen auf einen Impuls von dir hin habe ich mir jetzt entschlossen.

Willy: Und danke, dass du dir auch noch einmal Zeit nimmst, weil zwei Stunden Podcast,

Willy: was wir heute schon gehabt haben, das hat man dann wahrscheinlich in der letzten Folge hören können.

Willy: Sind auch nicht ganz unanstrengend, aber du schaust echt noch wirklich fit aus.

Willy: Da wird wahrscheinlich im letzten Podcast gesagt, ich schwöre,

Willy: das ist einfach deiner Jugend und dem Unternehmertum geschuldet.

Stefan: Das kann ich nicht oft genug hören.

Willy: Ja, bis zum Schluss der heutigen Folge wäre es noch zwei- bis dreimal sagen.

Willy: Also wir haben geredet über KI am Acker und jetzt möchte ich mit dir einfach

Willy: einmal die Gelegenheit nutzen, weil ich das schon da habe,

Willy: dass wir ganz praktisch quasi hemdhermlich darüber sprechen,

Willy: wie du, du bist ja Unternehmer, Landwirt, du hast es ja auch ein bisschen studiert,

Willy: das Elektronische, wenn man so will.

Stefan: Computer-Dingsbums.

Willy: Computer-Dingsbums. Dass wir einfach einmal reden, wo du als Landwirt KI in

Willy: deinem täglichen Alltag einsetzen kannst.

Willy: Aber bevor wir da jetzt so rein starten und du vielleicht da einfach einmal

Willy: ein paar Beispiele gibst und wir dann diese Beispiele ein bisschen im Detail

Willy: anschauen, wann hast du hast du angefangen, dass du dich in deinem Alltag mit KI beschäftigst?

Willy: Wann hast du das erste Mal gemerkt, dass da was kommt?

Stefan: Naja, also, ich

Stefan: habe das Thema früher gar nicht so, oder habe es immer wieder mal so entfernt

Stefan: mitbekommen gehabt und dann gibt es ja diesen, ich glaube, ob du es auch so

Stefan: kennst, es gibt diesen Chat-GPT-Moment.

Willy: Ja genau, da haben sie dann viel mitgekriegt.

Stefan: Genau, da haben sie dann viel mitgekriegt. Da haben wir wirklich geschaut auf

Stefan: Instagram, du hast es auf einmal

Stefan: ist da was, da geben Leute Fragen ein und es kommen einfach wirklich,

Stefan: wirklich gute Antworten oder irgendeinen Textkorrektur lesen oder irgend sowas

Stefan: und ausbessern von Sachen, das funktioniert einfach.

Stefan: Und das war echt, das kann ich mich noch total erinnern, das war so,

Stefan: das stimmt nicht, das gibt es nicht, so ungefähr.

Stefan: Gott, wie gesagt, doch in dem ganzen IT-Bubble-Ding, seit jetzt eben,

Stefan: Visual Informatik studiert, aber halt eben, seit ich denken kann,

Stefan: eigentlich mich aufgehalten und sehr viel auch immer

Stefan: mit dem, den man in der Freizeit auseinandergesetzt hat und mich interessiert

Stefan: hat und dann gibt es das und dieser JetGPT-Moment war auch mein Moment,

Stefan: den historisch ernähnt, ich glaube, das war 2020, war es 2020?

Stefan: November 2020, glaube ich, war es. Echt?

Willy: Wahnsinn.

Stefan: Es war, glaube ich, das erste Corona oder so. oder 2019 sogar noch. Irgend so etwas war es.

Stefan: Und das hat mich dann auch ein bisschen angefixt gehabt, dann habe ich halt eben

Stefan: Wie alle ein bisschen damit herumgespielt, mal Texte, Korrektur gelesen und

Stefan: bla bla bla und Texte geschrieben.

Stefan: Ich habe vorhin schon geredet, eben eine Marketingagentur, das ist halt auch

Stefan: sehr hilfreich und dort ein bisschen Text für Social Media, auch für die Erdnüsse

Stefan: und halt so einfach herumgespielt.

Stefan: Und ja, es hat mich dann irgendwie eigentlich eh angefixt gehabt, das ganze Thema und

Stefan: ja, jetzt würde ich wirklich sagen, dass ich das halt mehr als täglich verwende

Stefan: und man wirklich enorm viel Arbeit abnimmt und im Endeffekt wirklich sehr meinen Alltag unterstützt.

Willy: Aber das heißt, vor diesem JGPD-Moment, also in dem Wirtschaftsinformatikstudium,

Willy: war das da schon so diese neuronalen Netze und was da alles zusammenhängt?

Stefan: Nein, gar nichts.

Willy: Also es ist wirklich so einer breiteren, auch technisch versierten Öffentlichkeit,

Willy: wirklich erst mit diesem...

Stefan: Hat es halt so dieses Thema KI schon ein bisschen mitbekommen,

Stefan: aber jetzt neuronale Netzwerke und generative KI und Machine Learning und bla bla bla.

Stefan: Also für mich nicht wirklich jetzt so, wenn man jetzt ein bisschen mit einem

Stefan: Nachher drauf schaut, kennt man, hätte man vielleicht öfter schon mal gesehen

Stefan: gehabt, so wie eigentlich Bitcoin, weil eigentlich habe ich es dann eh schon

Stefan: irgendwann überklärt gehabt und blablabla, so wie man dann auch nachher darüber geredet hat.

Stefan: Aber nein, war eigentlich wirklich, glaube ich, wirklich ganz stark,

Stefan: letztens erst ein Podcast darüber gehört hat, das war wirklich

Stefan: dieser...

Willy: Dieser Chat über die... Und da war es auch ein Chat für.

Stefan: Die ganze Welt, diese ganze Welt wachgerüttelt hat zu dem Thema.

Stefan: Obwohl das ja eigentlich nur ein Seitprodukt war, das war nur ein Spaß der Entwickler

Stefan: im Endeffekt sozusagen, um ein bisschen Zugang zu geben und eigentlich noch

Stefan: ein internes Tool geplant gewesen und so.

Stefan: Und dann war halt einfach dieser, das ist halt oft so dieser Use Case,

Stefan: wie man halt sagt, dieser Anwendungsfall, der halt dann eine große Tür aufgemacht hat.

Willy: Jetzt klingt es logisch, dass das so funktioniert, weil im Prinzip,

Willy: so war die das jetzt in der Recherche, Chat-GPT, das Sprachmodell,

Willy: das Large Language Model, wie es so heißt, das ist ein GPT.

Stefan: Genau.

Willy: Und Chat-GPT ist nur der Chat mit dem GPT.

Stefan: Genau.

Willy: Das Chat-Fenster. Und das war im Prinzip, das ist das, was so allgemein aus

Willy: Chatty hierzu geht. Also eigentlich benennt man das Tool und nicht das Sprachmodell

Willy: im Hintergrund. Und die Firma dahinter ist Open AI. Open AI, genau.

Stefan: Aber ja, deswegen hat es so einen depperten Namen, weil es einfach nie geplant

Stefan: war, dass das diese Enormität, diese Monsorität annimmt.

Willy: Ja, ja. Ich finde, das spart man jetzt, ich würde gerade lustig machen über

Willy: meinen eigenen Namen, der war geplant, den Namen finde ich auch deppert.

Stefan: Da gibt es auch nichts dafür.

Willy: Wilhelm.

Stefan: Ja, kann sein.

Willy: Aber ja, jetzt ist mir das besser gefällt. Mehr schmeckt mir aber auch bitter,

Willy: muss ich sagen, aber das hat jetzt mit dem Thema gar nichts zu tun.

Willy: Wie würdest du KI mit deinen Worten beschreiben?

Stefan: Weil ich glaube, man muss einmal sehen, was KI ist, was vielleicht KI auch nicht

Stefan: ist, was vielleicht auch viele den Begriff KI hineininterpretieren.

Stefan: KI im vielleicht ganz allgemeinen Sinne ist einfach, dass der Computer selbstständig

Stefan: denkt. Ich würde das einmal ganz klar sagen.

Stefan: Fühle dann glaube ich dann in KI-Sachen, also keine KI-Sachen,

Stefan: sondern eine in Arbeits-Elect oder wie immer.

Stefan: Aber glaube ich, KI ist einmal im Sinne, okay, ich habe da wirklich einen Partner,

Stefan: so sehe ich es, der gemeinsam mit mir über Dinge nachdenkt.

Willy: Gemeinsames Nachdenken mit einem technischen Gegenüber. Genau. Genau.

Stefan: Und

Stefan: so wird es immer ganz allgemein sein.

Willy: Ich habe mir nämlich genau die Frage als nächstes aufgeschrieben,

Willy: was ist KI und was ist KI nicht?

Willy: Und worauf bist du da so im Laufe der Zeit draufgekommen? Ich habe mir dann

Willy: aufgeschrieben, ich habe mir oft zu Diskussionen mit mir selber geführt,

Willy: oder innere Monologe sind es in dem Fall hoffentlich, sage ich jetzt Danke oder nicht?

Willy: Bin ich jetzt bei du mit dem Ding oder nicht?

Willy: Also wie schreibe ich es an und bedanke mich am Endform-Prompt oder sowas,

Willy: dass ich Antwort kriege? Schreib mir dann Danke, wie es das Normales im Chat

Willy: ja auch macht. Das ist mir so im Sinn gekommen, so beim drüber nachdenken.

Willy: Was ist dir so im Laufe der Jahre drauf gekommen, das ist es?

Willy: Und was waren so deine Haarmomenten? Okay, das ist es jetzt eigentlich auch nicht.

Stefan: Ähm, boah, also die, oder wie meint es genau, die Frage mit was?

Willy: Also ich bin zum Beispiel mit der Zeit draufgekommen, dass ein Dialog,

Willy: es ist kein Gesprächspartner in dem Sinne.

Willy: Es ist kein richtiger Gesprächspartner, es rät er nach dem Maul.

Willy: Also man muss sich irgendwann mal klar sein, dass es eine Maschine ist,

Willy: die nach Wahrscheinlichkeiten operiert.

Willy: Und da gibt es so spannende YouTube-Videos, wenn ich es finde,

Willy: verlinke ich es gerne in den Shownotes, wo du einfach siehst, diese großen

Willy: Räume im Endeffekt, wo es die ganzen Worte, oder die Tokens,

Willy: das sind nicht ganze Worte, sondern Tokens, also Teile von Worten im Endeffekt,

Willy: aufgespannt haben und die rechnen einfach nur für diesen riesengroßen Raum

Willy: die Wahrscheinlichkeiten, was auf das drauf folgen sollte.

Willy: Da ist kein, man gibt dem Ding Intelligenz, man schreibt ihm so menschliche

Willy: Eigenschaften zu und deswegen sagt man dann ein Danke, glaube ich, weißt du?

Stefan: Ja.

Willy: Weil man so glaubt, man redet mit wem. Und du kommst dann mit und sagst,

Willy: es redet voll nach dem Maul und es redet auf völligen Scheiß.

Willy: Es ist so affirmativ ein bisschen. Es bestätigt immer das, was du sagen willst.

Willy: Und am Anfang war das total schön. Und nach fünf Jahren Power-Using,

Willy: glaube ich, was das bei mir inzwischen auch schon ist, geht es mir maximal auf den Sack.

Willy: Ich unterhalte mich jetzt nicht mehr so mit dem. Es hat eine Menschlichkeit

Willy: verloren, die es nie gehabt hat eigentlich. Das ist das zum Beispiel.

Stefan: Ich glaube, es kommt davon, wie man es sieht. Ich glaube, ich sehe es wirklich

Stefan: als einen Partner, mit dem ich Gedanken austausche und der

Stefan: der eben mit mir gemeinsam an Dingen arbeitet. Aber wie gesagt, das ist ein guter Punkt.

Stefan: Ich weiß halt immer im Hinterkopf die technischen Belangen vor dem.

Stefan: Wie du sagst, es ist ein Ding, es ist berechnet von die Wahrscheinlichkeit von

Stefan: Wort zu Wort, was jetzt am meisten Sinn macht.

Stefan: Ich glaube, dann gibt es eben auch viele Menschen, die das vielleicht auch anders zeigen.

Stefan: Ich glaube auch dieses Danke, es kommt viel für Empathie daher,

Stefan: weil ich halt einfach dann wie jemanden, das halt einfach mich

Stefan: persönlich anspricht oder meine Emotionen anspricht, dann entwickle ich Empathie

Stefan: und dann sage ich halt Dankeschön, sondern ist die Unterscheidung ganz schwierig

Stefan: oder dass halt, es kommt halt zur Diskussion halt dann natürlich auch,

Stefan: dass die Menschen in einen Chatbot verlieben und

Stefan: und so Sachen, was halt einerseits absolut crazy ist, aber andererseits halt auch wieder nett.

Willy: Weil es möglich ist.

Stefan: Ja, sicher, weil

Stefan: Man hat halt einfach jemanden, dem man viel schneller Dinge anvertraut,

Stefan: als wenn man jemandem persönlich etwas anvertraut.

Stefan: Aus vielen Gründen heraus, aber sicher auch was, weil er halt einfach immer

Stefan: Ja sagt und du hast eh recht so oft.

Stefan: Aber ja, ich glaube, das ist halt wichtig, dass man sich deswegen dessen auch

Stefan: bewusst ist, mit was man da gegenüber zu tun hat, um den auch richtig zu deuten,

Stefan: richtig zu sehen und ihn auch richtig zu verwenden im Endeffekt, dass man das versteht.

Willy: Hat sich dein Verhältnis zu deiner KI über die Jahre verändert?

Stefan: Also man muss ganz klar auch sagen, dass die Modelle einfach von K-Vergleichs

Stefan: sind also wirklich kein Vergleich sein von vor ich sage

Willy: Es so seitdem.

Stefan: Also das damals was heute ist, sind einfach Welten dazwischen Welten,

Stefan: also ich sage selbst sogar

Stefan: das was vor einem Jahr war was vor heute ist, ist nicht mehr zum Vergleichen,

Stefan: also das was jetzt in den letzten drei, vier Monate, also eigentlich seit Anfang 2026 passiert ist ist

Stefan: 100x zu dem was vorher war von den Modellen her, wie gut sie sind, wie gut sie arbeiten.

Stefan: Deswegen ist es wirklich schwer zu sagen, wie was für Verhältnisse habe ich

Stefan: gehabt, bevor war es plakativ klar, dass das,

Stefan: wo die Grenzen sind und was es machen kann, wie gut es es machen kann und auch

Stefan: der Einsatz recht abgesteckt war, weil ich einfach gewisse Grenzen gehabt habe.

Stefan: Sei es jetzt keine Grenzen vom Modell her, aber Grenzen von der Umwelt des Modells her.

Stefan: Und das hat sich halt massiv geändert. Das, was das Modell kann,

Willy: Auf was es zugreifen kann.

Stefan: Genau, deswegen kann ich es ganz so beantworten, weil halt einfach jetzt das

Stefan: wirkliche Power-Using, das wirkliche

Stefan: ich kann jetzt auch da sitzen und jemanden anderen davor erzählen und meine

Stefan: Sachen erzählen, macht halt wirklich Sinn erst seit Anfang 2026.

Stefan: Und das ist einerseits super, aber halt eben auch

Stefan: beängstigend, wie schnell es eigentlich geht.

Stefan: Und wenn wir halt in dieser Geschwindigkeit weiter tun und das hat immer so

Stefan: schnell besser, wie es jetzt besser wird, ist das auch ein Wahnsinn.

Willy: Verliert man da, hast du den Eindruck, dass Menschen, die jetzt noch gar nicht

Willy: eingestiegen sind in das Thema, die das nur so für die Distanz sehen,

Willy: dass die da überhaupt noch die Möglichkeit haben, dann auf dieses Boot aufzuspringen?

Willy: Also es sind die moderneren Modelle, die jetzt neu wieder da sind.

Willy: Die bauen ja alle von der Logik hier auf. Und wenn du von Anfang an dabei warst,

Willy: dann wächst, zumindest auch so aus geistiges Noggerpatzel, wie das,

Willy: was ja technisch interessiert ist, wächst halt so ein bisschen mit und du kriegst

Willy: so ein bisschen den Flow mit, wie man halt dort beiwächst.

Willy: Kann man da später noch einsteigen oder besteht da aus deiner Sicht die Gefahr,

Willy: dass man da den Anschluss Ich glaube.

Stefan: Man kann auf jeden Fall später einsteigen.

Stefan: Das Wichtigste ist einfach eine Offenheit, also das ist Um und Auf.

Willy: Open AI muss man sein. Open, open, open, open.

Stefan: Open zur AI. Ja, genau. Also definitiv, man muss offen auf die Dinge zugehen,

Stefan: man muss mit wachen Auges das machen, man muss selber mein Hirn einschalten,

Stefan: wenn man damit arbeitet.

Stefan: Und Schritt für Schritt einfach bei einem kleinen Ding anfangen und sei es,

Stefan: dass man jeden Tag guten Morgen sagt und dann einfach einmal,

Stefan: hey, wie war denn irgendwas?

Stefan: Oder einmal schreiben wir die E-Mail um. Ganz der klassische Ding,

Stefan: ich habe die E-Mail und da bin ich der Best-User dafür, weil ich habe nicht

Stefan: immer sonst immer einen Film für einen Deutsch gehabt, so ungefähr.

Stefan: Das hört sich einfach hart, was ich schreibe.

Willy: Das merkt jeder, wenn du mit KI schreibst, merkt es.

Stefan: Genau, mittlerweile nicht mehr, weil ich so viel mit KI schreibe.

Stefan: Aber das ist einfach Katastrophen. Und das habe ich nicht zusammengebracht in

Stefan: den letzten Jahren, dass das halbwegs besser klingt. Und dann auch nicht solche

Stefan: Sachen sind schon wichtig, dass man einfach sich

Stefan: sukzessiv mit dem Thema anordnet und dass man einfach wirklich,

Stefan: und das merke ich halt, es ist schwierig jetzt, ich rede jetzt eben einerseits

Stefan: persönlich, aber auch aus dem geschäftlichen Kontext

Stefan: heraus, dass man halt einfach auch, wenn man jetzt geschäftlich ist,

Stefan: wenn man jetzt als Unternehmer oder Landwirt, weil

Stefan: die Grenze eh fließend,

Stefan: da einfach auch eine Offenheit habe, was ich mit dem System machen kann,

Stefan: was ich vielleicht auslagern kann, was ich nicht machen kann,

Stefan: habe und ich glaube, dann kann man da jederzeit noch einsteigen und dabei sein.

Willy: Wenn ich halt,

Willy: das mit damit noch nicht beschäftige, schon irgendwann mal JGPT gehabt,

Willy: dann habe ich vielleicht schon mal eine Frage gestellt oder sowas,

Willy: aber wirklich so eigentlich nur wenig Touchpoints damit.

Willy: Was ist so die Grundvoraussetzung, was muss ich wissen und was muss ich mir

Willy: am Anfang anschauen, was muss ich mir runterladen, etc., damit ich in dieses

Willy: Thema einfach mal sinnvoll einsteigen kann.

Stefan: Also wenn man mal simpel einsteigen kann, meiner Meinung nach,

Stefan: ist halt sich einmal klassisch JetGPT-Account machen.

Willy: Also du wirst für die Modelle JetGPT?

Stefan: Nein, also ich wollte jetzt klassisch sagen, also ich bin mittlerweile eigentlich

Stefan: fast ausschließlich über Entropic, also über Cloud.

Willy: Also Cloud ist wieder das Chatfenster, wenn man so sagt, oder die Umgebung.

Stefan: Genau, und das Sprachmodell von denen gibt es jetzt zum Beispiel Fabio 5 oder Opus oder Sonnet.

Stefan: Aber ja, mein Zugang wäre jetzt eben, machen wir einen Chat-GPD-Account oder

Stefan: irgendeinen anderen. Jetzt da zum Beispiel, mein Favorit zur Zeit ist einfach Cloud.

Stefan: Im Endeffekt machen wir einen Account. Und dann fangen wir Ich schreibe mir

Stefan: Hallo rein, ich schreibe mir diese E-Mail, kannst du mir die umschreiben.

Stefan: Ich habe vielleicht auch Gedanken zu meinem Geschäft, was auch immer.

Stefan: Ich verdiene kein Geld mit meinen Produkten, kannst du mal, was ist da,

Stefan: was kannst du mir empfehlen, einfach ein bisschen jemanden am Partner zu haben,

Stefan: mit dem einfach einmal Gedanken austauscht.

Stefan: So würde ich eigentlich einmal an das Ganze herangehen, dass man einfach wirklich

Stefan: den als Geschäftspartner sieht, wenn man jetzt im Business-Kontext bleibt.

Willy: Jetzt sitzt du vor diesem Entropic, also vor Cloud, vor ChatGPT,

Willy: also vor dem Chat-Fenster, Gemini heißt es von Google, Perplexity ist auch wieder was anderes.

Willy: Es gibt viele so Anbieter, die sind meistens leider OS-Anbieter.

Willy: Es gibt einen großen, glaube ich, aus Europa, aus Frankreich, den fast keiner nutzt.

Willy: Ich auch nicht, aber das ist der Größte. Mir fällt jetzt gerade das Ding nicht,

Willy: da ist es wurscht. Hätte ich mir vorbereiten können.

Willy: Ganz egal, du sitzt davor und da ist diese Eingabezeile. Meistens.

Willy: Darunter steht dann noch irgendwie alle Möglichkeiten, was du anklicken kannst.

Willy: Generiere mir ein Bild oder du mir dieses.

Willy: Aber du hast dieses Chatfenster. ins Chatfenster schreibst du rein,

Willy: viele kennen das von Google verstehe ich eine Frage, keine Ahnung ich suche

Willy: Erdnüsse gebe ich ein Erdnüsse Bio Weinviertel und im Idealfall komme ich dann zu dir,

Willy: wie nutze ich dieses Chatfenster, wenn ich jetzt ein ChatGPT vor mir habe.

Stefan: Du meinst wie strukturiert

Willy: Vielleicht genau, wenn man es jetzt vergleich macht mit Google oder so.

Willy: Google habe ich ja Stichwörter eingeben, meistens oder sowas.

Willy: Jetzt switche ich rüber, weil die meisten werden von Google kommen und das Chat-Fernste

Willy: mit der Eingabe, das ist von der Visualität her ähnlich wie das,

Willy: was man von Google kennt.

Willy: Aber jetzt ist es eigentlich ganz was anderes, obwohl es sehr, sehr ähnlich aussieht.

Stefan: Also man muss sich bewusst machen, dass es eben keine Suche ist,

Stefan: dass ich mit dem eigentlich reden kann, wie mit einer echten Person.

Stefan: Wie wenn ich mit einer echten Person rede, das heißt, was ich vielleicht empfehlen

Stefan: kann, bin mir das jetzt sicher, ob es die Web-Version hat oder nur dann die

Stefan: stationäre, aber dass ich einfach Mikrofon aktiviere, dass ich wirklich mit

Stefan: ihm rede und dann schreibt er eh einen Text hin, wo ich spreche.

Stefan: Das heißt, das fühlt sich für mich natürlicher an.

Willy: Funktioniert auch mit Dialekt inzwischen.

Stefan: Ja, es funktioniert wirklich. Kommt auch mit Dialekt drauf an. Wie grüßt du Fadelberg?

Willy: Ich weiß es nicht, aber...

Stefan: Fadelberg-Risch ist wahrscheinlich... Das sprengt dann die KI, die Grenzen der KI.

Willy: Fadelberg hat die KI zerstört.

Stefan: Da ist mir klar,

Willy: Abhörsicher ist zumindest. Abhörsicher ist es. Datenschutz ist gegeben.

Stefan: Definitiv. aber genau, man kann da wirklich

Stefan: voll mit dem normal reden und A, das ist vielleicht allgemein wichtig,

Stefan: je mehr Kontext ich dem Ding gebe, je mehr ich dem erzähle, je mehr ich dem

Stefan: schreibe, desto besser kann er auf meine individuellen Sachen eingehen

Stefan: desto besser kann er auf meine individuellen Sachen wie gesagt,

Stefan: das differenziert gar nicht persönlich oder Ding je nachdem,

Stefan: ob ich jetzt über etwas Persönliches mit einem reden will oder oder halt eben geschäftlich.

Stefan: Das ist, glaube ich, das Wichtige, dass man sich vor Augen halten soll.

Stefan: Und da startet man einfach.

Stefan: Und wenn es einmal nur ein halberter Satz ist, und dann kommt es ja in einen

Stefan: Flow hinein und dann merkt man mehr, okay, wie reagiert er, wie reagiere ich.

Stefan: Und so mal einfach, wie gesagt, wie wahrscheinlich von allen unseren ersten

Stefan: Google-Anfragen schief ausgeschaut haben und vielleicht nicht die Erfolge gebracht

Stefan: haben, die wir uns gewünscht haben.

Stefan: So ist es da auch definitiv.

Willy: Also je besser, je genauer man das beschreibt, also im Prinzip das,

Willy: was man da reinschreibt, das ist jetzt wieder eines der Fremdworte, oder?

Willy: Das Prompten. Ich meine Prompt, also Prompt ist ja, glaube ich, Eingabe auf Deutsch.

Willy: Und je detaillierter du beschreibst, was du willst, desto besser ist das Angebot

Willy: oder die Antwort, was du dann zurückgibst. und sagst, ich habe ein Problem mit

Willy: meinen Produkten und nicht dazuschreibst, dass es Erdnüsse sind,

Willy: Bio-Erdnüsse sind, was genau das Problem ist,

Willy: für welche Problem du jetzt aus welcher Perspektive eine Antwort brauchst.

Willy: Je genauer du das beschreibst, desto eher kriegst du die Antwort, die du... Genau.

Stefan: Das ist, glaube ich, ganz wichtig und es ist

Stefan: zählt zu allem, was wir jetzt reden, dass je mehr Kontext dieses Modell hat,

Stefan: je mehr der, das ist natürlich schwierig, wie viel will ich von meinen Informationen

Stefan: hergeben, wie viel bin ich bereit, dass der was in

Stefan: Amerika guter Vertrauen, ich halt jetzt entroppe ich noch ein bisschen mehr

Stefan: als allen anderen, obwohl es wahrscheinlich auch die Vertrauen ist.

Willy: Es ist eher die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Stefan: Diesen irgendeinen Tod muss man halt sterben und ich habe mich halt dafür entschieden,

Stefan: es ist halt jetzt so, zur Zeit, da können wir nachher noch gerne ein bisschen drüber plaudern,

Stefan: Aber je mehr der über mich weiß, je mehr Kontext der hat, desto,

Stefan: und das ist wirklich enorm, wie viel besser der ist, wenn ich nicht nur sage,

Stefan: hey, ich habe ein Problem, wie verkaufe ich mehr Bio-Erdnis,

Stefan: sondern was, ich bin aus Österreich, ich habe so viele Hektar abgebaut,

Stefan: ich tue in diese Region schon hinverkaufen, blablabla, desto besser werden die Antworten.

Willy: Genau, das Prompting. Und zusätzlich kann man natürlich alle möglichen Dokumente

Willy: hochladen und, und, und, und das halt füttern mit.

Willy: Und ich glaube, diese Funktion, die du meinst, das Gedächtnis,

Willy: manche Modelle gibt es dann bei den Einstellungen, gibt es ja immer wieder die

Willy: Möglichkeit, dass man das Gedächtnis aktiviert oder dass man es deaktiviert,

Willy: ob sich halt dein Gegenüber, die KI, halt dann Informationen über dich merkt

Willy: und dann auf Basis dessen, was es halt gemerkt hat, Gedächtnis, halt Antworten gibt.

Willy: Und das kann man wollen oder das kann man nicht wollen. Aber das sind halt dann,

Willy: Fragen des Gusto, Fragen der Datensicherheit, moralische Vorgestellungen.

Stefan: Jeder muss das eh für sich selber entscheiden.

Willy: Alles können wir natürlich da jetzt nicht besprechen. Es soll auch wirklich

Willy: nur mal zur Einführung dienen.

Willy: Was ich spannend gefunden habe, bevor wir dann in den Einsatz gehen,

Willy: du hast ja auch eine Web- und eine Werbeagentur. Wir haben ganz kurz in der

Willy: anderen Folge darüber geredet.

Willy: Strike, glaube ich, heißt die. Und ganz spannend, was ich habe gefunden,

Willy: ihr habt ein Produkt, das heißt Website in einer Woche. Mhm.

Willy: Und habt dort, schreibt selber, machst die Website, baust die eigentlich mit

Willy: KI und habt eine Open Prompt Policy.

Willy: Also ihr stellt dann nicht nur den Code von der Website zur Verfügung,

Willy: sondern schreibt da die Prompts dazu, was ihr dafür verwendet habt, oder?

Stefan: Es ist eher so, dass wir einfach offenes Kommunizieren. Also wir haben mittlerweile

Stefan: wirklich gesehen und das hätte ich im Oktober

Stefan: 2025 noch nicht so gesagt, aber seit März 2026 oder sowas ist das halt wirklich

Stefan: so gut geworden und so viel besser geworden, dass das einfach...

Stefan: Nicht dafür steht, wenn wir vorhand eine Website bauen,

Stefan: zu dem, wie gut das System das macht und wir sozusagen mit unserem Know-how

Stefan: die füttern und die unterstützen und gemeinsam auch mit der das machen,

Stefan: wie schneller wir sind, wie viel besser der Output ist und wie viel effektiver

Stefan: wir im Endeffekt sind und dadurch einfach und so denke ich immer,

Stefan: es geht immer um das Ziel für den Kunden und das Ziel für den Kunden ist,

Stefan: wer gesagt hat, der hat einen Angriff, der will mir Produkte verkaufen, Punkt.

Stefan: Und dabei Kundenvertrauen haben und sympathisch rüberkommen, sage ich mal.

Stefan: Und dieses Ziel erreicht einfach viel einfacher damit.

Stefan: Da ist natürlich einerseits Know-how für uns drinnen, wie wir mit den Systemen

Stefan: umgehen. Da ist Know-how, wie man sowas macht.

Stefan: Aber ich glaube eher, dass wenn wir einfach da das teilen,

Stefan: dass der Kundennutzen noch viel größer ist und die uns mehr vertrauen,

Stefan: wenn wir einfach das alles offen kommunizieren und das sehen wir auch,

Stefan: dass das eigentlich gut funktioniert.

Willy: Du bist eigentlich so ein bisschen gezwungen an der Entwicklung,

Willy: weil wenn du nicht mitgehst, dann sind alle anderen schneller.

Stefan: Also gerade

Stefan: in dem Thema Webprogrammieren usw., also Entropic selber schreibt den Code für

Stefan: eine eigene Software zu 100% oder 99%, schreibt nur mehr die KI.

Stefan: Der Head-Entwickler von Entropic hat seit Monaten keine einzige Codezeile mehr geschrieben.

Willy: Das ist nur noch Vibe-Coding, wenn man das dann nennt, dass man Programme programmieren

Willy: lässt. Das ist nur noch überwacht.

Stefan: Genau, und das ist einfach auch

Stefan: Das hat er vor drei Monaten gesagt, das ist jetzt nochmal viel, viel besser geworden.

Stefan: Und das ist halt wirklich ein Wahnsinn. Und ja, sich selber,

Stefan: ich habe Sachen nachgebaut für Kunden, Shops, die jetzt x-fach besser funktionieren.

Stefan: Das hat Zehntausende Euro gekostet und das war wirklich...

Willy: Das war schon eine Arbeit, musst du das sagen.

Stefan: Genau, war nur sicher.

Willy: War es ein Wert?

Stefan: Genau, und deswegen muss man natürlich überlegen, wie... Aber da muss man überlegen,

Stefan: wie verrechnen wir in der Zukunft auch solche Sachen,

Stefan: weil einfach Stunden, dann muss man eben ergebnisorientierter verrechnen oder

Stefan: wie immer das halt man dann macht.

Stefan: Aber man kann das einfach nicht sagen, okay, mach so weiter wie besser.

Stefan: Das ist einfach nicht. Das ist vorbei, oder? Das ist vorbei,

Stefan: muss man ganz ehrlich sagen. Und jeder, der das nicht sieht,

Stefan: wird auf der Strecke bleiben. Punkt.

Willy: Und das würdest du sagen, weil du jetzt reden wir noch ganz kurz über Werbeagenturen,

Willy: und Webagenturen, das geht da flächendeckend.

Stefan: Meiner Meinung nach ja.

Willy: Außer irgendwo ganz high-end, du willst halt den Namen kaufen.

Stefan: Ja, es gibt überall diese Nische, diese Sachen und das passt da und wie gesagt,

Stefan: wir machen eine Woche jetzt nicht nur KI, sondern halt andere Sachen auch,

Stefan: weil es jetzt noch nicht dazusteht und der richtige Zeitpunkt ist,

Stefan: umzustehen und so weiter.

Stefan: Das passt da gut und das hat auch seine Daseinsberechtigung.

Stefan: Aber es ist so angesagt, wir sind am Anfang und dieser Anfang ist schon so,

Stefan: was man meist so ein bisschen hopp gehen sollte, ist halt jetzt schon so.

Willy: Ja, das ist nicht linear, das geht nicht so stetig dahin, die Entwicklung,

Willy: sondern die wird mit jedem Schritt doppelt so schnell wie vorher. Ja, genau.

Willy: Und da musst du halt ständig neue mitadaptieren, das finde ich so spannend.

Willy: Gleichzeitig finde ich es aber so,

Willy: Ich, aus meiner Sicht, extrem anstrengend fürs Hirn, weil du die Idee,

Willy: die du heute gehabt hast, mit der du morgen was machen kannst,

Willy: ist morgen schon wieder dreifach veraltet und du musst eigentlich,

Willy: du kommst mit dem Nachdenken über das, was du damit machen kannst, nimm mal hinten nach.

Willy: Ja, genau. Was im Endeffekt auch so führt, dass du gar nichts mehr machst und

Willy: nichts mehr weitergeht. Also ich weiß nicht, wie man mit der Geschwindigkeit

Willy: umgehen kann, dass was Produktives teilweise dabei rauskommt.

Stefan: Nein, ich glaube, ich habe die Idea Economy mittlerweile oder so,

Stefan: weil es gibt keine Grenzen. Das ist die einzige Grenze.

Willy: Deine Imaginationsfähigkeit.

Stefan: Das ist sicher sehr spezifisch, weil im Programmieren, im Web,

Stefan: in diesem Software-Sektor, weil das wirklich gerade Hardcore,

Stefan: diese Disruption erlebt.

Stefan: Ja, aber das wird überall so passieren. Das ist jetzt mal der Anfang.

Stefan: Und die anderen Bereiche merken es ja jetzt schon.

Stefan: Aber das ist eine gute Blaupause für alles andere. In der Firma haben wir auch

Stefan: wirklich wöchentlich gehabt, okay, was hast du mit der KI gemacht?

Stefan: Was hat wer anderer gemacht? Dass wir voneinander gelernt haben.

Stefan: Weil einfach die Entwicklung so, so schnell war, dass wir alle voneinander gelernt

Stefan: haben, okay, was geht jetzt schon, was geht nicht? Was sind die Grenzen?

Stefan: Wo ist keine Grenze? Was können wir adaptieren? Was macht kein Sinn?

Stefan: Was macht Sinn? Und so weiter.

Willy: Wow.

Stefan: Nein, es ist gerade in der Branche wirklich crazy, aber es ist ein guter Wachrüttler.

Willy: Inwieweit denkst du, ist die Entwicklung in der Landwirtschaft schon angekommen?

Stefan: Also noch nicht so stark. Ich glaube, ich muss da differenzieren in der Landwirtschaft

Stefan: am Acker und in der Landwirtschaft im Büro,

Stefan: würde ich sehen, diese zwei Unterscheidungen.

Stefan: Am Acker gibt es natürlich zum Beispiel unser KI-Hackgerät, wobei halt da auch,

Stefan: sag ich mal, die KI ja vorher passiert, also mit der Generierung der Modelle für die Pflanze

Stefan: und da hat aber noch sehr viel, also das ist die

Stefan: Da ist immer noch eine

Stefan: starke Zusammenarbeit zwischen KI und Technik.

Stefan: Also da wird es, wenn es programmieren ist, programmieren. Da haut man,

Stefan: ich sage, ich will eine fertige Website haben, dann schickt er mir eine fertige

Stefan: Website, die kann ich hochladen und die funktioniert.

Stefan: Aber in der Lammstadt ist es immer noch, okay, am Acker ist es das,

Stefan: ich muss ja das, was ich als KI habe oder was ich mache, ist ja eingebettet in ein großes Ganzes.

Stefan: Deswegen jetzt habe ich die Frage, was ist KI und was ist KKI?

Stefan: Ich glaube, da verschwimmen die Sachen, da wird halt oft über KI am Acker dann

Stefan: geredet, wenn zum Beispiel bei Eckexid über den Acker fährt,

Stefan: der einfach ein autonomer Traktor ist.

Willy: Eckexid, das weiß jetzt jeder, was das ist, oder?

Stefan: Also, sorry, ein selbstraubter Traktor, so ein selbstfahrender Traktor.

Willy: In der Landwirtschaft wird es jeder kennen, oder? Eckexid?

Stefan: Wahrscheinlich. Fühle, Fühle, Fühle, Fühle, genau.

Stefan: Und ist einfach im Endeffekt ein selbstfahrender Traktor, der hat sicher einen

Stefan: gewissen Anteil der KI, aber ist jetzt da eher wahrscheinlich eher Meisterwerk

Stefan: in Richtung von Sensoren, autonomen Systemen, bla bla bla.

Stefan: Das heißt, der Begriff KI wird da jetzt sehr viel reingeworfen,

Stefan: was auch okay ist, weil ich finde, der Begriff macht vieles auf und dass man

Stefan: sich damit beschäftigt, das passt meiner Meinung nach dann eh gut,

Stefan: wenn es noch einen kleinen Anteil hat.

Stefan: Ja, aber deswegen, wenn man so sieht, KI im Acker, jetzt allein nicht für mich

Stefan: als Landwirt, ich habe ja

Stefan: eben mit unserer Inro-Hacker mit KI, definitiv einen riesigen Nutzen,

Stefan: die einfach auch die Bilderkennung vorher nie so gut werden könnte,

Stefan: ohne die Generierung der Muster durch KI, weil es einfach viel flexibler ist

Stefan: und viel mehr mitdenken kann und antizipieren kann.

Willy: Die Bildgebung, die Verfahren hat es ja vorher auch schon gegeben.

Stefan: Genau, wie das Gerät, das wir vorgehabt haben, das einfach nur Plattformen erkannt

Stefan: hat und ein bisschen Farben differenzieren.

Stefan: Plattformen sehr grob erkennt und hauptsächlich Farben unterscheiden.

Stefan: Und jetzt bin ich wirklich in ein Vielfaches von Schattierungen an Plattformen

Stefan: und die Größe und der Winkel und bla bla bla und das ist halt alles mit reingeht.

Stefan: Das ist schon mal ein riesen Nutzen in der Landwirtschaft, also halt eben Unkrautkontrolle.

Stefan: Was einfach wirklich enorme, enorme Sachen an Arbeitszeit und auch an Kopf,

Stefan: wie man reduzieren kann. Dann gibt es eben Sachen wie autonome Traktoren.

Stefan: Was, glaube ich, gut, für viele österreichische nicht so interessant ist.

Stefan: Noch nicht. Aber auch, genau, ich sage vielleicht wirklich noch nicht.

Stefan: Das ist halt jetzt eher das, was für die größeren Felder ist,

Stefan: weil bei uns halt das, und das kennen halt ihr aus der Praxis,

Stefan: wie viele das Umstellen dieser Dinge halt dann intensiver ist und mehr Zeit

Stefan: kostet, als dass wir halt die wirklich am Acker fahren.

Stefan: Wobei da eben keine Rolle spielt in die Sensorenerkennungen und bla bla bla.

Stefan: Aber so, wie man da reingeziert werden kann, dann gibt es halt eben Erkennung

Stefan: von mittels Drohnenpflanzen, also Düngemittel, Sachen, wenn man sagt, okay.

Willy: Procision Farming Modelle.

Stefan: Bla bla bla.

Willy: Aber du bist eigentlich überall im Endeffekt am Acker und da ist jede Anschaffung

Willy: in dem Bereich, ist immer mit Infrastruktur verbunden, mit Hardware, mit Technik.

Willy: Das sind meistens eher gräbere Geschichten, wo du dann auch ein Systemanbieter

Willy: hast, wo du im Prinzip dann eigentlich auch nur daheim sitzt und vielleicht

Willy: eine Handy-App hast, wo du da Knäpfel druckst oder sowas.

Stefan: Da ist die KI gar nicht so für dich greifbar, meiner Meinung nach.

Willy: Da ist sie eher so in dem Prozess drinnen oder so.

Willy: Aber wenn du jetzt vom Acker weggehst, und das ist also ein bisschen der Fokus

Willy: für heute, vielleicht so zwei, drei Beispiele, wo wir dann einfach reinschauen,

Willy: so im Alltäglichen, eher im Büro, würde ich jetzt sagen,

Willy: wo kann man jetzt in der Landwirtschaft, der Landwirt, die Landwirtin vom Monitor,

Willy: das ist ja schon der zweite Arbeitsplatz, der Hauptarbeitsplatz eigentlich,

Willy: wenn man die kritischen Geiste dazu nimmt.

Willy: Wo sind da aus deiner Sicht jetzt die praktischsten Anwendungsgebiete für...

Willy: KI, sagen wir es nochmal so verschallt.

Stefan: Also ich verwende es, also ich würde jetzt unterscheiden, Landwirtschaft Hardcore,

Stefan: dann vielleicht so ein bisschen Landwirtschaft nahe Themen und dann so Finanzen halt auch.

Stefan: Also zum Beispiel Landwirtschaft Hardcore, wenn ich es so nennen darf. Ja bitte.

Stefan: Pflanzenschutzmittel gibt es eine neue Verordnung, dass man eben jetzt eine

Stefan: gewisse Code dazuschreiben muss, dass die Pflanzenschutzliste ein bisschen anders

Stefan: ausschauen muss und auch man das Wachs zum Stadium reinschreiben muss und so Sachen.

Stefan: Das heißt, da habe ich eine neue Liste gebraucht und die habe ich mir zum Beispiel

Stefan: mit der Karriere stehen lassen.

Stefan: Eine neue Excel-Liste. Ich habe gesagt, hey, jetzt vereinfacht gesagt,

Stefan: lieber Claude, bitte baue mir eine Excel-Liste, die recherchiere zuerst zu den

Stefan: neuesten rechtlichen Bereichen der Pflanzenschutzmittel-Liste.

Stefan: Was muss man da beachten? Auf was muss man schauen?

Stefan: Baue mir eine Liste, die all diese Erforderungen einhält

Stefan: dann, weil das jetzt ein bisschen Prompting-Optimierung also,

Stefan: du dich selbst korrigieren also, checke deine Ergebnisse, korrigiere dich selbst,

Stefan: solange bis du zu einem Ergebnis kommst, das absolut rechtssicher ist.

Willy: Und wir werden das erste Mal sagen, ich bin keine Rechtsberatung,

Willy: sondern das vorwarnende Text normalerweise kommt das an ihm.

Stefan: Ja, aber der recherchiert auf BESS, also da kommt dann noch dazu dass das auf

Stefan: BESS war, als Rechtsanwälte Aber

Stefan: Und so habe ich mir zum Beispiel meine neue Pflanzenschutzmittelliste da bauen lassen.

Willy: Aber ganz konkret, also das Pflanzenschutzmittel, weil es ist ja,

Willy: da kommen wir dann vielleicht zum anderen Begriff, der sehr oft auftritt,

Willy: und der denkt, ja, aber hin und wieder, das halluzinifiziert ja,

Willy: das Ganze drum da, das halluziniert.

Willy: Woher weiß ich, ob das, was da da kommt, jetzt richtig ist, weil es klingt immer

Willy: richtig, das ist eines von den Problemen, was man hat bei der Nutzung.

Willy: Es sagt ja mit absoluter Sicherheit und dem Post und der Überzeugung,

Willy: dass es stimmt, obwohl es gerade erfunden hat.

Willy: Das ist ja auch schon unglaublich. Du musst das zressen.

Willy: Wie stellt man dann bei sowas sicher? Da geht es ja um etwas.

Willy: Die Listen hänge ich auf, nach der arbeite ich, da brauche ich eine gewisse Sicherheit.

Willy: Wie kann ich diese Sicherheit nutzen?

Willy: Herstellen und wie kann ich mich an diese Sicherheit annähern?

Stefan: Also einerseits durch mehrere Punkte, ich kann einerseits das Prompting-Shot

Stefan: adaptieren, indem ich recherchiere gründlich, also dass ich sage,

Stefan: okay, passt, recherchiere gründlich, schaue dir die und die Sachen an,

Stefan: korrigiere, kontrolliere deine Ergebnisse und arbeite so lange,

Stefan: bis du eine wirklich rechtssichere Version hast, das hilft schon mal sehr,

Stefan: das heißt, er erkennt in einem zweiten, mit einem zweiten Agenten,

Stefan: um jetzt das Basis zu verwenden, also es gibt

Stefan: einer an der Erstellung der Liste und der Zweiter schaut auf die Liste und schaut,

Stefan: okay, passt die oder passt die nicht.

Willy: Das macht er automatisch?

Stefan: Genau, das macht er automatisch. Er, er der Cloud oder sie die Cloud, oder es das Cloud.

Stefan: Und genau, und dann gibt es halt eben eine Iteration und dann korrigiere ich

Stefan: es wieder selber. So kann ich einerseits schon ein bisschen mehr sicher sein.

Stefan: Die neuen Modelle sind um ein Vielfaches besser als bisher. Also halluzinieren

Stefan: um ein Vielfaches weniger.

Stefan: Dritter Punkt ist dann ganz einfach selber mitdenken.

Willy: Nicht einfach übernehmen, inhängende Listen und gar nichts vermachen.

Stefan: Genau, einfach schauen. Okay, ich schaue nochmal drüber. Was macht Sinn?

Stefan: Was habe ich gehört? Dann eine Gegenfrage stellen. Hey, ich glaube,

Stefan: ich habe gehört, da gehört eigentlich noch

Stefan: der Wachstum Stadium Code auch eine. Ah ja, Das habe ich vergessen. Kann auch mal sein.

Stefan: Das ist halt ein Ding, ja, wie du sagst, das wird nie zu 100 Prozent,

Stefan: oder kann sein, ich glaube, dass die, soweit jetzt, diese Liste eigentlich echt gut ist und passt.

Willy: Ich glaube, es ist wichtig, gerade anhand von dem Beispiel jetzt,

Willy: dass man, es ist nicht so, dass ich jetzt einfach Landwirt werden kann auf der

Willy: YouTube Academy oder sonst irgendwas und noch nie gehört habe,

Willy: also ich sowieso noch nicht, eine Pflanzenschutzmittelliste.

Stefan: Ja.

Willy: Was das ist, wie die geführt werden, wusste ich. Das ist Know-how,

Willy: das ist die Voraussetzung überhaupt, dass ich mich dann mit dem Update einer

Willy: Liste zu Chatschip mit dir oder sonst wo hinsetze.

Willy: Also es geht nicht einfach, machen wir das und dann passt das.

Willy: Ich muss schon das Know-how haben, das auch zu kontrollieren.

Willy: Also Know-how, Wissen setzt Wissen voraus.

Stefan: Oder? Genau, einfach mitdenken. Einfach jetzt nicht blindes übernehmen

Stefan: und deswegen glaube ich, dann kommen wir schon zu einem guten Ergebnis.

Willy: Was ich noch mache oft bei solch Suchen ist, ich sage, gib mir bitte die Perplexity,

Willy: ich mache das automatisch, aber bei einer ist es selten so, gib mir die genauen Quellen an,

Willy: dass ich wirklich Klick anklicken kann, wo kommt das hin, weil hin und wieder geht das ins Nirgendwo.

Willy: Das ist noch ein Ding, der nicht, und es schadet natürlich nicht,

Willy: wenn du weißt, dass die neue Verordnung rausgekommen ist und das da drinnen

Willy: steht, dass du quasi angibst, in dieser neuen Verordnung stehen die neuen Dinge, bitte update die.

Stefan: Oder kann man sagen, okay, gib ihm, ich weiß ihm nochmal genau,

Stefan: okay, bitte check nochmal, das genau gegen die Bauernbund, gegen die Bauernkammer,

Stefan: am Webseite, schau dir das nochmal an, wirklich dann nochmal, nochmal sagen, hey,

Stefan: schau nochmal, das ist eine legitime, oder wenn ich ein PDF ausgeschickt habe,

Stefan: wo alle rechtlichen Dinge drinnen stehen, nochmal das PDF hoch,

Stefan: dann sage ich, hey, da habe ich noch eine Informationsquelle,

Stefan: für dich schau dir das nochmal an und check das nochmal gegen.

Stefan: Also das ist auch absolut okay, dann folgt er zwei, drei Mal nach.

Willy: Also das heißt, und das nimmt da tatsächlich im Alltag Arbeit ab?

Stefan: Enorm, das alleine ich halt, sonst hätte ich mal irgendwie selber oder es gibt

Stefan: halt Lösungen, wo ein bisschen Geld dafür zahlen, glaube ich,

Stefan: wo man das abnimmt, das sparen wir halt jetzt da.

Stefan: Das ist das Arne-Ladenwirtschafts-Ding.

Willy: Hardcore. Noch einmal noch ein Hardcore.

Stefan: Im Büro

Stefan: Fotos hochladen und Krankheiten erkennen, zum Beispiel im Weinbau-Sektor.

Stefan: Foto hochladen, schau dir das Blatt an, was könnte das haben. Tatsächlich? Ja.

Willy: So im allgemeinen Modell, so gut ist das schon.

Stefan: Ja, ja, ja.

Willy: Also Erstdiagnose natürlich. Ja, sicher.

Stefan: Und dann kriegst du die, dann kannst du ein bisschen schauen und so.

Stefan: Das mache ich dann. Amma Sachen.

Willy: Ich denke jetzt ein Mehrfachantrag.

Stefan: Mehrfachantrag, Gegenchecken.

Willy: Kommen wir da was?

Stefan: Ja, also so einfach nochmal hochladen, einen Check machen oder dass ich einfach

Stefan: diese Informationsquelle da drinnen habe, Wenn ich sage, auf welchen Acker habe

Stefan: ich das jetzt angebaut, dann kann ich mir das da raus.

Stefan: Oder einfach auch zu Kulturen recherchieren, Ertragsprognosen oder

Stefan: einfach ackerbauliche Fragen, blöd gesagt, ackerbauliche Fragen,

Stefan: die man sonst vielleicht gar nicht mit Fragen trauen würde, weil sie ein bisschen blöd sind.

Stefan: Die kann ich halt dort auch fragen, wo ich mich nicht in Nachbarbauern fragen

Stefan: drauf habe, habe ich gesagt, na servus, wo bist denn du zur Schule gegangen,

Stefan: dass ich es nicht mehr weiß, das kann ich halt du da fragen.

Stefan: Das ist halt, das waren halt so die Anwendungsfälle, wo ich halt sonst sehr

Stefan: intensiv recherchieren müsste und oder Stunden recherchieren müsste,

Stefan: damit kann man halt die Antwort wirklich innerhalb von Sekunden oder Minuten. Okay.

Willy: Okay, das wären halt so Anwendungsfälle, nutzt du auch so in diesem Kontext?

Stefan: Ja, genau, täglich.

Willy: Sagst du, das ist so tagtäglich Hardcore-Landwirtschaft.

Willy: Fällt da für den Bereich noch was ein? Und zwar hast du gesagt,

Willy: nahe und dann Finanzen, das waren so deine drei groben Cluster.

Stefan: Genau, dann

Stefan: landwirtschaftsnahe wäre dann eh so wie das Thema Direktvermarktung jetzt da bei uns.

Stefan: Einfach dass er mich unterstützt, sozusagen bei Texteschreiben.

Willy: Wir haben eh Glas noch da von der Erdnussblut. Also kannst du da,

Willy: Die Zutatenlisten zum Beispiel im Korrechten.

Stefan: Genau, genau. Perfektes Beispiel. Fotografieren, eigentlich machen wir nur Fotografieren

Stefan: das Etikett und sagen, hey, nach den aktuellen Richtlinien, wir sind ein Betrieb

Stefan: aus Österreich, in aktuellen Richtlinien,

Stefan: checken wir das Etikett an, ob das aller Richtlinien entspricht.

Willy: Fertig. Wie zuverlässig ist das deiner...

Stefan: Wirklich gut. Also ich habe das im speziellen Fall noch nicht gemacht,

Stefan: weil wir die erst kontrolliert gekriegt haben, nämlich im Zuge der Lebensmittelkontrolle.

Stefan: Deswegen war das eher ein guter Use Case gewesen.

Stefan: Da ist zum Glück nicht viel rausgekommen.

Willy: Du sollst gleich checken live, oder?

Stefan: Nein, nein, das passt.

Willy: Nein, nein, das schauen wir gar nicht mehr.

Stefan: Die haben grünes Licht gegeben, deswegen fahren wir da gar nicht viel nach.

Stefan: Aber das war perfekter Use Case.

Willy: Direktionen aus dem Alltag eines Direktvermachters.

Stefan: Sonst müssen die das wo hinschicken, die machen das, oder der Grafiker macht

Stefan: einen Fehler, ich lasse Tausende von dir drucken. Ah, okay, puh.

Willy: U da fällt er ich.

Stefan: Das würde man alles ausserspülen. Also ich glaube, gerade für Direktvermarkter

Stefan: gibt es viele Möglichkeiten.

Stefan: Dann natürlich eben auch, das ist ein bisschen, dass man eben mit Key-Modellen

Stefan: auch Grafiken erstellen lassen kann, zum Bewerben von Sachen,

Stefan: dass ich Videos erstellen lassen kann, zum Bewerben von Sachen.

Stefan: Gut, da muss man jetzt ein bisschen, glaube ich, ein fortgeschrittener User

Stefan: sein, damit es was gleich schaut, dass es nicht ausschaut, wie die 100.000 Plakate,

Stefan: die man jetzt überall sieht und alle genau gleich ausschauen, das bitte nicht machen.

Willy: Die generische KI, ne?

Stefan: Das bitte nicht machen, weil das geht mittlerweile allen auf den Zager.

Willy: Man merkt es schon langsam.

Stefan: Man merkt es wirklich schon langsam. Aber da auch wieder, wenn ich da

Stefan: zehn Minuten investiere, zehn Minuten nicht, aber eine Stunde investiere,

Stefan: wie kann ich machen, dass das nicht ausschaut wie von jedem,

Stefan: dann kriege ich da super geile Sachen raus.

Stefan: Mit ein paar Prompts, wo niemand merkt mehr, dass es von der KI ist,

Stefan: aber ich habe trotzdem ein eigenes Geschäft, trotzdem ist Geld von Grafiker gespart.

Stefan: Ja, oder genau, Texte schreiben, E-Mail schreiben für Direktvermarktung,

Willy: Aber da ist ja auch wieder das gleiche Prinzip, oder? Was ich mir da oft denke,

Willy: früher war es so, damit du einen gescheiten Text oder einen informativen Text

Willy: schreiben musst, du hast vorher viel, viel lesen müssen,

Willy: viele Bücher oder Texte, Dokumente, damit hinten noch der eine gescheite Satz rauskommt.

Willy: Und hierzu ist es im Endeffekt so, dass du ganz viel,

Willy: in den Prompt schreiben musst, das heißt, du setzt voraus, dass du schon sehr,

Willy: sehr viel warst, du musst dir sehr, sehr viel Gedanken überlegen, du denkst anders,

Willy: du liest nicht mehr und selektierst dann das, außer was du hast,

Willy: sondern du musst in der Lage sein, etwas zu beschreiben, aber damit du was Gutes

Willy: beschreiben kannst, musst du erst einmal verstehen, was das Gute ist.

Willy: Also, ein gutes Prompt ersetzt nicht Wissen.

Stefan: Bis zu einem gewissen Fall, bis zu einem gewissen Grad Stimulatur,

Stefan: aber Achso, jetzt komme ich in die Diskussion.

Stefan: Nein, aber da ist halt das Wichtige, auch wenn man jetzt entschieden hat,

Stefan: wo man arbeitet, würde ich schon im System arbeiten, zum Beispiel eben in Cloud,

Stefan: dass man wirklich Projekte macht.

Stefan: Diese Projekte auch, also dass man auch wirklich über den Computer macht selber,

Stefan: das heißt, dass man das Cowork benutzt und im Cowork dann einen Ordner macht,

Stefan: da mache ich zum Beispiel alle meine Direktvermarktungssachen.

Stefan: Und dann schreibe ich, dann rede ich mal eine, zwei Minuten und dazu habe ich

Stefan: alles zu dem, was ich mache. Und dann sage ich ihm, bitte merke ich das für die Zukunft.

Stefan: Dann fällt mir ja schon einmal von dem Prompt, der immer so lange ist,

Stefan: eingehen müsste, würde ich mich schon einmal sehr reduzieren,

Stefan: weil er dieses Wissen schon hat.

Stefan: Und mit jedem Arbeiten, was er mit mir tut zu meinem Projekt,

Stefan: zu dem Spezifischen, wird er immer gescheiter und gescheiter und versteht mehr

Stefan: den Kontext, in dem ich arbeite und kann mir deswegen mit kürzeren Prompts einen

Stefan: besseren Output liefern. Mhm.

Stefan: Das ist, glaube ich, wichtig, wenn man dann eben mit dem ersten Schritt hinaus

Stefan: ist, dass man das macht. Projekte machen,

Stefan: die Cowork benutzen mit Dateien, dass er eben wirklich das auch gut als Datei,

Stefan: als ein .md abspeichern kann. Das, was

Stefan: halt schon

Stefan: Bekannt ist, auch wirklich immer sagen, hey, merkt ihr das?

Stefan: Und dann tu das in die nächsten Sessions immer wieder mit rein und lernt einfach

Stefan: viel besser und lernt viel besser der Produkt kennen.

Willy: Okay, für alle Zuhörerinnen und Zuhörer, die jetzt spätestens jetzt aus diesem

Willy: Ding halt so mal kurzfristig draußen waren. Das ist alles nicht kompliziert,

Willy: was er da gesagt hat, sondern die Sessions und die Punkte in D und sonst irgendwas.

Willy: Aber ich glaube, es ist ein bisschen ähnlich, wie so wie man früher am Computer gearbeitet hat.

Willy: Du hast da auf deinem Rechner, am Windows, hast du einfach einen Ordner gehabt

Willy: und in der Ordnung hat der Kassen keine Ahnung, ein Mehrfachantrag und du hast

Willy: einfach alles rein und da was mit Mehrfachantrag. Das Dokument,

Willy: die Adminunterlagen, was der Teufel was.

Willy: Und das ist das, was du vorhin gesagt hast, in Cloud oder in ChatGPD gibt es

Willy: das allgemeine Chatfenster, da gehst du hin, da fragst irgendwas rein,

Willy: du kriegst irgendeine Antwort, das ist eher so generell.

Willy: Und dann kannst du Projekte, das hast du gesagt, Projekte machen und sagst,

Willy: das Projekt heißt jetzt Mehrfachantrag. Da tue ich nur Sachen rein,

Willy: das sind nur für Mehrfachantrag.

Willy: Das Wissen, was es sich aufbaut, das ist nur Mehrantragswissen und das ist wirklich fokussiert.

Willy: Und immer, wenn ich dann wieder Mehrfachantrag gehe, dann gehe ich in den Ordner,

Willy: vulgo in das Projekt rein und arbeite da drin weiter.

Willy: Das sind also im Prinzip so Wissenssilos, die du da aufbaust,

Willy: die wir halt wirklich nur auf das eine spezialisiert sind und dieses MD,

Willy: was du gesagt hast, ist im Prinzip so, das schreibt das Teil selber mit,

Willy: legt es eh in dem Ordner automatisch ab,

Willy: das musst du nicht selber schreiben, sondern das ist im Prinzip alles,

Willy: da schreibst du dir das mit, was bisher geschah. Genau.

Stefan: Sehr schön zusammengefasst.

Willy: Du kontrollierst aber, dass ich kein Blödsinn verzweige. Und das passiert aber

Willy: eh von selber im Endeffekt.

Stefan: Genau, es passiert eh selber. Ich mache es halt

Stefan: immer noch einmal, dass ich ab und zu sage, speichere dir das,

Stefan: merke ich dir das, einfach um auf Nummer sicher zu gehen.

Stefan: Dass es da drinnen ist. Dass es nicht immer dann alles so ist.

Stefan: Ich finde, es funktioniert so besser, wenn ich das ab und zu reinschneide.

Willy: Es ist nicht so deterministisch. Es ist, sagen wir mal, die Beziehung zu diesem

Willy: ganzen Ding ist elastisch, würde ich mal sagen.

Willy: Es funktioniert, sonst würden es nicht so viele Leute verwenden,

Willy: aber es funktioniert besser, wenn du hin und wieder ein bisschen nachkontrollierst.

Willy: Das ist, wie wenn du ein sehr liebes und braves Kind zu Hause hast,

Willy: dann alle ändern, das, was meistens ihr euch selber macht, aber es ist halt

Willy: noch braver, wenn du hin und wieder dann doch nachschaust, ob du doch das tut, was du gesagt hast.

Willy: Weniger kontrollieren, aber hin und wieder, das wird man schon nachschauen.

Stefan: Genau, und das sind einfach dann die Hebel, sage ich mal, wir waren jetzt beim

Stefan: Einfachen und das sind die Hebel, die mich dann einfach auf die nächste Stufe

Stefan: heben, wenn ich sozusagen das Ding nicht nur im Web laufen lasse,

Stefan: das ist was für mich halt, sondern wirklich, wie es bei Cloud heißt, im Cowork,

Stefan: wirklich auf meinem Laptop verwende, im Kontext meiner Dateien auch arbeiten

Stefan: lasse, dann habe ich einfach nochmal

Stefan: ganz eine ganz andere Erfahrung mit dem und

Stefan: wir merken halt wirklich, was das Ding wirklich kann nachher,

Willy: Ja. Das war jetzt zum Beispiel ein Beispiel für Landwirtschaftsnahe,

Willy: fällt da in dem Sektor noch irgendwas ein?

Willy: Also ich sage jetzt nur mal dazu, wir machen das relativ spontan,

Willy: wir sind da jetzt nicht großartig vorbereitet, sondern wir plaudern da im Prinzip

Willy: aus dem Nähkästchen unseres gemeinsamen KI-Verstätnisses raus und du halt mit

Willy: Beispielen aus deinem Alltag. Ja, genau.

Stefan: Ja, was haben wir noch? Landwirtschaftsnah. Die Frage, gut, einmal haben wir

Stefan: das Beispiel, genau da einfach, was wir vorgeredet haben, Förderungen,

Stefan: zur Förderung recherchieren, auch Texte für Förderungen vorbereiten, zum Beispiel.

Stefan: Ist super, schau dir das an, hey, passt das für mich, passt das nicht für mich,

Stefan: kannst du mir da schon einmal grobe Texte vorbereiten und so Sachen.

Stefan: Das ist wirklich super und ein enormer Zeitsparer

Stefan: genau gefährlich

Willy: Ist es halt immer nur, dass man es dann einfach schreiben lässt und quasi auf senden druckt genau.

Stefan: Man muss immer und das glaube

Willy: Ich ist das sagen wir nicht nur auf das Klemmen dazu, dass wir es gesagt haben

Willy: sondern es ist wirklich so, du musst das was da steht noch einmal lesen genau,

Willy: Hirnenschalten es steht oft Blödsinn dabei der wirklich eckloat zum finden ist

Willy: es ist 80% gescheit und je nachdem Modell und je nachdem, wie gut dein Prompt auch war,

Willy: ist halt der Anteil an Bläts inzwischen 20 und 2 Prozent und den musst du halt

Willy: schon noch einmal lesen. Also du bist nicht aus der Verantwortung entlassen

Willy: für den Scheiß, den du dann abschließt.

Stefan: Es macht dir mehr Spaß, wenn du mitdenkst. Wenn es wirklich, muss ich ehrlich sagen.

Willy: Eine oder an das Mitdenken.

Stefan: Ja, genau. Ja,

Stefan: oder einfach interne Verwaltungssachen, jetzt nicht so ein großer Betrieb,

Stefan: aber Stundenlisten führen

Stefan: auch von Mitarbeitern, da kannst du unterstützen, einfach die Auswerten,

Stefan: die Listen und so weiter, wie

Stefan: viele Stunden habe ich, jetzt schau ich mal dazu, was wir gemacht haben,

Stefan: wie viele Stunden haben wir dort gebracht und bla bla bla, dann gibt es auch

Stefan: Fahrmanagement-Systeme,

Stefan: die

Stefan: man dann da reinfließen lassen kann, so Sachen, dann auch Fruchtfolge berechnen, also Durchdenken,

Stefan: Aufteilung, Wochenenteilung, wenn man mehr Mitarbeiter hat, okay,

Stefan: ich habe die und die Aufgaben, was kann ich machen?

Willy: Du musst gar nicht daran denken, im ersten Moment, dass das eigentlich geht, oder? Ja, voll.

Stefan: Aber da kommt man und deswegen sage ich, wichtig ist, damit arbeiten und dann

Stefan: kommen selber die Ideen und dann tut man mal eine, dann kommt da mehr Blödsinn,

Stefan: dann kommt da mehr kein Blödsinn

Stefan: und so tut man sich jetzt vorhanden und dann sieht man auch immer mehr Beispiele,

Stefan: wo man sagt, okay, passt, da kann man sich unterstützen und dann kommt der nächste

Stefan: Schritt, wo ich sage, okay, passt, warum gebe ich das denn jeden Tag?

Stefan: Ey, oder warum mache ich das dann immer? Das kann mir das System ja automatisch

Stefan: schicken. Das kennt ja das schon alles. Zum Beispiel, man ist jetzt nicht für das

Stefan: die Elanwirtschaft, zum Beispiel für meinen einjährigen Sohn,

Stefan: das Essen, zum Beispiel die Essensplanung, weil die wird dann halt so ein BLW-Prinzip ist das

Stefan: und was da halt essen soll und einen Essensplan machen und da ist halt auch

Stefan: viel, okay, was aktiviert,

Stefan: da tut man halt dann Vitamin C kombinieren, was anders, dass man halt gewisse

Stefan: Sachen, was passt für ein einjähriges Baby und so, da haben wir halt schon sehr

Stefan: viel recherchiert gehabt auch und das war halt immer mühsam,

Stefan: diesen Essensplan zu machen und jetzt haben wir

Stefan: halt über Wochen gefüttert und gesagt, okay, passt, das ist unser Essensplan,

Stefan: das machen wir, das ist uns wichtig, unterstütze uns

Stefan: beim Essensplan für die Wochen zu machen und das schickt er mir halt automatisch

Stefan: am Sonntag auf die Nacht und dann nehme ich eh nur, wie immer,

Stefan: dieses 80 Prozent davon, das macht Sinn.

Willy: Und du liest das auch vorher.

Stefan: Was du da sagst? Ja, nein, das ist ja wichtig, das ist ja mein Buhr, da muss ich aufpassen.

Stefan: Aber das ist zum Beispiel auch was, es war halt immer, und da kommt man auf,

Stefan: es sind auch wieder coole neue Rezepte drinnen, die wir halt nicht gedacht haben, weißt du?

Stefan: Aber machen wir auch nicht zu 100%, wie gesagt, aber 8% passt halt meistens

Stefan: und kombiniert auch coole Sachen, wo wir nicht so gut gedacht haben und sagt,

Stefan: okay, na, aber ernährungstechnisch ist das und das wichtig und das habt ihr

Stefan: schon lange nicht gehabt, deswegen tut ihr das eine.

Willy: Also es gibt Sachen, die du in dem Moment gar nicht denkst, wie wir bei allen

Willy: Dingen vorher noch kontrollieren, macht dann Sinn.

Willy: Was mir vorher noch gekommen ist, das ist so eine Kombination aus ein paar Sachen,

Willy: die du gesagt hast, du hast jetzt gesagt Stundenlisten und vorher hast du gesagt Spracheingabe. Ja.

Willy: Wenn du zum Beispiel eine Google-Tabelle hast, Google Sheets oder Excel-Tabelle,

Willy: du kannst ja im Endeffekt am Abend, wenn du nicht gerne Listen schreibst,

Willy: du kannst ja irgendwie in einen Dialog treten.

Willy: Ja, du, der Seppi hat heute drei Stunden am Acker gearbeitet,

Willy: die Simone war zwei Stunden beim Mahnen, eine Stunde in der Verpackung und ich

Willy: habe den ganzen Tag Nasen gebaucht, aber das bitte nur mit der halben Arbeitszeit,

Willy: das war ja nicht wirklich Arbeit, aber ich möchte es trotzdem verrechnen.

Willy: Schreibt mir das bitte in die Listen XY. Und dann übertragt er das. Das ist wirklich super.

Stefan: Das macht einem wirklich, wirklich gut so aus.

Willy: Also im Endeffekt ist, was du eh gesagt hast, ich weiß nicht,

Willy: ob es die gleichen Worte waren, du musst von allem, was du denken kannst,

Willy: Ideation, wie hast du das heute genannt? Idea Economy oder so.

Willy: Im Endeffekt limitierende Faktor in den Möglichkeiten, die du hast,

Willy: ist die Möglichkeit, dass du es denkst. Weil im Prinzip fast das System da ist,

Willy: zumindest im digitalen Bereich, dass du es irgendwie schon kannst.

Willy: Ob das jetzt Sprache in der Stundenliste ist, was so ein praktisches Beispiel ist.

Willy: Keine Ahnung. Wenn du es denken kannst, kannst du es vielleicht programmieren.

Stefan: Es ist mir auch noch ein Ding gekommen, ein Freund, ich habe mir gefragt,

Stefan: er schreibt immer auf auf die Nacht, was er im ganzen Tag gemacht hat.

Stefan: Das geht am Nerv.

Stefan: Und, Nerv hat er nicht gesagt, aber...

Willy: Du hast es schön übersetzt.

Stefan: Work-Aus-Taglich. Danke. Sollte nicht zensiert werden.

Stefan: Und er hat eben gesagt, kann ich das nicht einfach, wie ich das System habe

Stefan: gesagt habe, ja, sprich das einfach ein. Punkt.

Stefan: Du sagst einfach am Tag, ich war am Heuderluss-Ocker.

Stefan: Also best natürlich, du hast dir mit mir Fahre eine, du hast dir vielleicht

Stefan: eine Liste eine, welche Acker du hast und bla bla bla. Das ist schon mal was?

Willy: Vielleicht ist es ein Projekt.

Stefan: Genau, ein Projekt ist das. Arbeitsaufzeichnung für mich selbst oder was ich

Stefan: denn ganz so gemacht habe. Und dann spricht er, hey, heute war ich heute los,

Stefan: hab du zwei Stunden gerubert.

Stefan: Bitte, ich will es dann in einer Woche abbauen.

Stefan: Erinner mich daran. Und kann vielleicht so sagen, wenn es wieder in einer Woche

Stefan: schlecht ist, erinner mich rechtzeitig, weil dann tue ich schon zwei Tage früh abbauen.

Willy: Genau, und die Wetterdaten kann sich das Teil erholen.

Stefan: Genau, und dann macht es, Das ist jetzt schon ein bisschen weit gedacht,

Stefan: aber ich kann alleine nicht sagen, was ich im Ganzen noch gemacht habe,

Stefan: bitte dokumentieren wir das.

Stefan: Oder ich denke weiter, das betrifft mich aber jetzt, wenn ich als Landwirt bin

Stefan: oder Kühe habe und so weiter, da habe ich noch mehr Dokumentationspflichten.

Stefan: Also ich sage, okay, passt, da kann ich mir halt auch schon sehr viel entlassen.

Stefan: Ich sage, okay, passt, ich spreche das eine, der macht noch meine Listen fertig

Stefan: und dann gehen wir mal drüber, schauen wir das an und habe das ready.

Willy: Also wirklich unglaublich, was man alles machen kann.

Stefan: Wenn man selber mal wieder darüber reden, kommt man ja auch schon viel drauf.

Willy: Ja, ich komme jetzt im Gespräch, also es ist ja nicht nur so,

Willy: dass hoffentlich unsere Zuhörer da jetzt auf Ideen vielleicht kommen,

Willy: es ist ja so, dass ich vor dem Gespräch jetzt auch schon wieder was habe,

Willy: dass ich beim drüber quatschen oder so.

Willy: Der letzte Punkt, ich möchte es heute auch gar nicht zu lange machen,

Willy: es soll ja wirklich nur ein Impuls sein, ist jetzt die Finanzen, hast du gesagt,

Willy: aus Cluster, wo man es auch nutzen kann. Was hast du da gemeint?

Stefan: Ich meine, das ist halt auch wieder, ich habe gesagt, Datenschutz und was man

Stefan: sagt, was man hergeben will und das strauche ich auch nicht mehr selber,

Stefan: aber da auch wieder eine Geschichte von mir, dass halt einfach

Stefan: auch jetzt, so ich mal, zum Beispiel über die Agentur ist auch jemand an mich

Stefan: herangetreten und hat gesagt, okay, er hat es satt über die ganzen

Stefan: Verschiedenen Tools in seiner Werkstatt

Stefan: und das und das und das und die Rechnungen und Systeme und bla bla.

Stefan: Er will halt ein System haben, in dem er arbeitet und das kann man eigentlich

Stefan: machen. Man kann sozusagen ein Betriebssystem für deinen Betrieb eigentlich

Stefan: super easy bauen mit sowas.

Stefan: Und so sagt er, okay, passt, dann will ich eigentlich nur über das Chatfenster

Stefan: fangen, okay, ich gebe mir die Rechnung des und des oder rechnen wir den und

Stefan: den Auftrag an und so Sachen.

Stefan: Also sowas kann ich dann schon mitbauen

Stefan: oder eben vereinfacht gesehen, zum Beispiel ich habe es jetzt so gemacht,

Stefan: dass ich meine Steuererklärung hineingeladen habe und er hat gesagt,

Stefan: okay, bitte kontrollieren wir die, analysieren, korrigieren wir die.

Stefan: War bei einer Firma ein Fehler vom Steuerberater drinnen, wurde ein Betrag falsch

Stefan: berechnet, 15.000 Euro mehr Rückzahlung vom Finanzamt

Stefan: 15.000 Euro mehr, bar aufs Konto.

Willy: Echt?

Stefan: Ja, hätte er nicht gesehen, er hat sich dann tausendmal entschuldigt.

Stefan: Aber ja, war niemandem aufgefallen. Mir ist ja gar, er schickt sich natürlich

Stefan: zur Freigabe. Aber wie soll das?

Willy: 15.000 Euro.

Stefan: Genau, und dann habe ich meine persönliche Steuererklärung auch hochgeladen.

Stefan: Vor einem Jahr ist auch was vergessen worden. Und waren auch mehrere tausende Euros.

Willy: So, wir werden da jetzt abbrechen.

Stefan: Nein, es ist die Frage, will man das machen? Ja, natürlich sind sensible Finanzdaten,

Stefan: die man da gibt, aber der Nutzen ist einfach irre.

Willy: Wobei ich ja differenzieren muss, da bin ich mir jetzt eben bei Cloud nicht

Willy: sicher, ob wir da nicht den Pelzebub wirklich den Pelzebub eigentlich haben.

Willy: Ich habe ja einen Google Workspace Account, also das ist die Google Unternehmensvariante,

Willy: eh nur einen kleinen, mehr kann man nicht leisten. Ich bin Journalist und armer

Willy: Podcast, möchte ich an dieser Stelle nochmal loswerden.

Willy: Und dort steht explizit dabei, dass die Daten eben nicht für das Training des

Willy: Modells verwendet werden und nicht weitergeben werden. Was auch voll Schaß ist,

Willy: nämlich auf der einen Seite, weil sich das natürlich auch nichts merkt über mich,

Willy: Und ich jetzt echt schon überlegen bin, ob ich auf Datenschutz auf der einen

Willy: Seite pfeife, auf meinen zumindest, weil sich dieses Workspace-Konto eben nichts

Willy: merkt. Und das ist so ein Nachteil gegenüber dem datenhungrigen Modell. Es ist schwierig.

Stefan: Es ist wirklich schwierig.

Willy: Die Versuchung lauert an jeder Ecke.

Stefan: Ich glaube, ich vertraue da vielleicht Entropic noch ein bisschen mehr als allen

Stefan: anderen. Ist ein persönliches Gefühl mehr. Wahrscheinlich etwas, was mit Hand und Fuß ist.

Willy: Gefühle für Entropic.

Stefan: Genau. Aber man sieht einfach, dieser Nutzen ist so immens größer

Stefan: und 15.000 Euro mehr im Kontum ist schön.

Willy: Das ist natürlich ein krasses Beispiel.

Stefan: Und das ist wirklich eine krasse Geschichte. Wahrscheinlich eh die krasse,

Stefan: was ich bis jetzt erlebt habe in dem.

Stefan: Aber ja, das kann man halt dann auch sagen. Das habe ich jetzt so gemacht,

Stefan: aber man kann ja eben auch sagen, gerade solche Sachen kann man zum Beispiel

Stefan: Open-Source-Modelle geben, dass man sagt, man baut sich da eine eigene Infrastruktur

Stefan: auf, das man sagt, Finanzdaten, aber ja.

Willy: Da sind wir jetzt so weit weg vom Einsteigerlevel, aber das geht auch,

Willy: man kann sich seine eigene Modelle bauen.

Stefan: Aber ich sage jetzt, Finanzen, das sind halt, das ist für sowieso genau gebaut,

Stefan: Zahlen analysieren, jetzt nicht nur das, sondern sagen, meine Kennzahlen von meinem Betrieb,

Stefan: wie viel Geld gebe ich als Mitarbeiter, wie viel kostet man Spritzmittel,

Stefan: wie viel kostet man das, wie viel kostet man das, das rein spielen und sagen,

Stefan: hey, wir bleiben nur 10.000 Euro über im Jahr, was mache ich falsch?

Stefan: Denke kritisch drüber nach.

Stefan: Und was da rauskommt, wahrscheinlich die meisten schon am Hock vom Sessel hauen.

Willy: Vom Traktor.

Stefan: Vom Traktor hauen wahrscheinlich.

Willy: Entschuldigung.

Stefan: Genau, genau. Hoffentlich jetzt kein vom Traktor kommt.

Willy: Fahrt eh von selber. Fahrt eh autonom.

Stefan: Aber das sind halt, ich kriege das, wenn die plakativsten Beispiele,

Stefan: die jetzt passiert sind. Aber ja, genauso spiele ich eben Betriebsdaten hinein oder halt eben ...

Stefan: Wo ich halt einfach Geld sparen kann, was analysieren wir das,

Stefan: machen wir das, denken da kritisch drüber nach, einfach wie gesagt,

Stefan: als Finanzberater sehen und

Stefan: das sind halt große Hebel, die man da hat und günstige Hebel,

Stefan: die man hat, wo man gerade als Landwirt, wo du,

Stefan: und dann natürlich Rechtsanwaltsachen, ich habe irgendein Thema Rechtsanwalt,

Stefan: wenn ich einen anrufe, in dem Moment, wo der abhebt, verlangt er fürs Abheben alleine nicht 20 Euro.

Stefan: Und da habe ich alleine mein Ding hinein, wo ich sage, hey, das habe ich gekriegt

Stefan: oder das ist passiert oder ich überlege das und das.

Stefan: Gib mir mal einen rechtlichen Ding und dann kann ich nachfragen,

Stefan: aha, okay, wo steht das genau?

Stefan: Ich glaube dir das nicht. Dann kann man auch immer noch Ding und mit dem halt

Stefan: dann, wenn ich mit dem schon alleine oder zum Anwalt gehe, dann ist ja schon

Stefan: mal seine Kosten auch ganz anders.

Stefan: Oder sagen, ich habe irgendein Problem und schreibe mir mal eine E-Mail,

Stefan: die ein bisschen nach Rechtsanwalt klingt. Das kostet, 200 Euro kostet ein Rechtsanwalt,

Stefan: so kostet es mir gar nichts.

Stefan: Und das reicht ein bisschen zu

Stefan: verschiedensten Ideen, was man halt so ein bisschen machen kann.

Willy: Mit welchen Kosten muss man rechnen, wenn man so einsteigt in so ein Modell?

Stefan: Ich glaube 20 Euro sowas pro Monat, kann man schon etliches machen.

Willy: Also es zahlt sich schon aus bei den jeweiligen Tools, diese,

Willy: Einstiegsmodelle zu 20 Euro, also es sind relativ flächendeck,

Willy: glaube ich, so zwischen 16 und 20 Euro, oder? Ja. Es zahlt sich schon aus, wenn man...

Stefan: Natürlich kann ein bisschen mehr, aber ich sage jetzt in einem zweistelligen

Stefan: Bereich kann man immer noch pro Monat

Stefan: Also meistens eigentlich direkt überhaupt 20 Euro-Auspunkte.

Willy: Ich würde wirklich sagen, entweder ihr, nicht entweder, ihr geht jetzt alle

Willy: hin, macht endlich mal bei BauerToThePeople

Willy: eins von den Memberships,

Willy: damit wir weiterhin solche Folgen, informativen Folgen, wo ihr euch dann bis

Willy: zu 15.000 Euro pro Steuererklärung sparen könnt.

Willy: Also ihr holt euch eine Membership und dann holt euch einfach diese Modelle, weil ich glaube,

Willy: Auch wenn man es jetzt gerade nicht braucht, auch wenn man jetzt keine Idee

Willy: hat, das ist wie wenn, es zahlt sich aus, dass man das Zeug einfach nutzt,

Willy: probiert und ein bisschen gehen lernt damit, nicht?

Willy: So, das gibt jetzt auf einmal Radln, gut, dann hoch den mal drauf und rohe mal

Willy: ein paar Meter, dass du ein Gefühl kriegst, was so Radl ist und was so Radl

Willy: kann, damit du nicht irgendwann einmal da stehst und alle mit den Radln davon

Willy: fahren und du stehst hinten und schaust denen nur noch.

Willy: Also ich glaube, es ist auch notwendig, dass man es einfach auch einmal jetzt...

Stefan: Ich denke, das sind alle Unternehmer und brauchen immer viel Input von allen

Stefan: Seiten und müssen viele verschiedene Dinge handeln.

Stefan: Das sind ja Biologen, Chemiker, Rechtsanwälte und Techniker und Marketer und

Stefan: bla bla bla, alles auf einmal und da hat man halt wirklich jemanden,

Stefan: dem man wirklich für viele Dinge was fragen kann.

Willy: Genau, also jeder, egal ob technisch erfinden oder nicht, wird einen Anwendungsfall finden.

Willy: Die haben wahrscheinlich von dir so gerne gehabt.

Stefan: Ja, wo das alles hinführt, ist wahrscheinlich eine andere große Frage.

Willy: Ja, was siehst du denn jetzt, was sind so deine größten Sorgen im Umgang mit

Willy: KI, wenn wir schon eher zum Schluss hin?

Stefan: Ja, also ich denke mal schon immer, diese Geschwindigkeit und das,

Stefan: was das ersetzt, ist wirklich beängstigend,

Stefan: weil ich denke mal so, okay, was ist bei der ersten, was ist was,

Stefan: wenn ich jetzt in die Evolution schaue oder der letzten Jahrhunderte Und der

Stefan: Mensch hat halt gearbeitet am Acker oder in welchen Fabriken,

Stefan: hat halt mit den Händen gearbeitet,

Stefan: hat was gemacht zu den Händen und so weiter. Ja.

Stefan: Ist er weggenommen worden durch Maschinen. Und was hat er dann noch über?

Stefan: Er kam mit seinem Kopfdenken. Und das ist natürlich in den Büros passiert und

Stefan: in den vielen Jobs, die dadurch entstanden sind.

Stefan: Und was passiert jetzt da? Jetzt wird uns das Denken abgenommen und die Sachen abgenommen.

Stefan: Natürlich, das bisschen Handwerkliche wird jetzt auch viel von Robotern übernommen,

Stefan: aber, sage ich mal, jetzt gar nicht auf die Nische gedacht, aber eher auf einer

Stefan: globalen Skalierung Das sind jetzt die Dinge, die wir machen können.

Stefan: Wir können was mit den Händen machen, können was bauen und wir können denken.

Willy: Jetzt haben sie uns auf den Torso reduziert. Die Hände haben sie uns genommen

Willy: als erstes. Jetzt im Kopf bleibt nur noch der Rumpf.

Stefan: Und auch mit dem das und das und bla bla sicher, es werden Jobs entstehen.

Stefan: Aber ich glaube wirklich, dass die Leute unterschätzen, was das heißen wird

Stefan: in den nächsten Jahren. Weil ich merke selber,

Stefan: ich könnte gerne einen Assistenten haben, aber brauche ich jetzt nicht mehr.

Stefan: Brauche ich einfach nicht. Ich könnte x Leute noch einstellen,

Stefan: für das und das brauche ich nicht, weil ja,

Stefan: und es wird immer gesagt, ja, jetzt steht neue Jobs und so weiter und der Entropic

Stefan: CEO hat das, glaube ich, auch sehr hat das einmal auch öffentlich ein bisschen

Stefan: sehr stark angesprochen gehabt, dass er gesagt hat, hey, puh,

Stefan: unterschätzt das nicht und was da passieren wird.

Stefan: Dann im Sinne des Börsengangs hat er wieder zurückgetan, weil das darf er nicht

Stefan: sagen und bla bla bla, also das dass da

Stefan: der Jobs verloren angehen und natürlich die griechischen Saison,

Stefan: nein, nein, das passiert nicht, weil sie würden ja dann, das ist ja eher ein

Stefan: Ding, sie können ja nicht dagegen reden,

Willy: Dass das gegen das eigene Geschäftshotel.

Stefan: Genau. Deswegen ist es verbirgt. Aber das muss man, also mir wäre lieber,

Stefan: die Leute würden das sehen, was das heißen wird und wie viele Jobs da wegfallen

Stefan: werden in den nächsten Jahren.

Stefan: Facebook hat glaube ich 20% seiner Leute schon rausgekaut und bla bla.

Willy: In der Landwirtschaft wird nicht so viel passieren.

Stefan: Nein, eh genau.

Willy: Da sind eigentlich alles für arbeitende Familienangehörige.

Stefan: Genau, die arbeiten eh schon gratis. Das kann nicht so sein.

Stefan: Also ich glaube, das wird noch einiges. Und ich glaube, je bewusster uns das

Stefan: ist und wir das bewusster wahrnehmen und auch da Maßnahmen setzen dafür,

Stefan: desto, glaube ich, weniger hart wird uns als Gesellschaft da treffen.

Willy: Wo würdest du in der konkreten alltäglichen Arbeit mit der Büro-KI warnen und,

Willy: sagen, passt da auf, seid vorsichtig?

Stefan: Ja, alle repetitiven Sachen. Immer wieder, gerade bei Anwälten merkt man sich

Stefan: schon, dass die halt da auch ...

Stefan: Keine Amusität noch, wie man sagt.

Willy: Nein, nein, nein.

Stefan: Es ist wirklich in allen Bereichen.

Willy: Anwälte zum Beispiel.

Stefan: Dass das einfach Stunden, die vor selbst arbeiten hätte müssen

Stefan: oder Tage, die vor selbst arbeiten hätte müssen, reduziert werden auf Minuten

Stefan: und sicher braucht es Leute, die das steuern und die das machen und dann gibt

Stefan: es immer diese 20% die fehlen,

Stefan: aber was mache ich mit den restlichen 80%?

Stefan: Stunden, die wegfallen, die Menschen müssen ja 1000 Stunden arbeiten und für

Stefan: die 1000 Stunden bleiben halt nachher nur mehr 200 über. Ist so.

Stefan: Und da muss man halt...

Willy: Ich habe da das Gefühl, die Zeit, die mir überbleibt bei dem,

Willy: was ich mir spore mit KI, die brauche ich, damit ich das, was bei KI wieder neu ist, wieder lehren.

Stefan: Ja, genau.

Willy: Bei mir ist das so...

Stefan: Genau, und das ist jetzt so, weißt du? Das ist jetzt so.

Willy: Hört das irgendwann einmal auf, Alter.

Stefan: Ernsthaft, ich habe echt das Gefühl.

Willy: Ja, es ist irre. Es ist irgendwann brauchen wir wieder mal so ein,

Willy: zumindest einmal eine Jahrpause, wo einfach mal wieder nicht jeden dritten Tag

Willy: gefühlt ein neues Modell rauskommt, oder?

Stefan: Ja, nein, voll. Und das ist, glaube ich, jetzt, was noch viele umtreibt und

Stefan: das auch ein bisschen kaschiert, weil man halt einfach in dieser,

Stefan: weil es ist ja immer noch Anfangszeit, das ist ja das Arge, ein bisschen kaschiert,

Stefan: was das eigentlich heißt und weil man einfach eh so viel Zeit braucht,

Stefan: um sich einzuarbeiten und das und das.

Stefan: Aber wenn das einmal wirklich in einem sehr autonomen Modus alles rennt,

Stefan: Ich hoffe, ich liege falsch, ganz stark, dass das wirklich, dass das Dinge sich

Stefan: öffnen, die ich vielleicht noch nicht sehe.

Willy: Aber du glaubst da dran.

Stefan: Aber ich weiß nicht, wie siehst das du?

Willy: Konkret?

Stefan: Ja, wie siehst du die Zukunft der Arbeit?

Willy: Das ist, ich denke viel darüber nach, ich kann es mir, Leute werden,

Willy: wir brauchen eine andere Definition von Arbeit wahrscheinlich.

Stefan: Genau.

Willy: Das heißt aber, wir brauchen eine andere Definition von Wirtschaft,

Willy: wir brauchen eine andere Definition von Einkommen vermutlich.

Willy: Also wir müssen wieder sowas wie Stichwort bedingungsloser Kundeninkommen oder

Willy: sowas in der Richtung, so eine Trennte Maschinen.

Willy: Letztens haben wir auch darüber diskutiert, dann sind wir eigentlich wieder

Willy: bei der Maschinensteuer gelandet, weil es wie der Umsatz erwirtschaftet,

Willy: du musst da irgendwen besteuern.

Willy: Früher hast du dann irgendwann über die Maschinen nachgedacht in der Zeit,

Willy: wo dann die Maschinen dann die Arbeitskräfte abgelöst haben,

Willy: also die Maschinensteuer, KI-Steuer etc.

Willy: Also man muss drüber nachdenken.

Willy: Es können wahrscheinlich nicht mehr Menschen die ganzen Steuern erwirtschaften.

Stefan: Ja genau, das ist sicher,

Willy: Weil die Lohnsteuer fällt weg.

Stefan: Bla bla bla, ÖGK fällt weg derweise.

Willy: Genau, wahrscheinlich man muss das Ding einfach neu denken.

Willy: Die Frage, wo ich halt sehr skeptisch bin, ist, ob wir systemisch dazu in der Lage sind,

Willy: die Änderungsgeschwindigkeit zu schaffen, die wir brauchen, dass wir nicht quasi

Willy: sehr, sehr, sehr weit dahinter noch sind.

Willy: Und wenn man zu weit, das Gap zu groß wird zwischen wirtschaftlich Wirtschaft

Willy: und Gesellschaft, dann sehe ich dort und da Möglichkeiten für potenzielle Konflikte,

Willy: um es diplomatisch zu formulieren.

Willy: Aber es ist ja nicht so oft zum Aufhalten. Also entweder sitzt man quasi am

Willy: Rücksitz und schauen sogar noch zurück.

Willy: Oder wir schauen, dass man zumindest am Beifahrersitz hucken und ins Lenkrad greifen kann.

Stefan: Deswegen glaube ich da ein bisschen aktiv über Nachdenken und diese Szenarien

Stefan: durchspielen. Je früher man damit anfängt, desto besser und nicht sagen,

Stefan: Nein, das wird schon nicht so sein.

Willy: Nein, Gott, bitte schön.

Willy: Ich glaube, ja. Es schaut aber unabhängig davon, ob das Ganze jetzt zum Teufel führt.

Stefan: Weiß man eh nicht.

Stefan: Wir sind ja eh noch kleine Mitspieler.

Willy: Ja, das ist definitiv. Mitspieler, die zumindest wissen, ein bisschen Ahnung

Willy: haben von dem Boot, auf dem sitzen, oder die, die wirklich nicht wissen,

Willy: was gerade mit ihnen passiert.

Willy: Und von diesen zwei hoffnungslosen Kategorien werde ich doch ganz gerne Teil

Willy: der Ersteren sein oder sowas. Das sind jetzt natürlich wunderschöne Aussagen.

Stefan: Um positiv aufzuhören.

Willy: Nein, das war eh noch alles. Es ist nur die KI. Es ist wie ein Klimawandel.

Willy: Wir werden alle oder sonst irgendwas. Irgendeine Katastrophe wird schon passieren.

Willy: Ich kann euch alle beruhigen. Es muss nicht die KI sein.

Stefan: Andere, die das sind. Nein, es ist eine Chance auch.

Willy: Ich schaue schon, ich wollte das ja an der Hause reißen.

Stefan: Als Chancen auch. Ich glaube, ich fühle mich darüber nachdenken,

Stefan: über diese Dinge, was es für Chancen sein kann, natürlich auch,

Stefan: weil wir können ja viel erfinden, viel mehr, wir können viel mehr heilen jetzt durch diese Sachen.

Stefan: Ich glaube, Ärzte, Biologen, Chemiker und diese Geschwindigkeit,

Stefan: mit der wir jetzt auch lernen können, solche Sachen können, glaube ich,

Stefan: schon, dass wir um das ganz philosophisch zu sehen,

Stefan: als Menschheit daran größer werden können oder besser werden können.

Stefan: Aber man muss halt einfach die Gefahren sehen und die Möglichkeiten sehen und

Stefan: das ist halt das Wichtige, dass man beides Sachen sieht.

Willy: Ich weiß nicht, ich bin mir total nicht unsicher, ob man von wir kennen schon

Willy: so viel, dass man von lauter viel Kenner schon langsam nicht mehr kennen.

Willy: Das ist ja so mein Eindruck.

Willy: Wir machen alles, was möglich ist.

Willy: Und mehr. Also wir reizen wirklich alles, was in der Welt geht,

Willy: irgendwie aus und überfordern uns dabei aber konstant selber.

Willy: Irgendwie habe ich den Eindruck.

Willy: Wir sollten irgendwie lernen, weniger zu wollen, obwohl man es kundet.

Stefan: Und die KI multipliziert das eigentlich noch, was du sagst.

Willy: Und die KI multipliziert das und dann sprach ich bei der Seite.

Willy: Genau. Jetzt glaube ich, haben wir wirklich alles oder habe ich jetzt noch irgendwie

Willy: zum Schluss noch irgendwas vergessen, was in diesem ganzen Kontext von,

Willy: sage ich mal, jetzt haben wir ein bisschen philosophisch und dystopisch waren zum Schluss.

Willy: Haben wir noch irgendwas vergessen in dem Kontext, wo du sagst,

Willy: das war wichtig, dass man das einfach, wenn man so in das Thema einstarrt,

Willy: weiß und was noch los wäre.

Stefan: Einfach starten. Ich glaube, das ist wirklich einfach probieren, einfach mal was testen

Stefan: und dann aber auch nicht gleich beim ersten Mal aufhören, sondern dranbleiben,

Stefan: auch wenn man plötzlich dranbleiben und YouTube-Videos schaut, wie immer.

Stefan: Wie YouTube ist da echt super, also da ein bisschen YouTube wieder schauen,

Stefan: Blogs lesen zu dem ganzen Thema rundherum, sie einfach einlesen,

Stefan: keine Angst davor haben vor dem Thema und ja, ich glaube dann

Stefan: kann jeder seinen eigenen Zugang finden und gesagt, wofür er mit der KI teilen

Stefan: will und wofür nicht, ist dann eh jeden selber über,

Stefan: bleibt eh jeden selber über, aber der Nutzen ist definitiv da, ja.

Willy: Das war jetzt so ein Statement zum Schluss. So wie man es in der ersten Folge

Willy: heißt und dann, und das war jetzt eine richtige Schüsse. Leider habe ich jetzt

Willy: eine Abmoderation vorbereitet.

Willy: Sonst hätten wir das jetzt fast so stehen lassen. Aber das war jetzt ein praxisnah

Willy: und quasi, ich habe es aufgeschrieben, hemdsärmeliger Einblick in die,

Willy: wo wir beide kein Hemd anhaben, sagt man halt so, in die alltägliche Nutzung von KI.

Willy: Wenn ihr, ihr da draußen auf YouTube und sonst wo, bereits Erfahrungen im Umgang

Willy: mit KI und den diversen Tools habt, dann teilt diese doch gerne in den jeweiligen

Willy: Kommentarfunktionen oder schreibt es gerne auch per Mail.

Willy: Und schreibt gerne auch, welche Themen euch rund um KI und Landwirtschaft und

Willy: den Einsatz noch interessieren würden.

Willy: Und jetzt Disclaimer zum Schluss. Das muss natürlich sein.

Willy: In dieser und auch der vorigen Folge und allen anderen Folgen von BauerToThePeople

Willy: kam ausschliessliche menschliche Intelligenz.

Stefan: Der ist wichtig.

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Erdnüsse aus Österreich – Stefan Romstorfer

Wie ein Bio-Betrieb im Weinviertel mit Klimawandel, KI-Hacktechnik und Direktvermarktung neue Wege geht